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Dankbarkeit trotz Corona in Lübeck

Lübeck: Archiv - 08.08.2020, 10.43 Uhr: In Zeiten der Pandemie haben viele Menschen Angst und schlechte Laune. HL-live.de Pastor Heinz Rußmann ermuntert in seinen "Gedanken zum Wochenende" dazu, die positiven Seiten zu sehen: Wir leben in einer wunderschönen Stadt und verfügen über eine sichere Versorgung.

Corona beschränkt unser normales Leben auf unbestimmte Zeit fast überall auf dem Erdball. Die Stimmung ist bei Alt und Jung bedrückender als sonst. Das brauche ich hier nicht weiter zu beschreiben, das ist ja in aller Munde. Die Frage stellt sich, was man machen kann, um nicht allzu mutlos und traurig zu werden? Viele erfreuliche Aktionen können etwas helfen und ablenken.

Ich schlage uns allen heute vor, sehr bewusst mit Dankbarkeit auf alle guten Gaben in unserem Leben zu blicken und auf alles, wofür wir weiter Gott danken können - hier in Deutschland und in unserem geliebten Lübeck: Wir haben einen Wohnraum, ein Bett und eine Familie und kennen viele freundliche Lübecker und Christen. Wir haben zu essen und zu trinken. Das Trink-Wasser und die Atemluft sind in Lübeck nicht verseucht. Vieles funktioniert selbstverständlich. Durch die Krankenfürsorge sind wir besonders versorgt wegen der Seuche. Die Zeitung und das Fernsehprogramm kommen zuverlässig, so wie Strom und Müllabfuhr. Schulen und eine Universität und die Stadtverwaltung und Polizei fördern weiter die Kultur und Wirtschaft.

Im christlichen Abendland sind wir außerdem keine gottlosen Heiden. Zu unserem Trost und zur Ermutigung kennen wir den gütigen Gott, unseren Vater im Himmel und seinen lieben Sohn Jesus. In aller Not und Gefahr können wir zu ihm beten und ihn um Hilfe anrufen. Er hat uns gesagt: „Rufe mich an in der Not, so will ich Dich erretten, so sollst Du mich preisen.“

Wir Lübecker können darüber hinaus besonders dankbar sein für sieben hohe Wegweiser zu Gott Wenn wir in den Himmel schauen über unserer Stadt, sehen wir nicht nur Sonne und Wolken. Nein, auf dem erhöhten ovalen Stadthügel weisen die sieben goldgrünen, spitzen Kirchtürme von Dom, St. Aegidien, St. Petri, St. Marien und St. Jakobi auf Gottes Himmelreich. Mir scheint, als wollten sie Lübeck am Alles umfassenden Reich Gottes festnageln. Wohlklingende, große Glocken erinnern uns mehrfach am Tag daran, Gott zu danken und zu ihm zu beten.

Noch ein Geschenk für uns Lübecker: Unser ovaler Stadthügel ist von allen Seiten umgeben von Trave und Kanal und wurde schon im Mittelalter dadurch beschützt vor Feinden. Heute verschönert dieser Wasserring weiter unsere Stadt. Viele Touristen und auch einige Lübecker fahren in Ausflugs-Schiffen begeistert um unsere Stadt, manche bis zur Ostsee. Neulich traf ich eine Lübeckerin, die zum ersten Mal damit um ihre Heimatstadt gefahren ist und aus ihrer Begeisterung gar nicht mehr rauskam.

Viele Touristen besuchen unsere Altstadt und sind entzückt von den vielen historischen Häusern: vom Rathaus, Burgtor und Holstentor, Heilig-Geist-Hospital und den Giebelhäusern und Ganghäusern in den Gängen. Überall erkennen sie - manchmal intensiver als wir Lübecker- , dass Lübeck mal eine Weltstadt war und Hauptstadt des europäischen Städtebundes der Hanse. Heute gehört Lübeck selbstverständlich zum Weltkulturerbe.

Viele Lübecker mit viel Kultur-Bewusstsein und gesundem Selbstbewusstsein leben gern und friedfertig in ihrer schönen Weltkultur- und Heimat-Stadt. Eine Oase der relativen Zufriedenheit zum Dankbarsein. Es ist auch in der Corona-Zeit ein Glück hier zu leben. Wir können Gott danken, dass Gott unsere Vorfahren, unsere Familie und uns durch Schicksalsfügungen hier leben lässt. Ja, dass er uns das Leben und unsere tollen Fähigkeiten als Gottes Ebenbilder geschenkt hat und bis heute erhält.

Ich danke Gott und freue mich wie ein Kind zur Weihnachtsgabe, dass ich ein „Ich“ bin, und diese schöne Weltklasse-Heimatstadt habe. (frei nach M. Claudius)

Beste Segens-Wünsche sendet Dir Dein Lübecker Mitbürger und christlicher Lübeck-Fan

HL-live.de Pastor i.R. Heinz Rußmann
Fragen an e-mail heinzrussmann@web.de

Heinz Rußmann verweist in seinen Gedanken zum Wochenende auf unser Glück, in der Stadt Lübeck zu leben.

Heinz Rußmann verweist in seinen Gedanken zum Wochenende auf unser Glück, in der Stadt Lübeck zu leben.


Text-Nummer: 139732   Autor: red.   vom 08.08.2020 um 10.43 Uhr

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