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Eigenheim: Lübeck bleibt vergleichsweise günstig

Lübeck: Archiv - 16.07.2020, 09.27 Uhr: Besonders einen eigenen Garten haben zu Zeiten des Lockdowns viele vermisst. Doch der Traum von den eigenen vier Wänden ist in der Stadt eine große finanzielle Bürde. In München müssen Hauskäufer mit Preisen von im Median 1,262 Millionen rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von immowelt, in der die Hauspreise (Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte, Reihenendhaus) in 58 ausgewählten deutschen Großstädten untersucht wurden. Ein Haus in Lübeck ist noch verhältnismäßig günstig zu haben.

279.000 Euro soll ein Eigenheim in der Hansestadt Lübeck kosten. Hinter München werden hingegen in Stuttgart die zweithöchsten Preise verlangt: 772.000 Euro beträgt dort der mittlere Angebotspreis. Dort spielt die Lage in einem Kessel und folglich ebenso Knappheit an Baufläche eine preistreibende Rolle. Nur unwesentlich günstiger ist Frankfurt, wo Häuser im Mittel für 747.000 Euro angeboten werden.

Deutlich weitläufiger sind Hamburg und Berlin. Das Angebot an Häusern ist merklich größer und die Kaufpreise folglich niedriger. In der Hansestadt sind 591.000 Euro fällig, in der Hauptstadt 530.0000 Euro. Grund für die hohen Preise sind neben den gestiegenen Baukosten vor allem die hohen Grundstückspreise. Denn besonders in dicht besiedelten Großstädten sind Grundstücke sehr rar und folglich dementsprechend teuer.

Die große Nachfrage und die hohen Hauspreise sind nicht nur ein Phänomen von Metropolen. Auch in kleineren Großstädten sind Häuser inklusive Grundstück teuer. Die bayerische Universitätsstadt Erlangen verzeichnet mit 690.000 Euro die vierthöchsten Kaufpreise aller untersuchten Städte. Ingolstadt (681.000 Euro), Wiesbaden (650.000 Euro) und Mainz (615.000 Euro) sind ebenfalls teurer als manche Metropole.

Die Analyse zeigt aber auch, dass es nach wie vor Großstädte mit moderaten Hauspreisen gibt. In Saarbrücken bewegt sich der mittlere Angebotspreis bei 199.000 Euro, Bremerhaven ist mit 212.000 nur marginal teurer. Daneben befinden sich vor allem einige Städte aus Nordrhein-Westfalen und Ostdeutschland unter den günstigen Pflastern. Die Ruhrgebietsstädte Hamm und Gelsenkirchen befinden sich genauso unter der 300.000-Euro-Marke wie die sachsen-anhaltinischen Magdeburg und Halle. Dort ist oftmals die Nachfrage nicht so groß und zudem noch mehr Platz zum Bauen.

Ein Haus in Lübeck ist noch verhältnismäßig günstig zu haben.

Ein Haus in Lübeck ist noch verhältnismäßig günstig zu haben.


Text-Nummer: 139349   Autor: Immowelt/Red.   vom 16.07.2020 um 09.27 Uhr

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