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Kultursenatorin: BfL schickt eigene Kandidatin ins Rennen

Lübeck: Archiv - 22.08.2020, 14.10 Uhr: Die Bürger für Lübeck (BfL) werden für die Wahl zur Senatorin für den Fachbereich Schule/Sport und Kultur Meike Fechner vorschlagen. "Für uns ist sie die ausgewiesene und hervorragend vernetzte Expertin für den Bereich Kunst und Kultur", sagt Lothar Möller, Vorsitzender der BfL und Mitglied der Bürgerschaft.

Wir veröffentlichen die weitere Mitteilung von Lothar Möller im Wortlaut:

(")Sie bringt mit ihrer Leidenschaft und Fachkenntnis sowie ihrer Erfahrung mit politischen Abläufen die besten Voraussetzungen für die Aufgabe als Kultursenatorin mit. Damit bleiben wir uns und unserer Überzeugung treu, bei der Besetzung von Senatorenpositionen das Auswahlkriterium auf Sach- und Fachverstand zu richten und nicht nach Parteibuch und Parteisoldatentum zu schielen.

Aber in Lübeck ticken die Uhren leider anders. Die GroKo legt die Vergabe der Positionen bereits im Kooperationsvertrag fest, was für uns höchst unmoralisch und verwerflich ist. Die Senatorin/der Senator bekleidet ein öffentliches Amt und sollte Neutralität bewahren. Zur Besetzung der Position erfolgt eine öffentliche Ausschreibung, die Fraktionen können Wünsche äußern, wer zur Vorstellung geladen werden soll. Aber schon lange vor der offiziellen Vorstellung werden Fakten geschaffen. Da legt sich die SPD-Fraktion schon vorzeitig fest und verschreckt andere Mitbewerber. So bekommt das Verfahren ein Geschmäckle und wird zur Farce.

Und die Linken, die noch kürzlich Senatorin Weiher zur Wiederwahl vorschlagen wollten, verdingen sich als Wendehälse und lassen sich von der SPD vereinnahmen. Die Rolle als Steigbügelhalter ist hingegen den Freien Wählern wie auf den Leib geschrieben, hier war nichts anderes zu erwarten. Und die CDU sieht zu, ihr Verhalten kann auch nicht gerade als glorreich angesehen werden. Der eigentliche Verlierer bei diesem Postengeschacher ist allerdings die Hansestadt Lübeck und mit ihr ihre Bürgerinnen und Bürger.(")

Lothar Möller kritisiert die Festlegung der GroKo auf eine Kandidatin.

Lothar Möller kritisiert die Festlegung der GroKo auf eine Kandidatin.


Text-Nummer: 140009   Autor: BfL/red.   vom 22.08.2020 um 14.10 Uhr

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