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Dienstag,
der 14. August 2018






Lindenau stellt seine digitale Strategie vor

Bürgermeister Jan Lindenau hat am Donnerstag seine digitale Strategie für Lübeck vorgestellt. Dafür hat er eine Stabsstelle eingerichtet, ein neues Unternehmen für Innovation und Entwicklung soll bei den Stadtwerken angesiedelt werden.

Der Bedarf an einer Digitalen Strategie für Lübeck ist hoch. Denn aktuell fehle es an einer klaren Zielsetzung und einer Koordination, um kontinuierlich neue Technologien für die Verbesserung von Lebens- und Arbeitsqualität anzuwenden, so der Verwaltungschef. Eine Stadt, die sich nicht mit digitalen Innovationen aktiv befasse, laufe Gefahr, in Zukunft als Standort nicht attraktiv zu sein. Bisher wurde die digitale Strategie nur isoliert als Verwaltungsmodernisierung betrachtet. Übergreifende Innovationen hatten es bisher schwer. Das ist aus Sicht von Bürgermeister Lindenau nicht ausreichend und bedarf einer Veränderung.

"Für mich ist das Ziel klar: Lübeck als intelligent vernetzte Stadt soll die Lebensqualität, die Wirtschaft und die Zukunftsfähigkeit als urbanen Lebensraum verbessern und Lösungen für bevorstehende Herausforderungen bieten. Die positive Entwicklung des Standorts und die Modernisierung der Verwaltung sind dabei gleichermaßen von hoher Bedeutung", so Bürgermeister Jan Lindenau.

Konkret geht es zum Beispiel um eine nachhaltige Energieversorgung, gesündere und komfortablere Wohnräume, intelligentere Verkehrs- und Transportsysteme, bessere und gerechtere Bildung und transparente und schnelle öffentliche Dienstleistungen der Verwaltung.

Eine wesentliche Grundlage für eine intelligente und digitale Stadt ist dabei die Bereitstellung moderner Netzstrukturen. Für die Stadt ergeben sich hier drei wesentliche Handlungsfelder: der flächendeckende Breitbandausbau mit Glasfaser, die Bereitstellung eines öffentlichen WLANs und die Nutzung von LoRaWAN im Rahmen des Internet of Things (Internet der Dinge). So können zum Beispiel Füllstandssensoren in Papiercontainern, Messung von Verkehrsströmen oder intelligente Ampelschaltungen gesteuert werden.

Die Planung und Umsetzung der Digitalen Strategie wird zentral beim Bürgermeister angesiedelt. Zukünftig wird es dazu in der neu organisierten Stabsabteilung "Strategie und Innovation" ein Chief Digital Officer (CDO) geben, der innerhalb der Verwaltung einen Masterplan initiiert, die Umsetzung steuert und Innovationen durch Kooperationen in die Verwaltung holt.

Um Projekte zügig voranbringen zu können, die der Stärkung und Entwicklung des Standortes Lübeck im digitalen Zeitalter dienen, soll unter dem Dach der Stadtwerke Holding eine neue Stadtwerke Lübeck Innovations- und Entwicklungsgesellschaft mbH gegründet werden, die in Kooperation mit Forschungseinrichtungen und potenziellen Fördermittelgebern agiert. Darüber hinaus sollen aus den Bereichen Energie, (digitale) Netze, Mobilität und Telekommunikation Partner zusammengebracht werden. Hierzu soll ein EnergieCluster Lübeck gegründet werden, in dem interessierte Unternehmen und Institutionen eingebunden werden und sich aktiv einbringen können.

Mit einigen Projektpartnern wird zudem eine digitale Medienwerkstatt eingerichtet, in der der Umgang mit digitalen Endgeräten (iPad, Activboards, eScreens) und innovativer Software getestet und erlernt werden kann. Die Hansestadt Lübeck wird grundsätzlich als Partner für Forschung und Entwicklung zur Verfügung stehen und sich an Pilotprojekten zur digitalen Transformationen beteiligen.

Bürgermeister Jan Lindenau: "Es ist an der Zeit visionär zu denken und dabei mit konkreten Projekten Lübeck auf den Weg in die Zukunft zu führen."

Bürgermeister Jan Lindenau hat am Donnerstag seine digitale Strategie für Lübeck vorgestellt. Foto: Hansestadt Lübeck

Bürgermeister Jan Lindenau hat am Donnerstag seine digitale Strategie für Lübeck vorgestellt. Foto: Hansestadt Lübeck


Text-Nummer: 124050 Autor: Presseamt Lübeck/red. vom 09.08.2018 19.35

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Kommentare zu diesem Text:

Manfred Vandersee schrieb am 09.08.2018 um 20.48 Uhr:
Ganz wichtig ist es auch, die Digitale Strategie kritisch zu betrachten. Die zunehmende Vernetzung birgt Gefahren, die unbedingt auch von der Politik behandelt werden müssen. Eine Aneinanderreihung von "Buttwords" und bedingungslose Lobhudelei auf alles Digitale ist nicht der richtige Weg, wobei wir bei Jan Lindenau auch auf eine kritische Auseinandersetzung mit der Digitalisierung hoffen können.

