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Ausgleichsabgabe: Abgabefrist endet im März

Lübeck: Archiv - 14.02.2020, 14.12 Uhr: Arbeitgebende mit mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgebende, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Frist läuft bis zum 31. März.

Jährlich prüfen die Agenturen für Arbeit, ob die Betriebe ihrer Beschäftigungspflicht nachgekommen sind. Dafür müssen Arbeitgebende ihre Beschäftigungsdaten für das Kalenderjahr 2019 bis spätestens 31. März 2020 bei ihrer Agentur für Arbeit vor Ort anzeigen. Diese Frist kann nicht verlängert werden.

Am schnellsten geht die Erstellung der Anzeige elektronisch. Um die Ausgleichsabgabe zu berechnen und die entsprechende Anzeige zu erstellen, können Unternehmen die kostenfreie Software IW-Elan nutzen. Diese steht auf der Homepage www.iw-elan.de unter der Rubrik "Download" zur Verfügung oder kann als CD-ROM unter der Rubrik "Service" bestellt werden. "

Die elektronische Übermittlung der Anzeige ist von Vorteil, da keine Anzeigeformulare mehr versandt werden müssen. Das spart Zeit und Papier. Nur der von IW-Elan automatisch erzeugte Versandbeleg mit der Meldungs-ID-Nummer (Erklärung zur Vorlage bei der Agentur für Arbeit) muss unterzeichnet zugeschickt werden", erklärt Markus Dusch, Chef der Agentur für Arbeit Lübeck.

Informationen zum Anzeigeverfahren gibt es im Internet unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen/personalfragen/schwerbehinderte-menschen Bei weitergehenden Fragen ist eine Kontaktaufnahme über die gebührenfreie Arbeitgeberhotline 0800 4 5555 20, per Email an Rostock.061-OS@arbeitsagentur.de oder per Fax an 0381 804260 3061 möglich.

Markus Dusch ist Chef der Arbeitsagentur Lübeck.

Markus Dusch ist Chef der Arbeitsagentur Lübeck.


Text-Nummer: 136282   Autor: Agentur für Arbeit/red   vom 14.02.2020 um 14.12 Uhr

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