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Gemeinsame Leitstelle von Polizei und Feuerwehr beschlossen

Lübeck: Archiv - 22.07.2020, 12.07 Uhr: Schleswig-Holstein bekommt seine dritte Kooperative Regionalleitstelle. Sie wird in einem noch zu errichtenden Neubau auf dem Grundstück der derzeitigen Feuerwache 2 in Lübeck untergebracht werden und soll 2026 ihren Betrieb aufnehmen (wir berichteten am 15. Mai). Am Mittwoch wurde der entsprechende Vertrag zwischen Land und Stadt unterzeichnet.

Die Hansestadt Lübeck und das Land betreiben und unterhalten die Kooperative Regionalleitstelle auf dem Grundstück in der Welsbachstraße gemeinsam. Innenstaatssekretär Torsten Geerdts hat am Mittwoch, 22. Juli 2020, den Kooperationsvertrag zwischen Stadt und Land an Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau übergeben.

„Ich freue mich sehr, dass wir nach Harrislee und Elmshorn in Zukunft auch für den Lübecker Raum eine Kooperative Regionalleitstelle haben werden. Wir haben mit unseren bisherigen Standorten sehr gute Erfahrungen gemacht und ich bin überzeugt, dass wir mit der zukünftigen Regionalleitstelle die Einsätze von Polizei und Rettungskräften noch besser aufeinander abstimmen und koordinieren werden und die Synergien der Leitstellen unter einem Dach bestmöglich ausnutzen können“, erklärte Innenstaatssekretär Geerdts.

Von der neuen Regionalleitstelle aus werden nach ihrer Fertigstellung die Einsätze für beide Kooperationspartner in der Hansestadt Lübeck und für den Bereich der Polizei auch in den Kreisen Ostholstein, Stormarn und Herzogtum-Lauenburg koordiniert. Damit fügt sie sich ideal in das Großkonzept der neuen Hauptfeuerwache ein. Hier sollen nach Fertigstellung sämtliche Fachabteilungen der Feuerwehr ihr neues Zentrum finden. Die enge Verzahnung ermöglicht ein aufwachsendes Führungskonzept von Alltagslagen bis zur Großschadenslage für Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz von einem Ort aus.

Bürgermeister Lindenau freut sich: „Mit der Polizei sitzt ein wichtiger Partner bereits vor Ort. Wenn es zu einem größeren Einsatz kommt, braucht es eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Für die Hansestadt Lübeck ist die Kooperation sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus einsatztaktischer Sicht erstrebenswert. Der wirtschaftliche Vorteil ergibt sich zum einen aus der gemeinsam genutzten Einsatzleittechnik und zum anderen aus den geteilten Kosten beim Gebäude und Gebäudebetrieb.“

Die Kooperative Regionalleitstelle ist Teil des umfassenden Neubauprojektes der Feuerwache 2 in Lübeck. Die Gesamtkosten für den Neubau werden auf etwa 40 Millionen Euro geschätzt.

Die Feuerwehren und der Rettungsdienst der Nachbarkreise Stormarn, Herzogtum Lauenburg und Ostholstein werden weiterhin eine eigene gemeinsame Leitstelle betreiben.

Die neue gemeinsame Leitstelle soll in sechs Jahren ihren Betrieb aufnehmen. Foto: Archiv

Die neue gemeinsame Leitstelle soll in sechs Jahren ihren Betrieb aufnehmen. Foto: Archiv


Text-Nummer: 139452   Autor: InnenMi/red.   vom 22.07.2020 um 12.07 Uhr

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