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2000 Einwegmasken: DLRG Lübeck freut sich über Spende

Lübeck: Archiv - 11.05.2020, 12.53 Uhr: Die DLRG Lübeck e.V. befürchtet durch aktuelle Lockerungen der COVID-19-Maßnahmen und gutem Wetter vermehrte Einsätze in der kommenden Wachsaison mit erhöhten Infektionsrisiko. Aus diesem Anlass spendete am Montag, dem 11. Mai 2020 die Firma VisiConsult aus Stockelsdorf 2000 Einwegmasken an die DLRG Lübeck e.V. Für einen Rettungseinsatz sind die Masken selbstverständlich nicht gedacht.

"Rettungseinsätze sind hoffentlich nicht nötig" erzählt Thomas Becker, Vorsitzender der DLRG Lübeck e.V. "Wir wünschen uns, dass die Strandbesucher einsehen, dass Rettungseinsätze heute doppelt unvernünftig sind: Sich selbst in Gefahr bringen und ehrenamtliche Rettungsschwimmer einem erhöhten Infektionsrisiko auszusetzen, das wäre mehr als unfair." Masken werden für andere Einsätze gebraucht, denn laut Empfehlung des Bundes, sollen unabhängig von eigenen Maßnahmenkonzepten Mund-Nasen-Bedeckungen für Situationen bereitgestellt werden, in denen ein Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Daher rief Thomas Becker kurz vor Beginn der Maskenpflicht innerhalb seines Teams dazu auf, sich bezüglich möglicher Maskenspenden für die lokale DLRG umzuhören. Eines der Teammitglieder, ein Mitarbeiter VisiConsults, gab den Bedarf an seine Firma weiter. Durch den neuen Vertrieb von Temperaturscannern und Masken, begann das Unternehmen für jede 25. bestellte Einheit ein Paket von Masken zu spenden und ist froh, dass sie jetzt die DLRG unterstützen kann.

Nico Federsel, Projektleiter bei VisiConsult, sagte während der Spendenübergabe mit eingehaltenem Mindestabstand: "Wir haben uns mit Entschlossenheit an die aktuelle Situation angepasst und freuen uns, dass wir dadurch weiterhin in der Lage sind auch anderen zu helfen. Die DLRG steht großen Herausforderungen gegenüber."  

Ob während dem Dienst auf den Wachtürmen und in der Hauptwache, beim Kontrollgang durch das Wachgebiet oder bei Erste-Hilfe-Fällen: Die Nutzung der Masken ist auch bei der Lübecker DLRG eine geschätzte Maßnahme. "Die diesjährige Wachsaison ist nicht nur planungsaufwändiger im Vergleich zu den letzten Jahren. Gerade jetzt müssen unsere Rettungsschwimmer vorrausschauend agieren und frühzeitig auf Badegäste zugehen, damit es zu keinen Notfällen im Wasser kommt", so Kai Kreutzmann, Ressortleiter Wasserrettungsdienst Travemünde.

2020 feiert die DLRG Lübeck e.V. ihren 100. Geburtstag. Mit über 1.500 Mitgliedern ist die DLRG der größte Verein der Hansestadt Lübeck. 1920 gegründet zählt die Lübecker DLRG zu einer der ältesten Gliederungen innerhalb der DLRG. Zur Feier des Jubiläums waren im Laufe des Jahres zahlreiche Aktionen geplant, die nun aufgrund der aktuellen Situation abgesagt oder verschoben wurden. Die DLRG Lübeck stellt vom 15. Mai bis zum 14. September den Wasserrettungsdienst am Travemünder Strand, in den Sommerferien zusätzlich auch in Beidendorf am Klempauer Hofsee. Weitere Informationen zu den Aktivitäten der DLRG Lübeck finden sich im Internet auf www.luebeck.dlrg.de.

Von links:  Jasmin Weber (DLRG Lübeck), Nico Federsel (VisiConsult), Thomas Becker (Vorsitzender DLRG Lübeck). Foto: DLRG L.

Von links: Jasmin Weber (DLRG Lübeck), Nico Federsel (VisiConsult), Thomas Becker (Vorsitzender DLRG Lübeck). Foto: DLRG L.


Text-Nummer: 138092   Autor: DLRG   vom 11.05.2020 um 12.53 Uhr

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