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Mittwoch,
der 15. August 2018






Kein Zaun zur Bahn

Der neue Parkplatz Baggersand in Travemünde ist fertig. Und er ist gefährlich: Ein Zaun zur Bahnstrecke ist nicht vorgesehen. Dafür würden im Herbst Büsche und Bäume gepflanzt, so die Stadt. Nur das Rückhaltebecken für Regen wurde eingezäunt.

Bahngleise direkt an einem Parkplatz ohne Zaun? "Das geht so nicht!", sagte der Travemünder CDU-Ortsverbandsvorsitzende Thomas Thalau gegenüber dem Magazin "Travemünde Aktuell" und forderte die Stadt zum Handeln auf. Die sieht keinen Handlungsbedarf. "Der Abstand zwischen dem befestigten Trittstreifen beziehungsweise den befestigten Pkw-Stellflächen und der Gleisachse beträgt minimal 9 Meter. Der Gefahrbereich liegt bei einer zulässigen Geschwindigkeit der Bahn von zum Beispiel 120 km/h bei 2,30 Meter ab Gleisachse. Es verbleiben somit mehr als 6 Meter ›Sicherheitsraum‘", argumentiert die Stadt.

Die Sorge, die aufmerksame Bürger umtreibt, ist, dass eine Familie dort halten könnte, die Kinder dann ums Auto und in einem unbeobachteten Moment in die falsche Richtung laufen. Auch Wildpinkler wurden an der Bahnstrecke bereits beobachtet. Eine öffentliche Toilette in der Nähe gibt es nicht.

Der Travemünder Günter Wosnitza hält die Argumentation der Stadt für fehlerhaft. "Nach Aufmaß von mir ist die Entfernung zum Gleis nur sieben bis acht Meter", berichtete er in "Travemünde Aktuell". "Wovon die ersten einen leichten abwärtsgeneigten Hang umfassen." Er informierte die Bundespolizei, die ihren Präventionsbeauftragten einsetzte.

Die Stadt verzichtet auf einen Zaun zwischen Bahnstrecke und Parkplatz. Foto: Travemünde Aktuell

Die Stadt verzichtet auf einen Zaun zwischen Bahnstrecke und Parkplatz. Foto: Travemünde Aktuell


Text-Nummer: 123954 Autor: TA/red. vom 03.08.2018 12.20

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Kommentare zu diesem Text:

Otto Schneider schrieb am 03.08.2018 um 12.47 Uhr:
Das scheint definitiv zu gefährlich zu sein, zumal nicht nur die Unbedarftheit von Kindern, sondern die Unvernunft mancher Erwachsener nicht unterschätzt werden sollte. Hier wird unvernünftig gespart. Muss erst etwas passieren, bis gehandelt wird?!

Stefan Höfel schrieb am 03.08.2018 um 12.57 Uhr:
Unabhängig von der grundsätzlichen Gefahr und dem Abstand zum Gleis darf der Hinweis, dass der Zug zwischen den "Haltepunkten" Skandinavienkai und Hafen-Bahnhof niemals mit 120 km/h unterwegs ist. Ich tippe, dass der Zug dort nicht einmal halb so schnell unterwegs ist.

Bürger schrieb am 03.08.2018 um 13.09 Uhr:
wie ist es denn mit der Eigenverantwortung ? Jeder weiß das man nicht auf die Gleise laufen darf. Muss überall der Bürger vor seiner eigenen Blödheit geschützt werden ?

kunkel schrieb am 03.08.2018 um 14.02 Uhr:
Wenn man als Kommunalpolitiker von seiner eigenen Partei abgehalftert wird, muss man sich anderweitig ins Gespräch bringen.
Mir ist kein Bahnsteig bekannt, der durch einen Zaun vom Gleis abgetrennt ist, obwohl auf diesem ein weitaus stärkerer Publikumsverkehr stattfindet. Zugegebenermaßen sind "Wildpinkler" an Bahnsteigkanten reativ selten.
Es dürfte allseits kannt sein, dass Herr Wosnitza als das Gewissen Travemündes betrachtet wird; man sollte ihn nicht zu ernst nehmen.

Panky schrieb am 03.08.2018 um 15.08 Uhr:
German Angst!

E. Noge schrieb am 03.08.2018 um 17.51 Uhr:
Der Zug fährt hier ausfahrend vom Hafen-Bahnhof Richtung Lübeck maximal erst 30-40 kmh, umgekehrt bei der Annäherung zum Hafenbahn-Bahnhof ebenfalls. Auf der anderen Seite des Parkplatzes ist der Abstand zur Straße geringer und dort fahren Autos mit 50 kmh. Hier hat sich sowohl ein Pressemedium als auch ein Politiker zwecks Erhöhung der Medienpräsenz durch einen grünen Katastrophenerschnüffler und Katastrophenverstärker instrumentalisieren lassen, der wiederum zwecks eigener Anhebung der Medienpräsenz Reizworte wie Wildpinkler zu einer weiteren Katastrophenmasse verdichtet und an sonsten als Dampfplauderer in der Sommerflaute ergebenst die Schlagzeilenpresse stets zu bedienen bereit ist. Diese vorsätzliche Überhöhung der dortigen Situation zu einem Maximalrisiko gestützt auf ein Bild um diese behauptete Gefahrt zu beweisen und die damit verbundene Verdummung und Entlassung der Menschen aus ihrer Eigenverantwortung und das Mitspielen der Presse bei diesem Vorgang ist der eigentliche Skandal.

K. Palte schrieb am 03.08.2018 um 18.09 Uhr:
Diese mediale Überhöhung der Situation dürfte diesen Ort eher zu einem Gefahrenpunkt hochstilisieren statt vor einer vermeintlichen Gefahr zu schützen. Es scheinen Kräfte am Werk zu sein, die gerade zu danach lechzen, dass dort endlich was passiert.

Bernd Feddern schrieb am 03.08.2018 um 20.27 Uhr:
Äußerst merkwürdig: Sind hier keine Menschen mit Kindern zugange? Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schnell Kinder etwas ungeheuer interessant finden und wie flink sie sind! Dazu noch hangabwärts!
Da ein Zaun und - ich habe wohl nicht richtig gelesen? - im HERBST (welchen Jahres?) zu pflanzende Büsche und Bäume aber Geld kosten, besteht laut Stadt Lübeck kein Handlungsbedarf??? Stadtverwaltung = kinderlos? Zumindest aber verantwortungslos!!!


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