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Linke fordern kostenlosen Öffentlichen Nahverkehr

Lübeck: Archiv - 09.07.2020, 14.49 Uhr: Am Mittwoch verkündete der NAH.SH, Nahverkehr Schleswig-Holstein, dass die Fahrpreise zum August dieses Jahres erneut steigen werden (wir berichteten). Die Linke Lübeck zeigt sich darüber entsetzt und fordert endlich ein radikales Umdenken beim ÖPNV: "Lübeck hat ohnehin schon den teuersten Nahverkehr der Bundesrepublik, nun sollen die Preise noch weiter ansteigen."

"Das ist ein völlig falsches Signal! Wir müssen endlich den Nahverkehr neu denken und reformieren. Statt den ÖPNV durch stetig steigende Preise immer unattraktiver zu machen, brauchen wir einen kostengünstigen Nahverkehr, besser noch einen kostenlosen ÖPNV“, erklärt Katjana Zunft, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Lübecker Linken.

"Wir beklagen, dass unsere Innenstädte leer sind und blicken einem Klimawandel ins Gesicht, der ein Umdenken dringend erforderlich macht. Immer weniger Menschen wollen oder können sich das Busfahren noch leisten. Die Taktungen werden immer schlechter und somit ist der Bus für Berufstätige kaum noch nutzbar. Der ÖPNV muss nicht Gewinne produzieren, sondern gehört zur Daseinsfürsorge der Kommunen. Wir fordern die Groko in der Lübecker Bürgerschaft auf, die Preise zu senken, die Taktung zu erhöhen und langfristig einen kostenlosen ÖPNV für Lübeck zu planen. Nur so bleibt Lübeck zukunftsfähig“, ergänzt Andreas Müller, Vorsitzender der Lübecker Linken.

Schon seit Jahren setze sich Die Linke Lübeck für einen kostenlosen beziehungsweise umlagefinanzierten ÖPNV in Lübeck ein. "Dies wird mittlerweile in immer mehr Städten Deutschlands umgesetzt und soll auch in Lübeck eingeführt werden." Darüber sind sich Katjana Zunft und Andreas Müller einig.

Andreas Müller und Katjana Zunft fordern einen kostenlosen Busverkehr in Lübeck.

Andreas Müller und Katjana Zunft fordern einen kostenlosen Busverkehr in Lübeck.


Text-Nummer: 139255   Autor: Linke   vom 09.07.2020 um 14.49 Uhr

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