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Hiller-Ohm: 50 Millionen Euro für Lärmschutz in Lübeck

Lübeck: Archiv - 30.06.2020, 18.11 Uhr: Am Mittwoch wird der Verkehrsausschuss im Deutschen Bundestag über übergesetzliche Lärmschutzmaßnahmen im Rahmen der Hinterlandanbindung der Fehmarn-Belt-Querung debattieren (wir berichteten). Auch Lübeck könnte mit 50 Millionen Euro aus dem Programm profitieren.

Auf Grundlage eines Forderungskatalogs des Dialogforums Feste Fehmarnbeltquerung haben CDU/ CSU und SPD einen gemeinsamen Antrag eingebracht. Demnach soll die Hansestadt Lübeck mit rund 50 Millionen Euro übergesetzliche Lärmschutzmaßnahmen profitieren.

Dazu die Lübecker SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm:

(")Ich freue mich, dass nach einem langen Prozess der Öffentlichkeitsbeteiligung endlich der gemeinsame Antrag zu übergesetzlichen Lärmschutzmaßnahmen vorliegt. Lübeck kann hier mit rund 50 Millionen Euro zusätzlich zu gesetzlichen Maßnahmen rechnen.

Mit der Hinterlandanbindung der Fehmarn-Belt-Querung wird auf der Bahnstrecke zwischen Lübeck und Puttgarden ein erhöhtes Güterzug-Aufkommen erwartet. Das bedeutet auch eine zusätzliche Lärmbelastung für Anwohnerinnen und Anwohner.

Das Dialogforum Feste Fehmarnbeltquerung hatte sich frühzeitig dafür eingesetzt, die zusätzliche Lärmbelastung mittels übergesetzlichen Lärmschutzmaßnahmen abzufedern. Auch die Hansestadt Lübeck hat sich in das Dialogforum eingebracht. Ich freue mich sehr, dass alle Forderungen der Hansestadt im gemeinsamen Antrag von CDU/ CSU und SPD mit berücksichtig werden!

Der Bundestag muss dem gemeinsamen Antrag am Donnerstag noch zustimmen. Bei einer Zustimmung würde Lübeck rund 50 Millionen Euro an übergesetzlichen Lärmschutzmaßnahmen erhalten. Konkret teilt sich die Summe auf in 34,8 Millionen Euro für übergesetzlichen Lärmschutz, 14,2 Millionen Euro für Erschütterungsschutz sowie 1,2 Millionen Euro für übergesetzliche Vollschutzmaßnahmen.

Diese übergesetzlichen Summen sind ein Ergebnis gelungener Öffentlichkeitsbeteiligung im Verkehrsbereich. Insbesondere für große Verkehrsvorhaben sollte ein solcher Vorgang weiterhin Schule machen!(")

Gabriele Hiller-Ohm spricht von einer gelungenen Beteiligung der Öffentlichtkeit bei den Planungen.

Gabriele Hiller-Ohm spricht von einer gelungenen Beteiligung der Öffentlichtkeit bei den Planungen.


Text-Nummer: 139086   Autor: Büro HO/red.   vom 30.06.2020 um 18.11 Uhr

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