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HL-live.de

Montag,
der 18. Juni 2018






Lkw rast auf der A 20 auf Baustellenfahrzeug

Am Dienstagnachmittag gegen 15.15 Uhr kam es auf der A 20 zwischen Lübeck-Genin und dem Autobahnkreuz Lübeck zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Sattelzug raste in eine Baustellenabsperrung. Drei Fahrzeuge gingen in Flammen auf. Ein Bundeswehrsoldat rettete einen Bauarbeiter in letzter Sekunde aus dem Feuer. Einer erlitt schwerste Brandverletzungen.

Ein Sattelzug, beladen mit Baustoffen, befuhr die BAB 20 auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Bad Segeberg. An der Unfallstelle fanden zur Unfallzeit Bauarbeiten am rechten Fahrbahnrand statt. Hierfür stand ein Absicherungsanhänger auf dem rechten Fahrstreifen. Der Anhänger war an einen Lkw angekoppelt. Dieser Lkw hatte Gasflaschen geladen. Auf dem Standstreifen neben diesem Lkw-Zug war noch ein Pickup der Baufirma abgestellt.


Der Fahrer des Sattelzuges fuhr aus bislang ungeklärter Ursache in den Absperranhänger hinein. Durch den Unfall wurde der Lkw mit den Gasflaschen gegen die Mittelleitplanke geschleudert, fing sofort Feuer und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Ein Bauarbeiter befand sich im Lkw, um sein Pausenbrot zu holen. Ein Bundeswehrsoldat befreite ihn in letzter Minute aus dem brennenden Fahrerhaus. Der Bauarbeiter wurde schwer verletzt. Der Sattelzug kam quer auf der Leitplanke zwischen der Durchgangsfahrbahn und dem parallel verlaufenden Abzweiger zum Stehen.



Der 27-järhige Fahrer des Sattelzuges aus Buxtehude wurde schwer verletzt. Der Pkw neben dem Absperranhänger sowie die Sattelzugmaschine fingen im weiteren Verlauf ebenfalls Feuer.
In dem Pickup befand sich keine Person. Alle beteiligten Fahzeuge sind nach HL-Live-Informationen ausgebrannt.



Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert. Die Vollsperrung wird nach Angaben der Rettungskräfte noch mehrere Stunden andauern. Am frühen Abend waren die Umleitungsstellen über Moisling und Buntekuh völlig überlastet.


Die Wracks wurden am Abend mit einem Kran geborgen. Foto: Oliver Klink

Ein Mitarbeiter der Wasserbehörde war vor Ort, um mögliche Umweltschäden, entstanden durch auslaufende Betriebsstoffe, zu bewerten. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft Lübeck wurde für die Unfallaufnahme ein Gutachter hinzugezogen. Die Sperrung in Richtung Osten konnte am frühen Abend aufgehoben werden, die Fahrtrichtung Westen blieb bis 22 Uhr gesperrt. Danach konnte der Verkehr einspurig fließen.

Auf der A20 raste ein Sattelzug in eine Baustelle. Fotos: VG/GV

Auf der A20 raste ein Sattelzug in eine Baustelle. Fotos: VG/GV


Text-Nummer: 122855 Autor: VG/Polizei Lübeck vom 12.06.2018 15.52

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Kommentare zu diesem Text:

Klaus Kuczinski schrieb am 12.06.2018 um 18.19 Uhr:
Einen Absicherungsanhänger an einen LKW mit Gasflaschen zu hängen war jetzt wohl nicht die beste Lösung.

Der Eckhorst schrieb am 12.06.2018 um 18.46 Uhr:
Macht Sinn das Fahrzeug welches zur Baustellensicherung dient mit Gasflaschen zu beladen, wie kann man nur.
Allen Verletzten gute Besserung.

