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Linke: Soloselbstständige wurden im Stich gelassen

Lübeck: Archiv - 30.07.2020, 14.44 Uhr: Die Linke begrüßt die Verabschiedung eines Kulturhilfpakets für Lübecker Kultureinrichtungen in einer gemeinsamen Sondersitzung von Kultur- und Hauptausschuss. "Allerdings nur für Anträge, die bis zum 31. August gestellt werden und nur einmalig", kritisierien die Linken. "Das hatten sich die Kulturschaffenden auch zuletzt anders gewünscht. Solokünstler gehen überdies leer aus."

"Wir begrüßen sehr, dass es nun schnell los geht und kleine Theater und Spielstätten tatsächlich gefördert werden. Aber der Umgang mit Soloselbstständigen beschämt", erklärt Robin Burkard, kulturpolitischer Sprecher der Lübecker Linken. "GroKo, FDP und vor allem AfD haben drastisch deutlich gemacht, dass man als Künstler getrost ALG2 beantragen könne, dazu wäre es da."

"Ich finde diese Haltung entwertend, denn kulturschaffende Menschen sind nicht erwerbslos, sondern können, ja dürfen zurzeit nicht arbeiten. Das ist ein Unterschied, der gewürdigt werden muss. Eine Art Kurzarbeitergeld wäre mehr als angemessen gewesen", so Burkard weiter.

"Die Linke stand immer uneingeschränkt hinter den Lübecker Theatern und Künstlerinnen und Künstlern in Lübeck und wird das Thema auch in Zukunft vorantreiben. Kunst ist systemrelevant! Kunst ist Bildung und Bildung ist die beste Waffe gegen Armut!", erklärt Katjana Zunft, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vertreterin im Hauptausschuss. "Künstler bewusst in Armut zu senden, ist dem wertvollen Tun unwürdig", so Katjana Zunft weiter.

Die Linke "dankt allen Künstlern für ihre Arbeit und hofft, dass die prekären Verhältnisse, in die manche nun kommen werden, sich nicht auf ihr kreatives Schaffen auswirkt."

Katjana Zunft und Robin Burkard kritisieren das Solo-Künstler keine Förderung erhalten.

Katjana Zunft und Robin Burkard kritisieren das Solo-Künstler keine Förderung erhalten.


Text-Nummer: 139575   Autor: Linke   vom 30.07.2020 um 14.44 Uhr

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