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Dienstag,
der 14. August 2018






Politik trifft Praxis

"Sonst sitze ich viel am Schreibtisch und rechne Tabellen zusammen", sagt Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold. Die Ferien nutzt sie, um die Praxis kennen zu lernen. Dafür hat sie sich unter anderem das Gesundheitsmobil ausgesucht, das in Lübeck kostenlose medizinische Hilfe anbietet.



Seit gut zehn Jahren ist das Gesundheitsmobil unterwegs. Ärzte helfen ehrenamtlich Menschen, die keine Krankenversicherung besitzen, in Praxen nicht gerne gesehen sind oder den Kontakt zur Gesellschaft verloren haben. Rund 850 Klienten nutzen pro Jahr dieses Angebot, das sich aus Spenden finanziert. Drei Stiftungen ein Unternehmer haben ausreichend Geld für drei Jahre zur Verfügung gestellt, danach bleibt die Zukunft ungewiss.

Die Finanzministerin zeigte sich beeindruckt vom Engagement der ehrenamtlichen Ärzte. "Eigentlich sollte das staatliche Sozialsystem die Menschen auffangen", stellte sie fest. "Das gelingt wohl nicht in allen Fällen." Sie erfuhr, wie Ärzte, Krankenhäuser und sogar Krankenkassen zusammen helfen. Finanzielle Zusagen machte die Finanzministerin nicht, aber sie sagte zu, Bürgermeister Jan Lindenau bei seinem Versuch zu unterstützen, dass Lübeck trotz der vereinbarten Konsolidierung wieder freiwillige Aufgaben wie das Gesundheitsmobil unterstützen darf. Lindenaus Plan: Bei neuen Einsparrunden soll die Stadt einen Teil des Geldes für solche Projekte nutzen können. Mit Monika Heinold hat er wohl jetzt am Kabinettstisch in Kiel eine Unterstützerin.

Das Gesundheitsmobil braucht aber auch die Unterstützung der Lübecker. Neben Geldspenden werden auch weitere freiwillige Ärzte gesucht.

Thomas Müller zeigte Bürgermeister Jan Lindenau und Finanzministerin Monika Heinold das Gesundheitsmobil. Fotos: VG

Thomas Müller zeigte Bürgermeister Jan Lindenau und Finanzministerin Monika Heinold das Gesundheitsmobil. Fotos: VG


Text-Nummer: 124025 Autor: VG vom 08.08.2018 13.18

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Kommentare zu diesem Text:

Dr. P. Voeltz schrieb am 08.08.2018 um 22.02 Uhr:
Es ist keinesfalls nur eine Blamage sondern eine soziale Niederlage eines angeblich fürsorglichen Staates, dass Menschen durch das Netz der Gesundheitsfürsorge fallen können! Eine Diskussion über die von Prof. Lauterbach angeregte „Bürgerversicherung“ ist es überparteilich wert wieder aufgenommen zu werden!Nur ergänzend sei auch auf die Aktivität der „ Praxis ohne Grenzen“ hingewiesen.Sie ist jeden Mittwoch in der Marienburgstr. 5 in Stockelsdorf (in den Räumen der Physiotherapiepraxis A. Decker) von 15:00 bis
17:00 Uhr geöffnet -ehrenamtlich und auch ggf. anonym für jeden Kranken, der keinen Kostenträger für seine erforderliche ärztliche Behandlung hat.pv+


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