Julian (eMail: info@edv-paradies.com) schrieb am 12.06.2018 um 20.51 Uhr:
Dem Bundeswehrsoldaten sollte man einen Orden verpassen. Letztes Jahr hat ein Bundeswehrsoldat in meinem Mehrfamilienhaus in Leck einen schweren Brand verhindert und mehrere Müllcontainer gelöscht.
Das ist heute nicht mehr selbstverständlich.
So etwas sollte man auszeichnen!

Franziska Mahlke schrieb am 12.06.2018 um 21.03 Uhr:
Ist die A 20 schon wieder frei gegeben

andre klar schrieb am 12.06.2018 um 21.30 Uhr:
Wünsche dem verletzten Baustellen-Mitarbeiter alles Gute und dem Unfall verursachenden Kamikaze-LKW-Piloten ein paar Jahre Knast und dauerhaften Führerscheinentzug. Wie fahrlässig viele LKW-Fahrer ihre 40 Tonnen Fracht über die Autobahnen "fahren" (fahren lassen wäre der passendere Ausdruck) ist einfach nur noch Menschen verachtend.

Bernd schrieb am 12.06.2018 um 21.34 Uhr:
Und der Gebühren-Rundfunk zeigt Gaffer-Videos. Man habe ja nicht helfen können, sondern nur das Handy zücken. Der Bundeswehrsoldat, der auf der anderen Autobahnseite unterwegs war, konnte es... Unbegreiflich!

Max Müller schrieb am 13.06.2018 um 08.32 Uhr:
...ich könnte echt kotzen, dass diese sch.... verantwortlichen Politiker es nicht hinbekommen, alle, wirklich alle LKW´s ohne Rücksicht mit Bremsassistenten aus- bzw. nachzurüsten. JETZT und nicht irgendwann. Dieselautos werden stillgelegt, weil die Besitzer zu Beweiszwecken das Update nicht aufspielen, aber diese Zeitbomben von LKW und deren Fahrer läßt man ungehindert weiterfahren.

Da wird lieber alles versucht um zu verhindern, das die Autohersteller für die Dieselaffäre nicht zahlen müsssen, sondern die Autofahrer, ansatt die Wirtschaft damit anzukurbeln, diese LKW´s unverzüglich sicherer zu machen und uns davor zu schützen. Es ist schon schimm genug, dass allein nur die LKWs die Straßen zu 80% schädigen.

Simone 1978 schrieb am 13.06.2018 um 09.15 Uhr:
Die Gasflaschen waren auf dem Fahrzeug, was den Unfall verursacht hat. nicht auf dem Sicherungsfahrzeug.

Ex Lübecker schrieb am 13.06.2018 um 11.41 Uhr:
Zitat:Der Anhänger war an einen Lkw angekoppelt. Dieser Lkw hatte Gasflaschen geladen.
Wer lesen kann usw.

Maren Altenburg schrieb am 13.06.2018 um 11.44 Uhr:
@Simone1978: richtig lesen wäre von Vorteil. Die Gasflaschen waren auf dem LKW, der den Sicherungsanhänger hinten angekuppelt hatte.
Durch den Aufprall des LKW, der mit Baustoffen beladen war, wurde der LKW der mit den Gasflaschen beladen war, gegen die Mittelleitplanke geschleudert und fing sofort Feuer und einige Gasflaschen sind explodiert.

Ich wünsche allen Verletzten eine gute Besserung und dem Ersthelfer ein ganz großes Dankeschön. Ohne sein beherztes, sich selbst in Gefahr bringendes Eingreifen hätte es auch Tote geben können.

Manfred Steinhagen schrieb am 13.06.2018 um 11.47 Uhr:
Ich frage mich , heute bei dem Stand der Technik,
darf solch ein Unfall nicht mehr passieren.
wann wachen ,, Die ,, in Berlin entlich auf.
Ich glaube diese Menschen leben in eine andere
Welt.
Dann möchte ich der Polizei noch ein dickes
Minus ankreiden.
warum läst man die Auto hinter dem Unfall über
3,2 Stunden stehen , läst sie dann zurück nach Genin
fahren . Das kann man auch 1,2 Std nach dem Geschehen machen . Oma und Opa 84 und 90 Jahre,
standen auch gleich dahinter . waren schon 6 Std unterwegs. das muss die Polizei im Auge haben.