Stolzer Lübecker schrieb am 10.08.2018 um 00.01 Uhr:
Danke Herr Lindenau,
ich wusste und weis nun auch das Sie Herr Lindenau genau der richtige Mann an Lübecks Spitze sind,
danke Herr Lindenau.

M.B. schrieb am 10.08.2018 um 06.54 Uhr:
Schön, dass unser neuer Bürgermeister sich Gedanken über die digitale Zukunft Lübecks macht, um die Stadt zu modernisieren.
Modernisierung beginnt nur leider im Kopf. Vor allem in der Verwaltung.
Täglich erscheinen hier Meldungen von Verzögerungen/Verspätungen, egal was gebaut wird.
Wasserspiel am Klingenberg sechs Wochen(warum eigentlich?), Kantstarße unbekannt, Busspur Mühlenbrücke sechs Wochen und mehr etc. etc. .
Für die Erneuerung zweier Ampelmasten (St.Jürgen-Ring/Kronsforder Allee) wird VIER Wochen je eine Spur gesperrt, auch wenn höchstens an einem Tag der Woche dort gewerkelt wird. Egal, Absperrung bedeutet, es fließt Geld.
Verbesserung der Lebensqualität heißt, die Bürger so wenig wie möglich im Ablauf ihres Alltags zu behindern, die Maxime der Verwaltung scheint eher zu sein:“Darf es noch ein bisschen mehr (Behinderung) sein“??
Es ist sicherlich prima, sich zukünftig am Tablet via Live-Cam die Baustellen ansehen zu können.
Dann müsste nur noch jemand auf die Idee kommen auch mal zu fragen, wieso da eigentlich nicht gearbeitet wird.

Auschra Steinert schrieb am 10.08.2018 um 09.15 Uhr:
Was den Lübecker Haushalt betrifft redet Herr Lindenau von sparen,sparen,sparen und weiteren Standardabsenkungen.

Geht es um Digitalisierung bekommen fast alle Politiker Zukunfts-Visionen,die sich alle gleich anhören als hätte man aus einer vorhandenen Wortkiste die digitale Zukunft zusammengesetzt,was dann Strategie genannt wird.Oder ist das schon das roboterhafte in der Gegenwart ?

Aber das mit den Füllstandssensoren an Papiercontainern ist wirklich toll und visionär.Wie wir weniger Müll produzieren wäre ja auch etwas schwieriger.Also überall Füllstandssensoren anbringen....container melden voll,Meere melden voll,alles voll.Aber die Politiker haben dann sicherlich eine WLAN-Verbindung zum anderen Planeten und verkünden Zukunfssvisionen...

uwe witt schrieb am 10.08.2018 um 12.05 Uhr:
liest sich erst mal gut,
ich hoffe den in Lübeck reichlich vorhandenen Kleingeister zum trotz „auf gutes Gelingen“.

K.Lukai schrieb am 10.08.2018 um 12.41 Uhr:
Naja.....

Das klingt nach Werbebroschüre. Ein Arbeitskreis wird gegründet. Alle sollen sich einbringen. Alle sollen mitarbeiten. Die, die schonmal ein Kabel in der Hand hatten, sollen vorne voran. Visionen, Visionen, ..... aber ausser einen Füllstandssensor für Papiertonnen (no comment) kein einziger klarer Gedanke. Doch: Glasfaser (ist ja grade das Schlagwort)

André schrieb am 10.08.2018 um 13.11 Uhr:
Ich finde die Kommentare hier schon sehr gut und Lösungsorientiert. Vergessen darf nur eines nicht: die Digitalisierung soll unser Leben vereinfachen - die Abläufe automatisieren. Aufpassen, wenn die Digitalisierung letztendlich mehr Probleme verursacht, als das sie hilft.

Bernd Feddern schrieb am 10.08.2018 um 14.31 Uhr:
Gerade habe ich mich überschlagen vor Begeisterung! Der BM hat eine Vision von Papiercontainern! Eine neue Firma wird gegründet, um gezielt zu betteln, eine "Stabsstelle" zusätzlich, Geld spielt keine Rolle! Hauptsache, noch zu findende Stiftungen und Sponsoren zahlen! Wie wäre es denn, Pläne von günstigem Wohnraum zu entwickeln, von einer Verwaltung, die zeitnah FÜR den Bürger tätig wird?
Anstelle toll klingender, leerer Worthülsen erwarte ich vollen Einsatz für Lübecks Bürger!! Träume (Visionen) sind Schäume (oder Halluzinationen).

Bernd Feddern schrieb am 10.08.2018 um 14.53 Uhr:
@Uwe Witt: Wenn Sie mit "Kleingeister" einige wieder in der Bürgerschaft vertretenen Klientel-Politiker meinen, bin ich auf Ihrer Seite.
Hat der BM jetzt auch schon einen PR-Manager? Klingt alles ganz nach Werbeagentur...


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