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Dienstag,
der 14. August 2018






Polizei stoppt Welpentransport im Kofferraum

Am Samstag bekam die Polizei einen Tipp von einem Rastplatz an der A20: Dort wurden junge Hunde ausgeführt. Anschließend mussten die Welpen zurück in den verschlossenen Kofferraum. Auf der A1 bei Bad Oldesloe stoppte die Polizei gegen 15.10 Uhr den BMW mit osteuropäischem Kennzeichen.



Dem Zeugen war das Fahrzeug gegen 14.30 Uhr auf einem kleinen Rastplatz an der A20 aufgefallen. Zwei Männer, 26 und 29 Jahre alt, hatten mehrere Hundewelpen verschiedener Rassen "ausgeführt". Zum Zeitpunkt der Beobachtung standen auch Wasser und Futter für die Hunde bereit. Auffällig war für den Zeugen, dass die Tiere keine Halsbänder oder Marken trugen.

Bei der Kontrolle fanden die Beamten dann tatsächlich sieben Hundewelpen im Kofferraum vor. Nach erster Feststellung waren die Tiere ohne Beleuchtung, Frischluftzufuhr, Wasser und Futter sowie ohne entsprechende Transportboxen untergebracht.

Die Hunde wurden durch eine Amtstierärztin untersucht. Hierbei stellte die Tierärztin fest, dass einige der Tiere noch keine acht Wochen alt waren und außerdem möglicherweise krank seien. Aus diesem Grund wurden die Hunde in Verwahrung genommen und vorübergehend in einem Tierheim untergebracht.

Die Hintergründe zu dem Tiertransport sind noch unklar. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren nach dem Tierschutzgesetz ein. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft sind beide Männer nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder entlassen worden.

Die Welpen wurden in Tierheime gebracht. Fotos: Polizei

Die Welpen wurden in Tierheime gebracht. Fotos: Polizei


Text-Nummer: 123993 Autor: PD RZ/red. vom 06.08.2018 12.21

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Kommentare zu diesem Text:

N.Fuchs schrieb am 06.08.2018 um 12.46 Uhr:
"Die Hintergründe zu dem Tiertransport sind noch unklar" - na da wollte wohl jemand besonders billig einen Hnd kaufen, was denn sonst?
Das gibt bestimmt ein (kleines?) Bußgeld und dann wird der nächste Transport organisiert.

Bernd Feddern schrieb am 06.08.2018 um 13.30 Uhr:
... freigelassen gegen "Sicherheitsleistung" und auf nimmer Wiedersehen? Es gibt Menschen und dann noch solche, die wie Menschen aussehen... Ach ja, Juristen gibt es auch noch... Diese armen Tiere werden traumatisiert, als Auffindehunde verkauft und sind später auffällig wg. unkontrolliertem Verhalten!
Solange Tiere als "Sache" behandelt werden, ist keine Menschlichkeit zu erwarten - auf beiden Seiten.

Julio\'15 schrieb am 06.08.2018 um 13.38 Uhr:
Klasse! Aufmerksame Mitmenschen braucht das Land:-)!!! Hoffe die Tiere bekommen ein schönes Zuhause.

Peter Paris schrieb am 06.08.2018 um 16.29 Uhr:
Tja, so schön die durchlässigen Grenzen innerhalb Europas für den Reise- und Handelsverkehr sein mögen, zeigt sich hier wieder einmal der große Nachteil. Nicht nur Kleintiere, sondern auch Waren gelangen unkontrolliert nach Deutschland und gefährden den Binnenmarkt und die Wettbewerbsfähigkeit ehrlich agierender Mitbürger. Die Aufklärung dieses Falles und dessen tiergerechte Lösung ist einer von hunderten, die nicht aufgeklärt werden. Macht Euch mal Gedanken über diese "stille" Flut, die täglich auf deutschen Autobahnen und Straßen stattfindet. Und kauft nur Welpen bei VDH-Züchtern!

Daniel Pache schrieb am 06.08.2018 um 18.09 Uhr:
Die Welpen werden unter miesesten Bedingungen aufgezogen und dann mit einer herzzereissenden Geschichte auf Supermarktparkplätzen direkt aus dem Kofferraum vertickt. "Habe ich in Ungarn aus einer Tötungsstation gerettet, ich möchte nur 200 Euro für meine Auslagen und Sprit um weitere Hunde retten zu können".

Richtige Antwort: "Natürlich möchte ich zwei davon haben, ich fahre schnell zum Geldautomaten, bitte warten Sie so lange auf mich."

Und dann um die Ecke schleunigst die Polizei rufen.

Matthias schlecht schrieb am 07.08.2018 um 21.17 Uhr:
Da sollte man die transporter Fahrer einfach mal in ihr Auto einsperren. Natürlich mit ner Schüssel Wasser...


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