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Prozess: Böller im Herrentunnel

Lübeck: Archiv - 09.05.2020, 12.06 Uhr: Am Montag, 11. Mai, muss sich vor dem Amtsgericht Lübeck ein 29-Jähriger verantworten, der vor knapp drei Jahren im Herrentunnel einen Polenböller aus dem Autofenster geworfen haben soll. Ihm wird jetzt das "vorsätzliche Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion" vorgeworfen.

Dem 29 Jahre alten Angeklagten wird die vorsätzliche Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion in Tateinheit mit einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr zur Last gelegt. Er soll im Juli 2017 im Herrentunnel in Lübeck aus einem fahrenden Auto als Beifahrer einen sogenannten „Polenböller“ auf die Nebenfahrbahn geworfen haben, um andere Autofahrer zu erschrecken.

Der Böller soll direkt vor einem herannahenden Fahrzeug explodiert sein, sodass der Fahrer des anderen Fahrzeugs sich erheblich erschrak und durch einen kurzen, aber sehr hellen Lichtschein geblendet wurde. Dass er das Lenkrad nicht verriss, soll Glück gewesen sein.

Das Gericht hat einen Hauptverhandlungstag anberaumt und drei Zeugen geladen.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 138067   Autor: StA/red.   vom 09.05.2020 um 12.06 Uhr

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