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Mutmaßlicher Kirchen-Einbrecher gefasst

Lübeck: Archiv - 17.01.2020, 18.21 Uhr: Einen überregionalen und norddeutschlandweit agierenden Serien-Einbrecher in Kirchenbüros und kirchliche Einrichtungen konnten Ermittler des Kriminalermittlungsdienstes Uelzen jetzt überführen und in dieser Woche mit Beschluss des Amtsgerichts Lüneburg festnehmen. Er wird auch für Einbrüche in kirchliche Einrichtungen in Lübeck, Scharbeutz und Bosau verantwortlich gemacht.

Im Rahmen einer Durchsuchung am 13. Januar im Wohnumfeld des 57 Jahre alten dringend Tatverdächtigen in Hamburg vollstreckten die Beamten den durch die Staatsanwaltschaft Lüneburg erwirkten U-Haftbefehl und führten den Mann dem Haftrichter beim Amtsgericht Lüneburg vor. Dieser bestätigte die Untersuchungshaft.

Ausgangspunkt für die umfangreichen Ermittlungen der letzten Monate der hiesigen Polizei Uelzen waren Einbrüche in zwei Kirchenbüros in Eimke und Hittbergen (Landkreis Uelzen) im Januar 2019. Im Verlauf des Jahres gelangten die Uelzener Kriminalisten unter Auswertung verschiedenster Tatorte in Norddeutschland auf die Spur des Serien-Einbrechers. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 57 Jahre alte Mann aus Hamburg im Verlauf des Jahres 2019 in mehr als 40 Kirchenbüros, Pfarrämter und sonstige kirchliche Räumlichkeiten, unter anderem Kindergärten und Wohnhäuser von Pastoren, eingebrochen ist, um dort Bargeld, Schmuck und Briefmarken zu erbeuteten. Der Sachschaden beläuft sich auf mehr als 40.000 Euro.

Im Rahmen der Durchsuchungen stellten die Beamten belastendes Material sicher. Parallel wurden an verschiedenen Tatorten Spuren und DNA des 57-Jährigen gesichert. Die weiteren Ermittlungen auch zu möglichen Taten der Vergangenheit dauern an.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 135664   Autor: PI Lüneburg/red.   vom 17.01.2020 um 18.21 Uhr

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