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Bombendrohung am Amtsgericht

Lübeck: Archiv - 07.07.2020, 09.17 Uhr: Am Dienstagmorgen, dem 7. Juli, hat die Polizei von einer Bombendrohung erfahren. Im Gerichtsgebäude in der Travemünder Allee war eine schriftliche Warnung eingegangen. Das Gebäude wurde geräumt und abgesperrt. Es handelt sich offenbar um eine bundesweite Aktion gegen Gerichte.

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Die Polizei sperrte die angrenzende Straße ab und forderte zehn Spürhunde aus ganz Schleswig-Holstein an. Mit denen wurden zuerst die Nebengebäude und dann das Hauptgebäude durchsucht.


Die Feuerwehr ging vorsichtshalber mit einem Löschzug am Gustav-Radbruch-Platz in Bereitschaft. Gefunden wurde nichts. In den Mittagsstunden wurde der Einsatz beendet.

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Offenbar handelt es sich um eine bundesweite Aktion. Mehrere Gerichte erhielten am Dienstag Drohschreiben. Die Polizei untersucht, ob ein Zusammenhang besteht. Die Drohung in Lübeck ist ungewöhnlich, denn das Landgericht ist auf Grund von Bauarbeiten immer noch ausgelagert. Die Lübecker Staatsanwaltschaft und das 3. Polizeirevier der Polizeidirektion Lübeck haben strafrechtliche Ermittlung unter anderem wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§126 StGB) aufgenommen.

Bereits vor zwei Jahren kam es zu mehreren Bombendrohungen gegen die Lübecker Gerichte.

Es gab eine Bombendrohung am Amtsgericht Lübeck. Fotos: VG

Es gab eine Bombendrohung am Amtsgericht Lübeck. Fotos: VG


Text-Nummer: 139201   Autor: VG   vom 07.07.2020 um 09.17 Uhr

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