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SPD: Lübecker Forderung findet beim Bund Gehör!

Lübeck: Archiv - 03.07.2020, 15.17 Uhr: Der Bund stellt für den Lärmschutz an der Fehmarnbelt-Hinterlandtrasse im Bereich Lübeck 51,3 Millionen Euro extra bereit. Mit dem Geld sollen Lärmschutzmaßnahmen finanziert werden, die über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgehen. "Das ist ein Schritt in die richtige Richtung", so Jörn Puhle, Kreisvorsitzender der SPD Lübeck.

Jörn Puhle weiter: "51,3 Millionen Euro kommen aus Berlin für Lärm- und Erschütterungsschutz. Mit diesem Beschluss erkennt der Bundestag endlich an, was uns die Landesregierung jahrelang verweigert hat, indem sie Lübeck nicht in den Planungsraum für die Feste Beltquerung aufnahm. Durch die Deutsch Bahn sollen dazu ca. 76 Millionen Euro für Lärmschutz rund um den Bereich des Hauptgüterbahnhofs zur Verfügung gestellt werden. Wir fordern die Deutsche Bahn aber eindringlich auf, die aktuelle Untersuchung zum Stresstest des Lübecker Bahnhofs offenzulegen. Hier drängt sich der Verdacht auf, dass der Bahnhof für die Kombination aus Güter- und Personenverkehr, halbstündiger Takt, Richtung Hamburg und Schwerin, nicht geeignet ist. Muss hier ggf. ein weiteres Gleis Richtung Hamburg gebaut werden?"

Ulrich Pluschkell, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, ergänzt: "Mit der Festen Fehmarnbeltquerung soll die Zahl der Zugfahrten am Lübecker Hauptbahnhof von derzeit 172 auf voraussichtlich 377 im Jahr 2030 ansteigen. Dabei ist jedoch lediglich im Bereich des Hauptgüterbahnhofes eine wesentliche bauliche Änderung am Gleiskörper vorgesehen, bei der ein Rechtsanspruch auf Lärmschutz besteht. Da ist es gut, dass nun auch an allen weiteren Streckenabschnitten im Bereich Lübeck freiwillige Maßnahmen durchgeführt werden, um die dort wohnenden Menschen vor Lärm zu schützen!"

Gabriele Hiller-Ohm, die als Lübecker Abgeordnete im Deutschen Bundestag für den erweiterten Lärmschutz gekämpft hat, freut sich ebenfalls über den Beschluss: "Mit über 50 von insgesamt 232 Millionen Euro für den übergesetzlichen Lärmschutz an der gesamten Eisenbahnstrecke ist Lübeck hervorragend gut bedient! Dies ist aber auch dringend erforderlich, denn nirgendwo entlang der Vogelfluglinie sind so viele Menschen von dem künftig vermehrten Eisenbahnlärm betroffen. Ich freue mich sehr, dass dies so gut für Lübeck gelaufen ist! Auch die vorgeschaltete Bürgerbeteiligung in Form eines Dialogforums hat sich bewährt und sollte für folgende Projekte ebenfalls durchgeführt werden."

Jörn Puhle, Vorsitzender der SPD in Lübeck, fordert eine Offenlegung des Stresstest für den Lübecker Hauptbahnhof.

Jörn Puhle, Vorsitzender der SPD in Lübeck, fordert eine Offenlegung des Stresstest für den Lübecker Hauptbahnhof.


Text-Nummer: 139144   Autor: SPD/red.   vom 03.07.2020 um 15.17 Uhr

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