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Freitag,
der 20. Juli 2018






Bus fahren wird noch digitaler

Tarifzone wählen, Fahrkarten lösen, Fahrschein zeigen: Das wird in Zukunft in Lübeck nicht mehr notwendig sein. Für Nutzer von Smartphones wird es eine App geben, die alle diese Aufgaben übernimmt. Der Test beginnt in Kürze, die Einführung soll in gut einem Jahr erfolgen.

Der Stadtverkehr setzt voll auf die Digitalisierung: WLAN und USB-Steckdosen in den Bussen, Abfahrtspläne in Echtzeit auf dem Handy und eine App für das Nachtfahrangebot. In Zukunft soll Busfahren noch einfacher werden. Eine App registriert das Ein- und Aussteigen, berechnet die Fahrstrecke und den Preis. Das ganze System wird elektronisch abgerechnet.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Man muss sich nicht um einen Fahrschein kümmern. Auch Zeitkarten können elektronisch registriert werden. Der Busfahrer muss beim Einsteigen nicht mehr kontrollieren. Auch wenn 40 Fahrgäste gleichzeitig einsteigen, können die automatisch registriert werden.

Der Probebetrieb soll in Kürze beginnen. Getestet wird in den Bussen und auf der Priwallfähre. Wenn das System wie geplant funktioniert, kann es im vierten Quartal 2019 für alle Kunden eingeführt werden.

Für den Stadtverkehr hat das System noch einen weiteren Vorteil. Das Unternehmen erhält genau Daten über die Nutzung von Bussen. Zählungen und Schätzungen muss es dann nicht mehr geben.

Busfahren könnte in Zukunft wesentlich einfacher werden. Foto: JW

Busfahren könnte in Zukunft wesentlich einfacher werden. Foto: JW


Text-Nummer: 123565 Autor: VG vom 12.07.2018 20.22

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Kommentare zu diesem Text:

Busfahrer schrieb am 12.07.2018 um 22.01 Uhr:
Schön, dass der Stadtverkehr sein Angebot sinnvoll digitalisiert. Der HVV ist da schon weiter und wäre der Stadtverkehr Lübeck im HVV dann könnte man die jetzigen Test und Entwicklungskosten sparen.

Manfred Vandersee schrieb am 12.07.2018 um 23.03 Uhr:
Und wenn die Abrechnung fehlerhaft ist, dann ist die Kundschaft in der Beweispflicht; oder?

Der gläserne Kunde wird jetzt auch im ÖPNV kommen.

Wichtig an der Sache ist, dass man es sich auch künftig aussuchen kann, ob man auf konventionelle anonyme Art oder auf das neue digitale System vertraut.

Peter Poppe schrieb am 13.07.2018 um 00.28 Uhr:
@busfahrer
Die HHA und VHH , beide Gesellschaften des HVV , sind über Beteiligungsgesellschaften zu mehr als 49% am Stadtverkehr Lübeck beteiligt. Auch wenn man es sich in Lübeck nicht vorstellen kann, wird der Stadtverkehr die Erfahrungen der beiden Gesellschaften in den Probebetrieb mit einfließen lassen. Dabei weiß ich für Hamburg nur,, dass man sich seine Fahrkarte über eine App kaufen und anzeigen lassen kann... ob man sich, wie in Lübeck geplant, nur durch das Einsteigen und Aussteigen registrieren lassen kann und der nötige Fahrpreis wird abgebucht, wäre mir für Hamburg neu.

Kurt C. Hose schrieb am 13.07.2018 um 08.59 Uhr:
Na dann macht mal alle schön bei der Datenschleuderei mit....
Ich werde weiter mein Papierticket mit Bargeld kaufen/bezahlen - und mir ganz sicher kein Smartphone kaufen - nur um Bus zu fahren.

Daniel Pache schrieb am 13.07.2018 um 13.57 Uhr:
Im Urlaub in anderen Städten mussten die Lübecker immer traurig mit ansehen, wie es einfach, schnell und günstig geht. Die Oyster Card in London ist gerade 15 Jahre alt geworden. Vollkommen anonym bezahlbar, Nutzung per NFC, bei Erreichen des Tages/Wochenlimits sind alle weiteren Fahrten kostenfrei. History an jedem Terminal einsehbar, vollkommen transparent für den Nutzer.

Die Londoner sind mittlerweile sogar einen Schritt weiter: Seit zwei Jahren kann man auch NFC-Bankkarten nutzen. Kein Guthaben mehr aufladen, einfach nutzen und nicht weiter drüber nachdenken.

Jetzt, im Jahr 2018 denkt man in Lübeck über eine Handyapp nach und ignoriert damit die Leute, die noch kein Smartphone haben (das sind noch eine ganze Menge) oder die Abends zum Entspannen in die Stadt fahren aber das Handy zu Hause lassen (das werden immer mehr).

Kann man nicht einfach eine der sinnvolleren Optionen einführen?

- ePerso für den Nahverkehr nutzen wie in Estland
- Kontaktlose Prepaidkarte einführen wie überall sonst auch
- Kontaktlose Zahlungsmittel zulassen wie die NFC-EC-Karte der Sparkassen oder NFC-Visa-Card

Beim Handy kann der Akku leer sein oder es fällt ins Wasser oder fällt runter und das Display ist kaputt. Eine Plastikkarte kriegt man schwerer kaputt. Irgendwie müssen wir doch diesen Wahnsinn stoppen können, kritische Anwendungen vom Handy abhängig zu machen.

stephan wiese (eMail: stephanwiese7@googlemail.com) schrieb am 13.07.2018 um 16.02 Uhr:
Gerade für älter Menschen ist diese Digitalisierung eine Hemmschwelle.Das sog Lümo wird in dr testphase selten von älteren Menschen genutzt,da eine Bestellung und Bezahlung per APP erfolgen muss.Es fehlt die Möglichkeit einer telefonischen Bestellung und Barzahlung beim Fahrer.Viele ältere Menschen verknüpfen mit der Paypalzahlung eine schleichende Abschaffung des Bargeldes und das macht ihne aus Erfahrung zweier Geldentwertungen Angst.ausserdem bekommen wir bei Abschaffung des Bargeldes den gläsernen Konsumenten

Yasmin M. schrieb am 13.07.2018 um 18.28 Uhr:
Ich hätte eine Refomierung des Tarifsystems als wichtiger empfunden.

Wollte letztens mal das Auto stehen lassen und mit dem Bus in die Stadt. Habe vorher aber mal nachgerechnet.

Und das Ende vom Lied?
15 Min. Wegstrecke; trotz Verschleiß, Benzin, Maut für Herrentunnel und Tagesticket Parkhaus war das Auto für 2 Personen + winziger Hund günstiger.
Sitzplatz garantiert und keine Einschränkungen des Gepäcks für Eventualitäten.

Lang E. Hose schrieb am 17.07.2018 um 17.33 Uhr:
@ Kurt C. Hose: Bin längst weiter, kaufe keine Tickets, gehe zu Fuß oder fahre im PPNV = privaten Nahverkehr = mit dem Auto! Ist billiger und gesünder, wg. der im Bus verschleuderten Bazillen!

@stephan wiese: Nicht die schleichende Geldentwertung macht den Älteren Angst, sondern der gläserne Bürger ohne ersichtliche Vorteile für ihn!


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