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Hiller-Ohm: Unterstützung beim Fern-Unterricht

Lübeck: Archiv - 15.05.2020, 15.23 Uhr: Das 500 Millionen Euro Sofortausstattungsprogramm für Schulen kann losgehen. Bund und Länder haben heute die dafür notwendige Zusatzvereinbarung zum Digitalpakt Schule auf den Weg gebracht, berichtet die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm.

"Digitaler Unterricht zu Hause wird den Präsenzunterricht noch länger ergänzen müssen. Der Bund unterstützt jetzt die Schülerinnen und Schüler, die bisher kein digitales Endgerät haben", so die Lübecker SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm. Schüler, bei denen Online-Unterricht aus Mangel an Geräten bislang keine Option war, sollen mit Tablets oder Laptops ausgestattet werden. "Es darf nicht der Geldbeutel der Eltern darüber entscheiden, ob Schüler am digitalen Fernunterricht teilhaben können. Das ist eine entscheidende soziale Frage. Für dieses Programm hat die SPD hart gekämpft und es ist gut, dass es jetzt an den Start geht", sagt Hiller-Ohm und führt aus, dass "für Schleswig-Holstein jetzt über 17 Millionen Euro zur Verfügung stehen."

Schüler, die ein Tablet oder Notebook brauchen, erhalten dies durch die Schulen. Die Geräte gehen nicht in den Besitz der Kinder und Jugendlichen über, sondern werden als Leihgeräte zur Verfügung gestellt. Und wenn kein Internetanschluss vorhanden ist? Auch dafür soll es eine Lösung geben. "Wir wissen, dass das alles nur wirklich helfen kann, wenn im Haushalt auch ein notwendiger Internetanschluss vorhanden ist. Der Bund sucht hierfür zurzeit mit den Mobilfunkanbietern nach guten Lösungen. Ich erwarte, dass das Bildungsministerium dies vorantreibt", so Gabriele Hiller-Ohm und appelliert an alle Beteiligten: "Es ist wichtig, dass die Hilfen jetzt schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Kein Kind darf wegen des Fernunterrichts zurückgelassen werden." Die Laptops, Notebooks und Tablets - explizit ausgenommen sind Smartphones - werden je nach Landesregelung von den Ländern oder den Schulträgern beschafft.

Gabriele Hiller-Ohm erwartet eine schnelle Lösung für Kinder, die keinen Zugang zum Internet haben.

Gabriele Hiller-Ohm erwartet eine schnelle Lösung für Kinder, die keinen Zugang zum Internet haben.


Text-Nummer: 138187   Autor: Büro HO   vom 15.05.2020 um 15.23 Uhr

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