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Dienstag,
der 19. Juni 2018






Raus aus dem toten Winkel!

Nach den Sommerferien wartet auf viele Grundschüler ein neuer Schulweg. Mit dem Wechsel in die Mittelstufe sind oft weitere Wege zurückzulegen. Damit das unfallfrei klappt, engagieren sich Verkehrswacht, Polizei und Stadtverkehr und Entsorgungsbetriebe gemeinsam.


Gerd-Peter Salzwedel zeigt den Schülern, dass auch eine Kapuze das Sichtfeld beeinträchtigt.

Am Mittwoch waren Polizeihauptkommissarin Silke Ziemann und Gerd-Peter Salzwedel zu Besuch an der Paul-Klee-Schule. Sie informierten die Schüler der vierten Klassen über den "Toten Winkel". Die jungen Verkehrsteilnehmer lernten, warum ein Busfahrer beim Rechtsabbiegen im Spiegel nicht alles sehen kann. Und das auf ganz praktische Art: Jedes Kind durfte auf dem Platz des Busfahrers selbst in die Spiegel gucken. Ein Erlebnis, das sie so nicht vergessen werden.



Es geschehen immer wieder Abbiegeunfälle durch den "Toten Winkel", berichtet Silke Ziemann, die seit 18 Jahren auch in ihrer Freizeit die Viertklässler auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam macht. Auch in Lübeck habe es immer wieder schwere Unfälle gegeben. "Zusätzliche Spiegel oder auch Toter-Winkel-Warner, also bessere, schon länger existierende Technik, ist leider noch nicht vorgeschriebene Grundausstattung", bedauert die Polizeibeamtin.

Aber nicht nur Kinder denken oft nicht an den Toten Winkel, berichtet Silke Ziemann. Auch ältere Radfahrer beachten die Gefahr oft nicht. Besonders Menschen, die nie Auto gefahren sind, radeln bedenkenlos rechts an großen Fahrzeugen vorbei.

Die Aktion wird allen Grundschulen angeboten. Abwechselnd stellen der Stadtverkehr einen Bus und die Entsorgungsbetriebe einen großen Lkw für die praktische Erfahrung zur Verfügung.

Die Kinder entdecken aus der Sicht eines Busfahrers, welcher Bereich neben dem Bus nicht gesehen werden kann. Fotos: JW

Die Kinder entdecken aus der Sicht eines Busfahrers, welcher Bereich neben dem Bus nicht gesehen werden kann. Fotos: JW


Text-Nummer: 122882 Autor: VG vom 13.06.2018 14.53

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Kommentare zu diesem Text:

Christian schrieb am 13.06.2018 um 22.16 Uhr:
Es ist erschreckend, wie viele Menschen (vor allem Radfahrer und Fußgänger) jedes Jahr durch Abbiegeunfälle von LKW oder Bussen schwer verletzt werden oder sogar sterben.

Ein toter Winkel ist physikalisch nicht zwingend. Man kann Spiegel und Fahrzeueg so bauen, daß der gesamte Bereich einsehbar ist; es fehlt anscheinend der Wille. Zusätzlich müßten die Berufskraftfahrer in den Abbiegesituationen noch viel aufmerksamer sein, gerade wenn sie Verkehrswege anderer, schwächer Verkehrsteilnehmer kreuzen.

andre klar schrieb am 13.06.2018 um 23.27 Uhr:
Die einzig vernünftige Lösung ist, nur Fahrzeuge zuzulassen, die keine toten Winkel beim Abbiegen haben. Heisst auch Betriebserlaubnis für solche Fahrzeuge entziehen, wo die Fahrer ins Blaue abbiegen. Aber Fahrzeughersteller sind unseren Regierungen immer wichtiger als Menschenleben, zumal wenn diese nur zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs sind.

Bea C. schrieb am 14.06.2018 um 08.05 Uhr:
Bitte nicht nur die Kraftfahrer "ins Gebet nehmen".
Täglich zu beobachten: Von Fußgängern und Radfahrern - auch Kindern - wird bei Zebrastreifen /grüner Ampel überhaupt nicht mehr geschaut, ob man wirklich gefahrlos queren kann. Geradeaus und los.
Oft noch mit hohem Tempo. Wird denn nicht mehr gelehrt, zur eigenen Sicherheit rechts und links zu schauen und möglichst Blickkontakt herzustellen? Diese Maßnahme würde viele Unfälle verhindern.

Bea C. schrieb am 14.06.2018 um 16.53 Uhr:
P.S. zu meinem heutigen Kommentar:
Ergänzung: nicht nur grüne sondern auch rote Ampeln werden für die zügige, manchmal in einem Unfall oder Tod endende Fahrt genutzt. (Vor wenigen Minuten erlebt als Autofahrer links abbiegend in die Ziegelstraße. / 2 Radfahrer mittleren Alters querten bei Rot.)

Ironie on: Ampeln können generell abgebaut werden. Auch viele Autofahrer ignorieren die angezeigte Farbe Rot. Beim großen Stromausfall lief es doch bestens. - Ironie off


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