Werner Hansen schrieb am 13.06.2018 um 12.00 Uhr:
@Simone: langsames und ganz genaues lesen hilft.....

"Hierfür stand ein Absicherungsanhänger auf dem rechten Fahrstreifen. Der Anhänger war an einen Lkw angekoppelt. Dieser Lkw hatte Gasflaschen geladen."



Gruss
Werner Hansen

Bad Schwartauer schrieb am 13.06.2018 um 12.17 Uhr:
@ andre klar: Die Info, dass ein medizinischer Notfall beim verursachenden Fahrer oder technischer Defekt an seinem Fahrzeug ausgeschlossen werden kann, haben Sie woher?

Sebastian Namyslik schrieb am 13.06.2018 um 12.22 Uhr:
@Max Müller
Es ist immer einfach lauthals etwas zu fordern. Es ist etwas anderes sich auch mal mit der Thematik zu befassen. Die Notbremsassistenten würden nämlich auch jedes Mal auslösen wenn mal wieder ein PKW nach dem Überholvorgang mit läppischen 5 Metern Abstand wieder einschert. Und auch Ihren Glauben an die Technik muss ich enttäuschen: Diese Notbremsassistenten sind nicht perfekt und lösen teilweise an Verkehrsschildern oder Brückenpfeilern aus, die sich ja bekanntlich neben und nicht auf der Fahrbahn befinden.

@Simone 1978
Das liest sich im Artikel aber anders. Dort steht dass der Unfallverursacher Baustoffe geladen hat.

Max Müller schrieb am 13.06.2018 um 12.42 Uhr:
@ Simone 1978....das lese ich aber anders.

"Hierfür stand ein Absicherungsanhänger auf dem rechten Fahrstreifen. Der Anhänger war an einen Lkw angekoppelt. Dieser Lkw hatte Gasflaschen geladen.

Der Absicherunganhänger war an dem LKW angekoppelt, der über den Haufen gefahren wurde. Und auf dem LKW waren die Ersatzgasflaschen, die für die Markierungsmaschine benötigt werden. Daran ist auch nichts falsch gemacht worden oder soll jetzt noch ein Extra Fahrzeug dabei sein, das ein paar Propangasflaschen transportiert.

Dann müsset man zukünftig hinter jedem Wohnmobi/Wohnwagen etc. ein Sichtungsfahrzeug noch haben, falls wieder jemand pennt und hinten auffährt.

Wolfgang K. schrieb am 13.06.2018 um 13.31 Uhr:
Falsch. Die Gasflaschen waren auf dem LKW, welcher den Anhänger zur Absicherung der Baustelle gezogen hat.

Max Müller schrieb am 13.06.2018 um 13.47 Uhr:
@Sebastian Namyslik..."wenn mal wieder ein PKW nach dem Überholvorgang mit läppischen 5 Metern Abstand wieder einschert".

Und, was wollen Sie damit jetzt sagen? Dann bremst der LKW eben ab!

"Diese Notbremsassistenten sind nicht perfekt und lösen teilweise an Verkehrsschildern oder Brückenpfeilern aus." Und, dann lösen sie eben aus und werden weiterentwickelt bis sie perfekt sind.

Und im übrigen ist mir etwas, auch wenn es nicht perfekt ist immer noch lieber, als das was gar nicht da ist. Letztentlich lese ich immer noch, dass LKW auf Autos zusammengeschoben haben, aber nicht umgekehrt.

