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Klimaforum: FFF und Greenpeace kritisieren Ergebnisse

Lübeck: Archiv - 12.03.2020, 08.56 Uhr: Die Ortsgruppe der Bewegung Fridays for Future und die Lübecker Gruppe der Organisation Greenpeace sind nicht zufrieden mit dem Ausgang des Klimaforums am Mittwochabend im Lübecker Rathaus. Sie hatten deutlich mehr Mitbestimmung zu politischen Maßnahmen erwartet.

Nachdem die gesamte Klimagerechtigkeitsbewegung dieses Forum lange erwartet hatte, ist die erste Sitzung eher mager ausgegangen, so die beiden Gruppen. "Wir haben nicht an politischen Lösungen gearbeitet, es wurde hauptsächlich eine Plattform für Projektideen außerhalb der Politik und zur Vernetzung geboten", sagt Sophia Marie Pott von "Fridays for Future Lübeck". "Über die Projektideen und kreativen Denkprozesse haben wir uns gefreut und wir erachten es auch als sehr wichtig, Projekte außerhalb der Politik zu fördern. Aber eine politische Diskussion vor allem über die "49 kurzfristigen Maßnahmen zum Klimaschutz" und die Einwohneranträge sind momentan essentiell für das Vorankommen im Klimaschutz Lübecks. Für eine Diskussion darüber ist noch kein Beteiligungsformat festgesetzt - das kritisieren wir scharf. Wir hätten uns vor allem die Arbeit an schnellen politischen Lösungen von diesem Forum erhofft, da einmalig alle Akteure anwesend waren, die im Klimaschutz der Hansestadt eine Rolle spielen. Insgesamt gehen wir zwar mit neuen Impulsen, aber dennoch unzufrieden aus diesem Forum heraus", so Pott.

Fridays for Future und Greenpeace waren im Klimaforum mit mehreren Vertretern präsent und wollten dort den politischen Maßnahmenkatalog, die "49 kurzfristigen Maßnahmen zum Klimaschutz", der kürzlich von der Verwaltung veröffentlicht wurde, besprechen und diskutieren. Die Gruppierungen loben die Verwaltung für dieses Maßnahmenpaket, allerdings ist es ihnen noch nicht detailliert genug. "Eine Diskussion darüber fand leider nicht statt und auch der zukünftige Verlauf des Klimaforums wurde erst auf Nachfrage umrissen", so Fridays for Future. Da in naher Zukunft voraussichtlich keine weitere Sitzung stattfinden wird, kündigten die Gruppierungen an, schnellstmöglich ein Kritikpapier zu den "49 kurzfristigen Maßnahmen zum Klimaschutz" zu veröffentlichen.

Fridays for Future und Greenpeace kritisieren die Ergebnisse des ersten Klimaforums.

Fridays for Future und Greenpeace kritisieren die Ergebnisse des ersten Klimaforums.


Text-Nummer: 136894   Autor: FFF/red.   vom 12.03.2020 um 08.56 Uhr

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