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Dienstzeiten: CDU will mehr Flexibilität für Lübecker Polizisten

Lübeck: Archiv - 04.06.2020, 11.12 Uhr: Seit Beginn der Corona-Krise müssen auch die Lübecker Polizistinnen und Polizisten in festen Schichten arbeiten. Flexible Dienstzeiten sind bis zum Jahresende ausgesetzt.

"Diese Regelung bedeutet für unsere Polizeibeamten: die Arbeitszeiten lassen sich nicht an die noch immer stark eingeschränkten Betreuungszeiten in Kitas und Schulen anpassen. Die Organisation der Kinderbetreuung wird zu einer großen Belastung" erklärt Claudia Treumann, stellvertretende Vorsitzende der Lübecker CDU.

Durch Nachtdienste und zwölfstündige Schichten am Wochenende sowie zahlreiche Überstunden würde unserer Polizei ohnehin dauerhaft viel abverlangt. Die Kontrollen zur Einhaltung der Kontaktbeschränkungen in Corona-Zeiten erhöhten das Arbeitspensum noch einmal deutlich.

"Wir wünschen uns daher vom schleswig-holsteinischen Innenministerium, diese Anordnung zu überdenken und wechselnde Schichten zügig wieder zu ermöglichen. Die Landespolizei braucht eine baldige Rückkehr zur normalen Arbeitsorganisation" so Treumann.

Der Grundgedanke, durch feste Schichten die Anzahl der Kontakte untereinander zu minimieren, sei gut gemeint, aber in der Praxis wirkungslos. Weder werden die Dienststellen nach Schichtende desinfiziert, noch sind längere Begegnungen zu vermeiden: Polizeiarbeit macht nun einmal die detaillierte Besprechung zwischen den Dienstgruppen bei Übergabe notwendig.

Die stellvertretende Vorsitzende der CDU Lübeck,  Claudia Treumann, kritisiert dass feste Dienste Polizeibeamte    belasten würden.

Die stellvertretende Vorsitzende der CDU Lübeck, Claudia Treumann, kritisiert dass feste Dienste Polizeibeamte belasten würden.


Text-Nummer: 138542   Autor: CDU-Kreisverband/red.   vom 04.06.2020 um 11.12 Uhr

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