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Prien: Tablets in Museen und für Lübecks Schüler

Lübeck: Archiv - 23.07.2020, 20.10 Uhr: Etliche Stationen hatte Bildungsministerin Karin Prien am Donnerstag in Lübeck auf ihrem Zettel. Den Lernsommer an der Julius-Leber-Schule hat sie sich angesehen, an der Carlebach-Synagoge hat sie Station gemacht und zu guter Letzt stand auch noch ein Besuch im Museum Behnhaus-Drägerhaus auf ihrem Programm. Entspannt und coronakonform führten Hausherr Dr. Alexander Bastek und seine Kollegin vom Buddenbrookhaus Dr. Birte Lipinski die Ministerin durch die Ausstellung "Buddenbrooks im Behnhaus."

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Birte Lipinski vom Buddenbrookhaus, Ministerin Karin Prien, Alexander Bastek, Leiter des Behnhaus, und die Landtagsabgeordnete Anette Röttger.

Ausstellungsstücke und Informationen über die Familie Mann haben während der Umbaumaßnahmen in der Mengstraße im Behnhaus in der Königstraße Unterschlupf gefunden, so dass der Kulturtourist auf diese Weise Gelegenheit behält, wissenswertes über den Umkreis von Thomas Mann zu erfahren.

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Alexander Bastek nutzte die Gelegenheit, um der Ministerin gleich die Weiterentwicklung der elektronischen Informationsgestaltung des Hauses zu präsentieren. Und die war vom Gezeigten sichtlich beeindruckt. Die Schätze des Hauses waren dort nämlich nicht nur mit Bild und Text eingestellt, sondern Entwurfszeichnungen und weitere Kunstwerke aus anderen Häusern mit Bezug zum Lübecker Kunstwerk waren ebenfalls aufrufbar und fachkundig kommentiert.

Alexander Bastek und seinem Team war es auch gelungen, Schulklassen ins Haus zu holen, die sich mit ausgewählten Kunstwerken beschäftigt haben. "Aufgrund der digitalen Möglichkeiten, die wir jetzt haben, wurde es dadurch möglich, dass die Schüler zu Hause an ihren Bildern weiterarbeiten und die Projekte durch Internetrecherchen weiter vertiefen konnten", erläuterte er. Sogar kreative Ergebnisse hat es gegeben, berichtete Bastek begeistert und präsentierte die eigenständige Zeichnung einer Schülerin mit klarem Bezug zu einem Bild aus dem Bestand des Behnhauses.

Das passte zum Programmtag der Bildungsministerin in Lübeck. Damit Schüler aus allen Schichten leihweise digitale Endgeräte erhalten, um so arbeiten zu können, hatte sie einen Förderbescheid über 1,4 Millionen Euro aus dem DigitalPaktSH dabei, über den Lübecks Kultursenatorin Katrin Weiher sich besonders freute, denn das bedeutet mehr Chancengerechtigkeit für Lübecks Schüler.

Die Schulen können mit diesem Geld Laptops, Notebooks oder Tablets anschaffen, so dass auch bedürftige Schüler den Anschluss an die Digitalisierung nicht verpassen. "Die Schule wird anders aus der Corona-Krise herauskommen, als sie hineingegangen ist", weiß die Ministerin und ist sich sicher, dass digitale Kompetenzen ein ganz wichtiger Baustein für die Bildungsentwicklung der heranwachsenden Generation in Schleswig-Holstein sein werden. "An dieser Stelle möchte ich auch einmal meine Mitarbeiter loben", betonte sie. Damit das alles in Gange kommt hat das ganze Ministerium außerordentliche Anstrengungen übernommen. "Keiner hat auf die Uhr geschaut, als es darum ging, diese außergewöhnlichen Umstände zu bewältigen. Dafür bin ich allen sehr dankbar."

Am Ende konnten Alexander Bastek und sein Team sich über einen gelungen Besuch der Ministerin freuen. Vorsichtig und diplomatisch ließ sie durchblicken, dass sie gern wiederkommen möchte, um ihre positiven Eindrücke vom Museum zu vervollständigen. Selbstverständlich ist Schleswig-Holstein überall schön, dass sie sich aber sehr gern in Lübeck aufhält, war ihr bei diesem Besuch deutlich anzumerken.

Im Original-Ton hören Sie ein Interview von Harald Denckmann mit Ministerin Karin Prien.

Ein Blick auf die Kinder von Dr. Linde darf beim Rundgang im Behnhaus nicht fehlen. Fotos: Harald Denckmann

Ein Blick auf die Kinder von Dr. Linde darf beim Rundgang im Behnhaus nicht fehlen. Fotos: Harald Denckmann


Hier hören Sie den Originalton:

Text-Nummer: 139475   Autor: Harald Denckmann   vom 23.07.2020 um 20.10 Uhr

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