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Mit 3,43 Promille vor dem Bahnhof geschlafen

Lübeck: Am Donnerstag, 20. August 2020, gegen 12.50 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei in Lübeck zum Bahnhofvorplatz gerufen. Dort fand die Streife einen 36-jährigen Mann der nicht ansprechbar war und stark nach Alkohol roch. Der war mit dem Aufwecken überhaupt nicht einverstanden.

Da eine Vergiftung durch übermäßigen Alkoholkonsum nicht auszuschließen war, wurde über die Rettungsleitstelle ein Rettungswagen angefordert, der gegen 13 Uhr am Bahnhof Lübeck vorfuhr. Gemeinsam mit der Rettungswagen Besatzung gelang es den Mann zu wecken, der sich sofort sehr renitent gegenüber den Rettungskräften verhielt. Diese weigerten sich dann auch den Mann ohne Begleitung im Rettungswagen mitzunehmen. Also wurde der Mann untergehakt und mit zur Wache genommen. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab für den Mann einen Wert von 3,43 Promille.

Zur Feststellung, ob der 36-Jährige seinen Rausch in der Zelle ausschlafen konnte, sollte er zur Klinik gebracht werden. Mit dieser Maßnahme war er gar nicht einverstanden, so dass er sich gegen den Transport sperrte und versuchte an die Dienstwaffe eines Kollegen zu gelangen. Mittels einfacher körperlicher Gewalt wurde er zu Boden gebracht und gefesselt. Jetzt konnte er zur Klinik gebracht werden, wo der Arzt seine "Gewahrsamsfähigkeit" bescheinigte.

"Jetzt lammfromm", so die Bundespolizei, "wurde in die Zelle der Bundespolizei in Lübeck gefahren, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte. Nach regelmäßigen Kontrollen, konnte der Mann gegen 18.15 Uhr die Dienststelle der Bundespolizei verlassen. Für die verursachten Kosten wird er sicher aufkommen müssen und zusätzlich wird gegen ihn wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 139987   Autor: BPOL/red.   vom 21.08.2020 um 10.29 Uhr

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