Wirtschaft

Das Team aus Lübeck hat den KI-Assistenten für die Landesverwaltung entwickelt. Foto: Splitbot

Lübecker Unternehmen unterstützt Landesverwaltung mit KI-Assistent

Lübeck - 26.9.2026 14.44 Uhr: Die Landesverwaltung Schleswig-Holstein erweitert ihr KI-Portfolio: Das Lübecker Unternehmen Splitbot ist gemeinsam mit dem IT-Dienstleister des Landes, Dataport, an der Pilotierung eines KI-Assistenten beteiligt. Die Beauftragung ist abgeschlossen, erste Leistungsnachweise sind erbracht und die technische Vorbereitung für den Nutzertest läuft. Der Einsatz findet vor dem Hintergrund einer umfassenderen KI-Strategie des Landes Schleswig-Holstein statt.

Die NGG warnt vor einer Erhöhung der Steuern auf Getränke. Symbolbild: HN

NGG: Zuckersteuer gefährdet Arbeitsplätze in Lübeck

Lübeck - 26.9.2026 13.14 Uhr: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) lehnt die Pläne der Bundesregierung zur Einführung einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke ab. Allein in der NGG-Region Lübeck arbeiten über 9000 Beschäftigte in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie. Besonders betroffen wären dabei Beschäftigte in der Getränkeherstellung, beispielsweise bei Coca-Cola und anderen Betrieben der Getränkeindustrie.

Der Inkubator II-M-100 von 1951 war ein wichtiger Meilenstein für eine Entwicklung, die half, die Pflege der kleinsten Patienten nachhaltig zu verändern. Foto: Drägerwerk AG u. Co. KGaA

75 Jahre Dräger Inkubator

Lübeck - 24.9.2026 16.56 Uhr: Der Start ins Leben beginnt für manche Kinder früher als geplant. Weltweit werden nach Schätzung der World Health Organization jährlich knapp 14 Millionen Babys zu früh geboren. Dräger setzt sich dafür ein, diesen kleinsten und verletzlichsten Patientinnen und Patienten bestmögliche Bedingungen für ihre Entwicklung zu schaffen. Mit dem ersten von Dräger entwickelten Inkubator der 1950er Jahre begann eine Erfolgsgeschichte, mit der das Unternehmen die Neonatalversorgung weltweit mitgestaltet hat.

Das Netzwerk veranstaltete auch in diesem Jahr den Infotag. Fotos: Veranstalter

Infotag für Frauen bot Orientierung und Zugang zu Unterstützungs-Angeboten

Lübeck - 24.9.2026 16.24 Uhr: Wie gelingt der berufliche Wiedereinstieg? Welche Weiterbildung passt zu den eigenen Fähigkeiten? Welche Unterstützung gibt es auf dem Weg in Arbeit oder Ausbildung? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Infotags „Arbeit, aber wie?“, der auch in diesem Jahr in der Handwerkskammer Lübeck stattfand. Er richtete sich an Frauen in unterschiedlichen Lebens- und Berufssituationen und sprach zahlreiche Besucherinnen an. Das Netzwerk „Chancen für Frauen“ hatte gemeinsam mit dem Jobcenter und der Arbeitsagentur Lübeck und weiteren Partnerinnen und Partnern zu Information, Beratung und Austausch eingeladen.

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di warnt eindringlich vor Personalabbau und Einsparungen im Haushalt 2027 der Hansestadt Lübeck, die zulasten der Beschäftigten im öffentlichen Dienst gehen. Foto: Archiv

Haushalt: Gewerkschaft warnt vor Personalabbau

Lübeck - 23.9.2026 13.07 Uhr: Angesichts eines drohenden Rekorddefizits von 162 Millionen Euro für das Jahr 2027 plant die Hansestadt Lübeck weitere Einsparungen. Die Gewerkschaft ver.di warnt nun eindringlich davor, diese Lücke durch einen Stellenstopp und noch mehr Druck auf den öffentlichen Dienst zu schließen. Weil die Aufgaben der Verwaltung stetig wachsen, fordert die Gewerkschaft statt eines Personalabbaus neue Einnahmequellen – etwa durch eine Welterbeabgabe für Touristen –, um eine funktionierende und bürgernahe Stadtverwaltung zu sichern.

Auch nach dem Warnstreik am Montag gab es bei den Verhandlungen am Dienstag keine Einigung.

Keine Tarifeinigung bei den Busfahrern - Fünftägiger Warnstreik möglich

Lübeck - 22.9.2026 14.44 Uhr: Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Nahverkehr Schleswig-Holstein sind am Dienstag auf den 29. September 2026 vertagt worden. In der dritten Verhandlungsrunde ging es erneut um die Forderungen von ver.di nach einer Gehaltserhöhung von 6,5 Prozent sowie einer jährlichen Sonderzahlung nur für ver.di‑Mitglieder von 650 Euro. Dieses bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Arbeitgeberseite hat diese Forderungen als finanziell nicht darstellbar bewertet.