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Montag,
der 18. Juni 2018






Grüne: Lübeck braucht Ausschuss für Gleichstellung

Die Lübecker Grünen beantragen zur Sitzung der Bürgerschaft gemeinsam mit der Fraktion Die Linke die Einrichtung eines Gleichstellungsausschusses (wir berichteten). Nach dem Vorbild vieler anderer Kommunen können in diesem Ausschuss Themen zur Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit sowie zur Vielfalt und Repräsentanz vertieft werden, so die Grünen.

Durch das Recht des Ausschusses, eigenständige Anträge auf die Tagesordnung der Bürgerschaft zu setzen, werde gleichstellungspolitischen Themen mehr Nachdruck verliehen.

Dazu sagt das grüne Bürgerschaftsmitglied Anka Grädner: "Länder und Kommunen sind gesetzlich zur Durchsetzung der Gleichstellung verpflichtet und somit ist die Forderung, auch in Lübeck bessere Instrumente zu schaffen, um Gleichstellung zu fördern, keine Sache des Geschmackes. Frauen sind mit 29 Prozent in der Bürgerschaft unterrepräsentiert und können ihre Anliegen somit schlecht durchsetzen. All die Anstrengungen der vergangenen Jahre zur stärkeren Beteiligung von Frauen in der Lübecker Bürgerschaft haben immer noch nicht gefruchtet. Die bisherige Handhabung der Lübecker Politik, einzelne politische Anliegen aus diesem Themenfeld gelegentlich oder nur zu Wahlkampfzwecken aufzugreifen führt nicht zu einer angemessenen und kontinuierlichen Berücksichtigung von Gleichstellungsfragen. Dabei gibt es so viele Problemstellungen in Lübeck, deren negative Auswirkungen überwiegend Frauen tragen. Eine unzureichende Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nur ein Beispiel dafür. Daher stellt sich mir die Frage: Sollten die Parteien, die trotz aller Lippenbekenntnisse zur Geschlechterparität wiederholt nicht erfolgreich dabei waren, den Frauenanteil ihrer Fraktionen auf ein erträgliches Maß zu erhöhen, nicht ein positives Signal setzen und unserem Antrag für einen Gleichstellungsausschuss zustimmen? Es ist Zeit zum Handeln!"

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen Bruno Hönel ergänzt: "Ein Gleichstellungsauschuss soll als eigenständige Instanz auf Verwaltung und Gesellschaft einwirken und Gleichstellungsthemen endlich eine angemessene Stimme geben. Vertreter aller Interessensgruppen sind zur Mitarbeit aufgefordert und müssen gehört werden. Auch Themen und Anliegen der LGBTQ-Community sollen durch deren Vertreter mit Rederecht im Gleichstellungsausschuss endlich einbezogen werden. Das Konzept des Gleichstellungsausschusses funktioniert und zeigt Wirkung. Dies zeigen Beispiele aus Flensburg. Wer die Beantragung eines solchen Ausschusses als reine Symbolpolitik abstempelt, der hat die enorme Bedeutung gesellschaftlicher Gleichstellung nicht verstanden."

Anka Grädner begründet den Antrag für einen neuen Ausschuss.

Anka Grädner begründet den Antrag für einen neuen Ausschuss.


Text-Nummer: 122874 Autor: Grüne/red. vom 13.06.2018 12.21

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Kommentare zu diesem Text:

Jochen Stein schrieb am 13.06.2018 um 12.42 Uhr:
Und wann beginnen Sie sich auch mal mit Themen der Bürger zu beschäftigen, von Ihnen höre ich immer nur Ihre eigenen Probleme (Hochschulstadtteil, Gleichstellung)Die Lübecker Bürgerschaft ist für alle Bürger verantwortlich. Die 29 % sind doch durch eine demokratische Wahl entstanden, zu mehr hatte es halt nicht gereicht, arbeiten Sie an Themen , die alle Bürger und nicht nur Frauen beschäftigen und der Rest kommt von ganz allein.

Sven Sommer schrieb am 13.06.2018 um 14.09 Uhr:
Das Gequatsche von Grünen, Linken und SPD ist mittlerweile unerträglich...ein Ausschuss für Gleichstellung, ein Ausschuss für Flüchtlinge , ein Ausschuss für Radwege, ein Ausschuss für mehr Toiletten und am besten noch ein Ausschuss für die Überprüfung der Ausschüsse usw. usw. usw..
Substanzloses Gerede seit Jahren, und wenn die Beschlüsse der Bürgerschaft wieder komplett an konstruktiver Politik vorbei gerauscht sind, stellen die Hobbypolitiker sich hin und erzählen den Bürgern das sowas mit Ausschüssen nicht passiert wäre.
Man man man, macht endlich vernünftige Politik, arbeitet und sabbelt nicht soviel.....ihr habt ja jetzt bis zur nächsten Sitzung im September Zeit, aber bevor wichtige Entscheidungen getroffen werden können, müssen erstmal die Ausschüße tagen....schämt euch....

stephan wiese (eMail: stephanwiese7@googlemail.com) schrieb am 13.06.2018 um 15.04 Uhr:
ein gleichtellungsasschuss ist übefällig,wenn man-frau sich die män erdominierte Bürgerschaft anschaut.Auch bei der Wahl des SeniorIinnebeirates wurde die hälftigeQuotierung nicht eingehalten.und das obwohl Altersarmut oft weiblich ist.Es braucht gezielte Frauenförderpläne für das Ehrenamt,wie sie die Vertreterin der Grünen im ssener SeniorInnebeirat vorgeschlagen hat.Frauen sid die Hälfte desHimmels und brauchen die Hälfte der Macht,Armselig die GAL, die dem Antrag de Grünen zustimmen will,aber ihn vertagen will .Gerade weil m Kommunalparlament AFDler mit steinzeitlichem Frauenbild,brauchen den Gleichstellungausschuss sofort

Hardin Tenger schrieb am 13.06.2018 um 17.34 Uhr:
Frau Gräder, das Leben verfliegt so schnell. Der Preis einer Frau, die für die berechtigte Gleichstellung der Frauen unter einem Haufen karrieresüchtiger Männer kämpft, dieser "Preis" kann sehr, sehr hoch sein.
Aus meiner Zeit in den USA, erinnere mich an einen einprägsamen Satz meines "upper-managers" in einem großen US-Unternehmen: "Wir Männer vergessen leider viel zu oft, daß es zumindest unsere Frauen sind, die den Preis für unsere Karrieren bezahlen müssen."
Also Frau Gräder, bitte lassen Sie sich nicht einschüchtern, aber denken Sie immer dran: Der Preis kann sehr hoch sein !

Thomas Völker schrieb am 13.06.2018 um 18.55 Uhr:
Gleichstellung? Da bin ich dafür, aber bitte mal wieder zu Gunsten von uns Männern. Seht euch doch mal um. Die Hälfte der Minister ist weiblich, dazu der Kanzler. In allen Parteien bis auf die FDP haben Frauen das sagen. Wir Männer wurden in den letzten Jahren systematisch von Frauen unterwandert. Aber dass reicht dehnen nicht, nein, es wird immer weiter gefordert. Gleichstellung, die haben wir schon lange.

A. Grädner schrieb am 13.06.2018 um 19.54 Uhr:
@Thomas Völker: Angst essen Wahrnehmung auf? Im Zweifel hilft immer Statistik, und die spricht Bände 😉


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