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Epidemiologe: Ein Fall reicht für neue Welle aus

Lübeck: Archiv - 24.04.2020, 18.55 Uhr: Jede Woche gibt Prof. Dr. Alexander Katalinic, Direktor des Institutes für Sozialmedizin und Epidemiologie an der Universität Lübeck, bei uns einen Überblick über die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus. Seine Warnung zu den Lockerungen der Maßnahmen: Wenige Fälle, die außer Kontrolle geraten, können ausreichen, um eine neue Infektionswelle auszulösen.

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Die positive Nachricht von Prof. Katalinic: Die ganz aktuellen Zahlen zeigen, dass der Trend weiter nach unten geht. Allerdings sind die aktuellen Lockerungen, wie die Öffnung der Geschäfte, noch nicht berücksichtigt. Der Experte hat bei den Maßnahmen Bedenken. "Ein oder zwei Fälle reichen aus, um wieder eine Ansteckungswelle zu erzeugen", mahnt er. Deshalb sei es wichtig, weiter auf die Abstands- und Hygieneregeln zu achten. Die Auswirkungen der heutigen Geschäftsöffnungen werde man frühestens am 4. Mai feststellen können.

Prof. Dr. Alexander Katalinic wirbt noch einmal dafür, an der Studie unter elisa-luebeck.de teilzunehmen, die genaueren Aufschluss über die Infektionslage vor Ort liefern soll. "Wie viele Menschen hatten bereits Kontakt mit dem Virus?" Diese Erkenntnis sei jetzt sehr wichtig.

Ein Update über die Corona Datenlage wird von der Forschergruppe um Prof. Katalinic täglich veröffentlicht unter der Adresse corona-sh.de. Das vollständige Interview von Harald Denckmann mit Prof. Katalinic hören Sie im Original-Ton unterhalb des Bildes.

Prof. Dr. Alexander Katalinic und sein Team untersuchen die Epidemie. Foto, Grafik: Uni Lübeck

Prof. Dr. Alexander Katalinic und sein Team untersuchen die Epidemie. Foto, Grafik: Uni Lübeck


Hier hören Sie den Originalton:

Text-Nummer: 137781   Autor: red.   vom 24.04.2020 um 18.55 Uhr

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