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Der folgenreichste Satz der Weltgeschichte

Lübeck: Archiv - 11.07.2020, 11.12 Uhr: "Ich werde Euch zu Menschenfischern machen!" "Diese Ankündigung von Jesus an Petrus und andere Jünger in den Evangelien ist wohl der folgenreichste menschenfreundliche Satz in der Weltgeschichte", meint HL-live.de Pastor Heinz Rußmann in seinen Gedanken zum Wochenende. An diesem Sonntag steht er im Predigttext in Lukas Evangelium im Kapitel 5,10.

Der Fischer Petrus war damals enttäuscht. Die ganze Nacht hatte er nichts gefangen. Jesus befahl ihm, nochmals zum Fang auf den See Genezareth hinauszufahren. Dadurch waren Petrus und seine Freunde überraschend erfolgreich. Petrus wurde Jesu Jünger und später der erste Papst . Die christliche Urgemeinde überzeugte dann nachhaltig der Schriftgelehrte Paulus. Zuerst hasste Paulus den christlichen Glauben. Dann wurde er mit seiner verbreiteten Heidenmission bis Rom und vielen Briefen in der Bibel auch für Historiker der drittwichtigste Mensch unserer Weltgeschichte.

Jesus befahl auch den Jüngern: "Ich werde Euch zu Menschenfischern machen!" Am Ende des Matthäus-Evangeliums erklärt er das: "Verkündet die christliche Botschaft überall. Macht zu Jüngern alle Völker. Lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!" Auch dadurch wurde der christliche Glaube später die verbreitetste Religion auf unserem Erdball. Während Religionen gewöhnlich Gebote, Gerechtigkeit und die Vergeltung in den Vordergrund stellen, um den Frieden unter uns zu fördern, betonte Jesus zusätzlich und im Kern die Vergebung, die Nächstenliebe und Menschenfreundlichkeit.

Die Vorbilder dazu sind Jesu Gleichnisse vom barmherzigen Samariter und vom verlorenen Sohn. Jesus stellt sie uns als seinen Nachfolgern vor Augen. Weil manche unserer Taten nicht mehr von uns gerecht wieder gutgemacht werden können, hat Jesus sich aus Liebe für uns am Kreuz geopfert und unsere Schandtaten gesühnt. Er schenkt uns ein befreiendes Gefühl, wenn wir es annehmen und dem Auferstandenen zu Gott nachfolgen im Alltag als Jesu Mitarbeiter und Freunde.

Seine Religion als Kombination von Gerechtigkeit und Nächstenliebe verwirklicht die nächste menschenfreundliche Stufe der positiven Entwicklung der Menschheit. Das sagte Luther und das stellt ganz großartig einer der größten christlichen Denker und Naturwissenschaftler der Neuzeit, Pierre Teilhard de Chardin heraus. Jahrzehntelang konnte ich auch Primaner und Studierte durch ihn vom Glauben überzeugen. (s. Die Stufen der Evolution Teilhard de Chardin bei Google.)

Leider zeigen die Statistiken zur Zeit Kirchenaustritte an in Deutschland. Solche Bewegung hat es auch zur Hitlerzeit gegeben. Durch die Kriegserlebnisse wurden sie bald wieder aufgehoben. Als Christen sollten wir wie Petrus und die Apostel zu Menschenfischern werden für Gottes Reich schon auf Erden. Machen Sie doch Ihren Glauben unter ihren Mitmenschen zum Gesprächsthema!

Als Christen können wir selbstbewusst sein als Nachfolger Jesu. Gottesleugner haben genügend Probleme unsere Welt ganz zu verstehen. Die Fragen "Warum ist überhaupt etwas, warum ist nicht nichts?" können sie nicht beantworten. "Warum gibt es unsere Seele und Intelligenz?" ist ähnlich schwer. Christen wissen dagegen, dass der allmächtige Gott und Schöpfer nicht allein sein wollte und uns als seine Kinder und kluge Mitarbeiter und Gesprächspartner geschaffen hat.

Die größte Hoffnung für uns Menschen ist deswegen immer wieder: Ganz gleich, was geschieht, wir gehören zu Gott und sind Geschwister von Jesus! Mit dieser Hoffnung retten wir eine liebenswerte menschliche Kultur auf dem ganzen Erdball, heute und morgen!

Ihr HL-live.de Pastor Heinz Rußmann

ist darin bestärkt worden in dreißig Jahren als Gemeindepastor in St. Stephanus Gesprächskreisen in Lübeck mit frommen und studierten Christen, im Exegese Kreis mit Pastoren und mit Primanern im Religionsuntericht am Johanneum.

Meine e-mail für Ihre Fragen und Kommentare heinzrussmann@web.de

Heinz Rußmann beschäftigt sich mit dem Predigttext in den evangelischen Kirchen an diesem Wochenende.

Heinz Rußmann beschäftigt sich mit dem Predigttext in den evangelischen Kirchen an diesem Wochenende.


Text-Nummer: 139281   Autor: red.   vom 11.07.2020 um 11.12 Uhr

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