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Sonntag,
der 20. Mai 2018






Hoher Schaden durch Stromausfall

Einen Tag nach dem großen Stromausfall werden immer größere Schäden sichtbar. Viele Supermärkte mussten ihre Tiefkühlprodukte komplett entsorgen. Haften muss der Netzbetreiber. Offensichtlich große Probleme gab es beim Behördenfunk. Viele Lübecker sahen den Stromausfall aber auch positiv.

‎Laut Mitteilung der Stadtwerke Lübeck GmbH ist bei einem routinemäßigen und ferngesteuerten Sammelschienenwechsel im Umspannwerk ein technischer Fehler aufgetreten. Bei gemeinsamen Arbeiten der Schleswig-Holstein Netz AG und der Netz Lübeck GmbH an der Behebung des Fehlers kam es dann zum Kurzschluss, der den großen Stromausfall in Lübeck und Umgebung ausgelöst hat.‎Durch die bei diesem Vorgang entstandenen extremen Stromflüsse wurde ein wichtiges technisches Gerät – ein sogenannter Trenner - in der Anlage zerstört. "Wir sind derzeit noch in der technischen Klärung mit allen Beteiligten und dem Hersteller, um die Ursachen zu klären", so Lars Hertrampf, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit. Kunden, die durch den Stromausfall einen materiellen Schaden anmelden wollen, können sich an den jeweiligen Netzbetreiber in ihrer Region wenden. Dort wird dieser dann bearbeitet.

Der Strom hatte viele Auswirkungen. So blieben alle Verkehrsampeln aus. Der Verkehr lief in vielen Bereichen trotzdem. "Die Autofahrer waren sehr umsichtig", lobt Lübecks stellvertretender Polizeichef Bernd Olbrich. Es wurde sehr langsam gefahren und anderen Verkehrsteilnehmern Vorfahrt gewährt. So gab es an der Possehlbrücke keine größeren Probleme. Dort habe die Ampel dank eines Akkus auch länger funktioniert, berichtet die Polizei. Zu größeren Unfällen kam es nicht. Probleme gab dort, wo Nebenstraßen in stark befahrene Hauptstraßen münden, zum Beispiel an der Nordtangente.

Der Stromausfall zeigte nach einem Bericht des schleswig-holsteinischen Zeitungsverlages ein großes Problem beim Digitalfunk, der von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten genutzt wird. Die Leitstellen werden über Notstrom versorgt, bei der Polizei dauerte es aber über 20 Minuten, bis die Leitstelle wieder einsatzfähig war. Außerdem schaltete sich ein Verteiler ab. Damit konnten in den Nachbarkreisen keine Einsatzkräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz mehr alarmiert werden. Die Anlage lief erst gegen 19.30 Uhr wieder.

Die detaillierte Schadensanalyse zum Stromausfall am Mittwoch läuft noch.

Die detaillierte Schadensanalyse zum Stromausfall am Mittwoch läuft noch.


Text-Nummer: 122270 Autor: VG vom 17.05.2018 15.57

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Kommentare zu diesem Text:

olli hl schrieb am 17.05.2018 um 17.23 Uhr:
Na, die können uns ja viel erzählen wenn der Tag lang ist....
Mal ernsthaft, es muss ja auch alles von wer weiß wo geregelt und gesteuert werden.
Z.B. bei der Bahn, dort werden Weichen und Signale in Lübeck von Hannover( ! ) aus gesteuert. Wenn ich daran denke wie oft Störungen an den Bahnübergängen Ratzeburger Allee bzw. Mönkhofer Weg auftreten und bis diese dann behoben sind..... Früher saßen dort Schrankenwärter in Ihren Häuschen kurbelten bei Bedarf und es gab weitaus weniger Störungen..

Der Bergedorfer schrieb am 17.05.2018 um 19.33 Uhr:
Der Digitalfunk bei den BOS in Deutschland ist eine Katastrophe. Zunächst einmal verbraucht er viel mehr Strom als vorher der Analogfunk. Dazu kann gar nicht überall jeder Teilnehmer funken. Das Umstellen der Kanäle ist höchst kompliziert bzw. teilweise gar nicht möglich. Dazu kann oft die auswärtige Leitstelle gar nicht erreicht werden, da die Planer es clever fanden, dass ein Sprechwunsch immer bei der Heimatleitstelle landet. Wenn danm noch das Handynetz ausfällt, steht man als Einsatzkraft plötzlich einsam da!

Bürger schrieb am 17.05.2018 um 20.06 Uhr:
Also im Kücknitzer Netto waren die Kühlregale und Gefriertruhen um 17 Uhr voll ,die hatten keinen Stromausfall wahrscheinlich und keine Probleme mit der Kühlkette .

emru schrieb am 18.05.2018 um 09.23 Uhr:
Nach dem Stromausfall war ich in einem Discountladen
L... in der Ziegelstrasse.Es wurden keine gekühlten
Lebensmittel mehr verkauft. Alles in den Müll !
Ich hätte es anders gemacht: Alles für 50 % zum
S O F O R T I G E N Verbrauch. Das war übertrieben,
wir haben genügend Leute, die sich z.B. über ein
Stück Butter gefreut hätten.

Pascal 36 schrieb am 18.05.2018 um 13.30 Uhr:
@ emru
Da bin ich genau ihrer Meinung und es wird immer völlig übertrieben mit dem wegschmeißen. Die ganzen Kühltruhen sind alle noch gut isoliert für eine lange Zeit und es ist bestimmt auch gar nichts an getaut gewesen. Wenn das so vorgeschrieben wird kann man es leider nicht ändern aber ich gebe Ihnen total recht dass man es für Leute zum sofortigen Verzehr verkaufen hätte können. Die bekommen das ja alles erstattet von der Versicherung aber moralisch gesehen ist Deutschland pervers und im wegschmeißen die größten.


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