Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

SPD: Zusätzliche Hilfe für Kulturszene notwendig

Lübeck: Archiv - 21.05.2020, 11.19 Uhr: Am 18. Mai hatten örtliche SPD-Vertreter gemeinsam mit der SPD-Landesvorsitzenden Serpil Midyatli Kulturschaffende in Lübeck besucht. Dabei wurde deutlich, dass die Soforthilfen des Bundes in der Kulturszene größtenteils gegriffen und über die letzten Monate gerettet haben. Ohne zusätzliche Hilfen müssen aber viele Kulturschaffende spätestens im Oktober oder November aufgeben.

Die erfolgten Lockerungen der Corona-Maßnahmen helfen zudem nur teilweise. Aufgrund der weiter bestehenden Abstandsregeln kann nur ein Teil der üblichen Plätze in Theatern oder Kinos vergeben werden. Zudem führen die Hygieneauflagen in Teilen zu Mehrkosten beim Personal, um die Einhaltung zu kontrollieren. Zusätzliche finanzielle Hilfe ist also notwendig.

Dazu erklärte die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli im Anschluss an die Besuchstermine: "Wenn wir nicht mehr Geld für die Kulturszene zur Verfügung stellen, ist spätestens im November bei vielen der Ofen aus. Kultur ist nicht nur nice to have, sondern ein wichtiger Bestandteil unserer Identität und ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir das in dem für Juni auf Bundesebene geplanten Konjunkturprogramm berücksichtigen!"

Der Lübecker SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Petereit ergänzt: "Lübeck definiert sich als Stadt nicht zuletzt durch seine Kulturszene. Wenn diese Szene zusammenbricht, dann verliert die Stadt ein wesentliches Standbein ihrer Existenz."

Der SPD-Kreisvorsitzende Jörn Puhle führt aus: "Die (Lübecker) Kulturszene können wir nur im Zusammenspiel von Stadt, Land und Bund retten. Kultur ist in erster Linie Aufgabe der Länder. Wir müssen in der aktuellen Situation vor allem auch wieder eine Planungsperspektive vor dem Hintergrund der geänderten Rahmenbedingungen anbieten."

Am 4. Juni um 19.30 Uhr plant die SPD eine Online-Konferenz, unter anderem mit betroffenen Künstlerinnen und Künstlern. Neben den genannten Personen nahmen an dem Austausch die Co-SPD-Kreisvorsitzende Sophia Schiebe, der SPD-Fraktionsvorsitzende und die Landtagsabgeordneten Kerstin Metzner und Wolfgang Baasch teil. Die Sozialdemokraten besuchten das Theater am Tremser Teich, die Kulturtankstelle, das Kommunale Kino (KoKi) und einen freiberuflichen Musiker im Städtischen Theater.

Jörn Puhle, Serpil Midyatli, Peter Petereit und Sophia Schiebe sprachen mit Kulturschaffenden in Lübeck.

Jörn Puhle, Serpil Midyatli, Peter Petereit und Sophia Schiebe sprachen mit Kulturschaffenden in Lübeck.


Text-Nummer: 138290   Autor: SPD   vom 21.05.2020 um 11.19 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.