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Grüne: Leitungswasser statt Flaschen in der Verwaltung

Lübeck: Archiv - 24.08.2020, 15.13 Uhr: In der kommenden Sitzung der Bürgerschaft beantragt die Bürgerschaftsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen, dass die Stadtverwaltung künftig von Flaschenwasser auf Wasser aus der Leitung umsteigt. Im Januar hatte die Bürgerschaft bereits auf den Weg gebracht, dass alle Schulen und KiTas mit Wasserspendern ausgestattet werden.

Dazu erklärt Detlef Thannhäuser, Mitglied der Grünen Fraktion:

(")Leitungswasser als Trinkwasser hat gegenüber Flaschenwasser das Potential, allein durch den wegfallenden Transport der Flaschen jährlich mehrere Millionen Tonnen CO2 einzusparen. Die Einsparung wäre damit größer als die jährlichen CO2-Emissionen des innerdeutschen Flugverkehrs. Bei der Umstellung auf Verwaltungsebene würde zudem der städtische Haushalt entlastet werden: Denn im Vergleich von Leitungs- und Flaschenwasser verliert die Flasche klar. 200 Liter aus der Leitung kosten etwas mehr als einen Euro, wofür die Stadt auf der anderen Seite nicht einmal drei Flaschen bekommt. Hinsichtlich der Trinkwasserqualität schließlich ist Leitungswasser dem Wasser aus Flaschen ebenbürtig und in einigen Fällen sogar weit überlegen.(")

André Kleyer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender dazu weiter:

(")Die Gründe für eine stärkere Nutzung des Leitungswassers liegen seit Jahren auf der Hand. Es braucht keine großen Konzepte, um mit diesem überfälligen Umstieg einen großen und schnellen Beitrag zu leisten. Die Zahlen belegen, dass dies kein kleiner, sondern ein wirklich essentieller Beitrag für Klima und Naturschutz, sowie für die Konsolidierung des Lübecker Haushalts sein kann. Die Stadt kann hier ein gutes Vorbild sein. Denn der Schritt zu mehr Leitungswasser lohnt sich.(")

Detlef Thannhäuser verweist auf die Einsparung beim CO2 und bei den Ausgaben.

Detlef Thannhäuser verweist auf die Einsparung beim CO2 und bei den Ausgaben.


Text-Nummer: 140037   Autor: Grüne   vom 24.08.2020 um 15.13 Uhr

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