Stadt stellt städtebauliche Entwicklung vor

Was wird wie in den kommenden zehn bis 15 Jahren in der Altstadt saniert? Das Entwicklungskonzept ist fast fertig und wird am Montag, 9. Oktober, um 18.45 Uhr im Rathaus vorgestellt. Alle interessierten Lübecker können sich dort informieren und weitere Anregungen geben.

Im vergangenen Jahr hat der Bereich Stadtplanung und Bauordnung der Hansestadt Lübeck im Rahmen von zwei Informationsveranstaltungen über die Durchführung von sogenannten "Vorbereitenden Untersuchungen" im Untersuchungsgebiet "Altstadt" informiert. Dabei wurden viele Anregungen seitens der Bürgerinnen und Bürger geäußert, beispielsweise der Wunsch nach einer Gebietserweiterung. Die Bürgerschaft hat im Juli dieses Jahres einen entsprechenden Beschluss gefasst.

Das von der Hansestadt Lübeck beauftragte Unternehmen BIG-Städtebau hat in der Zwischenzeit die umfangreiche Analyse unter Berücksichtigung der Selbstauskünfte der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie der Gespräche mit Schlüsselakteuren abgeschlossen. Der Entwurf eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (IEK) liegt jetzt vor und wird derzeit mit dem Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein abgestimmt.

Eine dritte öffentliche Informationsveranstaltung findet am Montag, 9. Oktober 2017, ab 18.45 Uhr im Bürgerschaftssaal des Lübecker Rathauses, Breite Straße 62, statt. Eigentümer, Bewohner, Gewerbetreibende, Vertreter von Initiativen und Vereinen sowie alle Interessierten sind eingeladen, sich über die Auswirkungen der Sanierung zu informieren und Rückmeldungen und weitere Anregungen zu geben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Und so geht es weiter: Das Integriertes Städtebauliche Entwicklungskonzept, das mit dem darin enthaltenen Maßnahmenplan den Fahrplan für den Sanierungsprozess der nächsten zehn bis 15 Jahre vorgibt, wird letztlich von der Bürgerschaft beschlossen und vom Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein genehmigt. Für die Umsetzung gibt es dann Finanzmittel aus dem Städtebauförderung.

Am Montagabend werden die Pläne für die weitere Altstadtsanierung vorgestellt.

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