Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Trotz Corona: Mieten steigen in Lübeck weiter an

Lübeck: Archiv - 09.07.2020, 10.01 Uhr: Die Corona-Krise verschafft dem Mietmarkt in Deutschland keine Verschnaufpause – im Gegenteil: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 steigen die Angebotsmieten in 61 von 80 untersuchten Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern weiter – in 10 Städten bleiben sie stabil. Das zeigt eine Analyse von immowelt, in der die Median-Preise für Wohnungen mit 40 bis 120 Quadratmetern untersucht wurden. Auch in Lübeck wird Wohnen teurer.

Betrachtet wurde das 1. Halbjahr des Jahres 2020 und der Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die größten Zuwächse verzeichnen Offenbach und Reutlingen (jeweils plus 10 Prozent). Aber in der Hansestadt Lübeck wird es spürbar teurer. So lag der Preis im ersten Halbjahr 2019 noch bei 8 Euro, im ersten Halbjahr 2020 wurden aber bereits 8,50 Euro fällig. Eine Veränderung um etwa 6 Prozent.

In den deutschen Millionenstädten steigen die Preise im ersten Halbjahr 2020 weiter: In Köln werden bei Neuvermietungen mit 11,10 Euro im Median 5 Prozent mehr pro Quadratmeter verlangt als im Vorjahr. In Hamburg müssen Mieter bei der Wohnungssuche im Median mit 12,10 Euro für den Quadratmeter kalkulieren (+3 Prozent). Sogar in München, der teuersten Stadt Deutschlands, klettert das Preisniveau im ersten Halbjahr weiter: um 2 Prozent auf 18,80 Euro.

Die mitunter größten Preiszuwächse gibt es in Städten, die in der Nähe von großen und hochpreisigen Wirtschaftszentren liegen. Das Preisniveau in diesen klassischen Pendlerwohnorten zieht zwar an, ist aber weiterhin unter dem in den nahe gelegenen Großstädten. In Offenbach schnellen die Angebotsmieten um 10 Prozent auf 11,10 Euro, bleiben aber trotzdem unter den 14,50 Euro (+4 Prozent) im benachbarten Frankfurt am Main. In Reutlingen steigt das Niveau auf 10,20 Euro, ist aber trotz 10 Prozent Zuwachs günstiger als das rund 40 Kilometer nördlich gelegene Stuttgart mit 13,40 Euro (+3 Prozent). In Augsburg bei München werden bei Neuvermietungen im Median derzeit 10,60 Euro verlangt – 6 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2019.

Im bundesweiten Vergleich können Mieter in ostdeutschen Großstädten weiterhin recht günstigen Wohnraum finden – trotz stabil steigender Angebotsmieten: In Dresden wächst der Quadratmeterpreis im Median um 3 Prozent auf 7,70 Euro. Leipzig erreicht nach einem Anstieg von 4 Prozent die Marke von 7 Euro.

Die Angebotsmieten stiegen auch in Lübeck trotz Corona spürbar an.

Die Angebotsmieten stiegen auch in Lübeck trotz Corona spürbar an.


Text-Nummer: 139241   Autor: Immowelt/Red.   vom 09.07.2020 um 10.01 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.