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Frischer Wind im Fehmarnbelt Business Council

Lübeck: Archiv - 28.01.2020, 15.09 Uhr: Das Tunnelprojekt zwischen Deutschland und Dänemark geht in diesem Jahr in die entscheidende Kurve und die Regionen sollen erfolgreich zusammenwachsen. Das sind die vordringlichen Aufgaben für die neue Führungsspitze des Fehmarnbelt Business Council - FBBC.

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Nina Höfner, Managerin FBBC, Lars Schöning, IHK, Dr. Arno Probst, Chairman FBBC, und Stig Römer Winther, Geschäftsführer der Stiftung Femernbelt Development.

Dafür wurden jetzt noch einmal unternehmerische Schwergewichte motiviert, die dem Endspurt noch einmal richtig Schwung geben sollen. Dr. Arno Probst und seine neue international versierte Managerin Nina Höfner wissen das. Dr. Probst hat sich aber aus Überzeugung zum Chairman der FBBC Dachorganisation wählen lassen. Aus regionalpolitischen und internationalen Überlegungen ist eine länderübergreifende Kooperation mit Dänemark und Schweden aus seiner Sicht unabdingbar mit der weiteren positiven Entwicklung unserer Region verbunden.

Hier hören Sie Interviews von Harald Denckmann mit Nina Höfer und Dr.Arno Probst:

Zunächst sollen die Fehmarnbelt Business Days am 12. März die bereits gewachsenen Verbindungen festigen und weiter stärken. Neue Wege beschreiten will man am 17. Mai mit den volksfestartig geplanten 'Fehmarn Belt Days.' Alle sind gespannt auf diesen Versuch. Nach dänischem Vorbild soll es ein zwangloses Zusammentreffen aller am Projekt beteiligten Gruppen geben. Die Bevölkerung soll die Gelegenheit erhalten, in lockerer Form mit Unternehmern, Entscheidern und Projektbegleitern zusammenzutreffen und ins Gespräch zu kommen. Ausdrücklich eingeladen sind auch die Gegner des Projektes, auch 'Fridays for Future', Beltretter und das Aktionsbündnis gegen eine feste Querung. Ziel soll es sein, vernünftig und zivilisiert über die gegensätzlichen Positionen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Mit einer gewissen Bewunderung hören alle wie Stig Römer Winther, Geschäftsführer der Stiftung Femernbelt Development, von den positiven Erfahrung mit seinen dänischen Landsleuten berichtet. Alle wollen versuchen, so etwas in Deutschland auch hinzukriegen. Dennoch ist im Moment noch nicht klar, ob alle angefragten Gruppen sich auch beteiligen werden.

Hier hören Sie Interviews mit Stig Römer Winther zur Veranstaltung am 12. März und Manfred Braatz von der IHK zu den Fehmarn Belt Days:

Auch die IHK zu Lübeck engagiert sich bei der Fehmarn Link Business Conference im März. "Jedes Unternehmen, das eine Dienstleistung für den Bau des Tunnels und seiner Straßen- und Schienenanbindungen auf deutscher Seite erbringen kann und will, sollte bei der Konferenz vertreten sein", betonte Lars Schöning, Hauptgeschäftsführer der IHK. "Damit vor allem die Betriebe im HanseBelt aktiv mitarbeiten und von der Entwicklung profitieren, organisieren wir eine Bustour nach Rødby. Wir haben hier im Norden ein großes Know-how und das wollen wir auch einbringen."

Ähnlich sei es bei den Fehmarnbelt Days. „Es ist toll, dass wir diesmal außerhalb der großen Zentren tagen. Der Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand ist ein idealer Veranstaltungsort für diese besondere Kombination aus Festival und Konferenz. Dieser Ort steht symbolisch für das Zusammenwachsen einer großen, internationalen Region“, so Schöning.

Nina Höfner und Dr. Arno Probst wollen auch mit den Gegnern des Projektes ins Gespräch kommen. Fotos, O-Töne: Harald Denckmann

Nina Höfner und Dr. Arno Probst wollen auch mit den Gegnern des Projektes ins Gespräch kommen. Fotos, O-Töne: Harald Denckmann


Hier hören Sie den Originalton:

Text-Nummer: 135893   Autor: Harald Denckmann   vom 28.01.2020 um 15.09 Uhr

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