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Notwendige Masken verstecken Gottes Geschenk

Lübeck: Archiv - 09.05.2020, 10.28 Uhr: HL-live.de Pastor Heinz Rußmann greift in seinen Gedanken zum Wochenende ein Thema auf, das aktuell viele Menschen beschäftigt. Das Tragen von Schutzmasken ist nicht nur lästig, sondern verbirgt auch den Gesichtsausdruck.

Zu den Plagen der Corona-Seuche gehört etwas in Deutchland auf dem Erdball bisher noch nie Erlebtes: Ganze Völker in allen Kontinenten müssen zum Überleben zur Zeit ihr Gesicht verhüllen mit einer Schutzmaske zur Abwehr der lebensgefährlichen Corona-Viren. Als ob wir uns fast in Gespenster verwandeln. Nur noch besorgte Augen starren uns an. Durch den Gesichtsschutz vor dem Mund werden auch unsere Stimmen oft unheimlich verzerrt.

Während sonst unsere Gesichter viel Schätzenwertes von unserer Persönlichkeit, unserer inneren Einstellung und unserem Lebenswandel ausstrahlen, sehen wir jetzt alle ziemlich unkenntlich und unheimlich aus. Nur einen Vorteil hat das ganze Leiden: Wir wissen jetzt zu schätzen, dass wir alle einen interessanten wechselndem Gesichtsausdruck haben beim Sprechen, Singen, Weinen - je nach Situation. Gewöhnlich werden sonst nur besonders schöne oder sympathische Gesichter von Frauen, Kindern und auch Männern gern angesehen. Jetzt können wir alle unsere Gesichter und unsere persönliche Ausstrahlung als ein Geschenk Gottes ansehen.

Denn in der Schöpfungsgeschichte der Bibel im ersten Kapitel 1,27 heißt es: Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn und schuf sie als Mann und als Frau. Nur wir können mit Gott reden im Gebet. Wir wissen ja nicht, wie Gott, unser gütiger Vater im Himmel, aussieht, nur die göttliche Ausstrahlung durch Jesus können wir uns vorstellen.

Der Schöpfer des Universums und des Lebens hat sicher unbegreifbar mehr riesige Intelligenz und Erfindungskraft und hat auch sogar mit dem Urknall die Zeit erschaffen. Vor allem hat er mehr Liebe als wir uns vorstellen können. Aber unsere begrenzt positive persönliche Ausstrahlung haben wir von Gott selbst. Unsere Gefühle, aber auch unsere Lebensfreude, Menschenliebe, Intelligenz, Sprachgewalt, unsere Persönlichkeit und Energie drücken sich vielfältig in unseren Gesichtern aus. Diese Begabungen sind ein Geschenk von Gott selbst!

Manche Menschen haben eine Ausstrahlung so freundlich und warmherzig und verständnisvoll fast wie Engel und erheben damit unsere Herzen ein wenig zum Himmel. Am Sonntag Kantate erinnern wir uns auch daran, dass ebenso freundliche und warmherzige Musik unsere Herzen und Seelen zum Engelchor im Himmel erheben kann. Begeisternde Musik und manche Gesichter können etwas Himmlisches und Engelhaftes ausstrahlen. Nicht nur Babies mit großen Augen oder Kinder, die als Engel verkleidet ein Krippenspiel zu Weihnachten aufführen oder ein Gedicht aufsagen oder singen, sondern auch viele Menschen in unserem Alltag.

Engagierte junge Menschen, vorbildliche oder originelle Zeitgenossen oder weise, gütige alte Menschen, gute Menschen in jedem Alter können uns engelhaft anrühren. Am meisten strahlt Jesus damals wie heute göttliche Liebe aus.

Hoffen und beten wir, dass bald niemand mehr sein Gesicht notwendig zum Überleben verstecken muss. Möge jeder wieder durch seine persönliche Ausstrahlung seine Mitmenschen erfreuen! Dass wir Jesus nachfolgen können im Alltag. Dass wir im Umgang mit unseren besorgten Mitmenschen ihnen helfen auch durch einen gütigen Gesichtsausdruck. Hilfsbereitschaft aber auch liebevolle Gesten (leider keine Umarmungen) und vor allem konstruktiv kritische und aufbauende gute Worte und Ratschläge auch mit Maske helfen uns gegenseitig, unser Leben jetzt mit lebendiger Hoffnung zu bestehen und zu meistern!

Das erhofft und ersehnt und erbittet mit Euch und für Euch

Euer HL-live.de Pastor Heinz Rußmann

Vielleicht mailen Sie mit Dank diesen Text als Gruß an freundliche Mitmenschen!
e-mail für Ihre Kommentare und Fragen an mich heinzrussmann@web.de

Heinz Rußmann beschäftigt sich in seinen Gedanken zum Wochenende mit der Bedeckung des Gesichter.

Heinz Rußmann beschäftigt sich in seinen Gedanken zum Wochenende mit der Bedeckung des Gesichter.


Text-Nummer: 138061   Autor: red.   vom 09.05.2020 um 10.28 Uhr

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