Soeckchen schrieb am 13.06.2018 um 17.43 Uhr:
@ Max Müller
„Dann bremst der LKW eben ab“
Sind Die schon mal LKW oder Wohnmobil gefahren? Dann wüssten Sie wie nervig es ist ständig abbremsen zu müssen, weil gewisse Autofahrer ohne zu überlegen ihr Fahrzeug führen. Im PKW ist es leicht mal eben kurz zu bremsen, das Gaspedal anticken und die vorherige Geschwindigkeit wieder erreichen. Das ist mit ein paar Tonnen mehr unter dem Hintern nicht möglich. Und jetzt kommen Sir mir nicht damit das alle LKW- und Wohnmobilfahrer sowieso zu schnell fahren. Nicht alle über einen Kamm scheren. Schwarze Schafe gibt es überall, dazu zählen alle die, die sich außerhalb der eigenen vier Wände bewegen. Radfahrer die rote Ampeln missachten oder ihr Recht einfordern und dann unter einem LKW liegen weil der im toten Winkel nichts sehen konnte. Ich halte lieber an statt mein Leben aufs Spiel zu setzen. Fußgänger die nur auf ihr Handy gucken oder einfach über die Straße laufen (schließlich hat das Auto ja bremsen) usw. usw.

schade das man Rücksichtslosigkeit aus den Synapsen nicht einfach löschen kann, dann würde vieles viel einfacher und miteinander statt gegeneinander groß geschrieben werden

Sebastian Namyslik schrieb am 13.06.2018 um 18.52 Uhr:
@Max Müller
Nun, offenbar ist Ihnen nicht klar was passiert wenn ein LKW plötzlich eine Vollbremsung hinlegt, denn genau das passiert, wenn ein PKW mit viel zu wenig Abstand vor dem LKW einschert. Und wenn der LKW eine Vollbremsung hinlegt weil er ein Verkehrsschild als "Hindernis" erkennt, dann ist die Gefahr deutlich größer, denn damit rechnen andere Verkehrsteilnehmer nicht. (...)

Micha schrieb am 13.06.2018 um 19.57 Uhr:
Solange HL LIVE hier jeden dreck veröffentlich wird diese online Zeitung nie einen guten ruf bekommen

Und danke an alle klugsche... hier die immer sofort die Lösung kennen , was wäre die Welt nur ohne Euch ... (...)

Jörg Bayer schrieb am 13.06.2018 um 19.59 Uhr:
Wann stoppt endlich jemand diesen Lkw-Wahnsinn? Es vergeht in letzter Zeit kaum eine Woche in der nicht irgendwo ein Lkw in einen schweren Unfall verwickelt ist. Nicht selten sind dabei Todesopfer zu beklagen.
Diese Gesellschaft nimmt es wissentlich und willentlich in Kauf, dass mit jedem Lkw nicht nur die Infrastruktur über Gebühr beansprucht wird, sondern, dass unser Konsumverhalten letztendlich mit Menschenleben bezahlt wird.
Statt Lkws mit allen möglichen Assistenzsystemen auszurüsten - und gleichzeitig mit immer billigeren Fahrern - so unsinnigen Dingen wie Stromabnehmern für Oberleitungsbetrieb, sollte man sich doch vielmehr darauf besinnen den Ferngüterverkehr mit der Bahn zu erledigen. Aber die DB Cargo hat ja nichts besseres zu tun als tausende von Mitarbeitern zu entlassen und hunderte von Güterbahnhöfen abzuwickeln.
Ich empfehle jeden die Doku "Falsches Signal". Das totale Versagen der Politik und die Hörigkeit des Geldes sind offensichtlich.

Max Müller schrieb am 14.06.2018 um 09.06 Uhr:
@ Sebastian Namyslik... ich weiß zwar nicht woher Sie Ihre Informationen haben, aber ich bin der Meinung sie haben überhaupt keine Ahnung von der Materie. Machen Sie sich doch vorher zumindest ein wenig kundig, bevor Sie Ihre Thesen aufstellen.


https://www.adac.de/infotestrat/tests/assistenzsysteme/lkw_notbremsassistent_2017/default.aspx


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