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Überfällig: Lübecker Linke begrüßt Hilfskonzept für Künstler

Lübeck: Archiv - 07.07.2020, 11.11 Uhr: Vergangene Woche einigten sich Vertreter aller Parteien auf ein auskömmliches Unterstützungspaket für freie Theater und Kulturschaffende und sandten damit ein überfälliges Zeichen der Solidarität an alle unverschuldet in Not geratenen Kulturstätten in Lübeck. Ein wichtiges und richtiges Signal, findet die Lübecker Fraktion der "Die Linke".

Ein breites Bündnis aus der freien Kunstszene war auch dieses Mal anwesend und diverse Vertreter, von festen Spielstätten als auch mobilen Bühnen, schilderten der Politik zum wiederholten Mal in teils berührenden, teils verärgerten aber sicher eindringlichen Beiträgen ihr drohendes Existenzaus, sollten nicht endlich Mittel bewilligt werden. Und diesmal mit Erfolg.

"Nachdem sinnvolle Anträge im Kulturausschuss vom Juni kategorisch vertagt wurden, ja nicht mal eine Aussprache oder Diskussion erhielten und nachdem wir erst Protestkundgebungen der freien Kulturschaffenden vor der MUK bei der Bürgerschaftssitzung im Juli erleben mussten, sind wir jetzt endlich auf dem Weg der Sicherung und damit der Anerkennung und Wertschätzung unser freien Theater in Lübeck", freute sich Robin Burkard, kulturpolitischer Sprecher der Lübecker Linken, sichtlich erleichtert.

Erleichtert schien auch das Kulturbüro, welchem die entsprechenden Zahlen und Fakten bereits seit Wochen vorliegen und als geprüft gelten. Endlich kann man auch von dieser Seite aus in Aktion treten. Die Hilfe wird dabei zweigetaktet erfolgen. Gelder für die Existenzsicherung aller Theater für die kommenden zwei Monate sollen per Eilbeschluss bereitgestellt werden. Weitere Mittel, die bis zum Jahresende die Betriebskosten und Ausfälle der Kulturschaffenden sichern, sollen von der Bürgerschaft im August genehmigt werden.

"Wir wollen gute, existenzsichernde Arbeit im Kulturbereich. Künstlerinnen und Künstler, alle Kulturschaffenden sollen von ihrer Arbeit leben können und sozial abgesichert sein. Kultur ist auch systemrelevant. Und die Corona-Krise darf nicht zu einer Krise der Kultur werden", betont Burkard. "Die Linke" Lübeck bekennt sich klar zu einer freien, bunten und vielfältigen Kulturszene.

Robin Burkard ist kulturpolitischer Sprecher der Lübecker Linken. Foto: Linke

Robin Burkard ist kulturpolitischer Sprecher der Lübecker Linken. Foto: Linke


Text-Nummer: 139207   Autor: Fraktion Die Linke/Red.   vom 07.07.2020 um 11.11 Uhr

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