Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Stadt setzt auf Wildblumen - und lädt zum Mitmachen ein

Lübeck: Archiv - 31.08.2020, 22.22 Uhr: Auch in diesem Jahr setzt der Bereich Stadtgrün und Verkehr die Tradition der vergangenen Jahre fort und legt Blühwiesen in den Lübecker Grünanlagen an, nachdem bereits die Stadteingänge und einige Parkanlagen mit Wildblumenwiesen verschönert wurden. Die Stadt hat jetzt auch Flyer mit Tipps für heimische naturnahe Gärten erstellt.

Bild ergänzt Text

Diese Blühwiesen sehen nicht nur schön aus, sie sind auch Nahrungsquelle für viele Bienen- und Hummelarten und bieten auch anderen Insekten Nahrung und Heimat. Schwerpunkte sind in diesem Jahr der Gustav-Radbruchplatz, die Grünanlage Eschenburgstraße (beim neuen Radweg), der Drägerpark in St. Gertrud, die Grünanlage Krähenteich (ehem. Drogentreff) in der Innenstadt und die Grünanlage Brandenbaumer Landstraße hinter dem Seniorenheim in Eichholz. Weitere Flächen befinden sich in Travemünde und auf dem Friedhof Vorwerk.

"Die in den vergangenen Jahren angelegten Flächen überzeugen fast ausnahmslos durch eine natürliche Blütenvielfalt und ein stabiles Wachstum", berichtet die Stadtverwaltung, "sodass die Stadtgärtner hier von einer Erfolgsgeschichte sprechen." Ausgesät werden überwiegend nachhaltige, mehrjährige Saatgutmischungen aus regionaler Herkunft. Die Auswahl der unterschiedlichen Wildblumensaaten erfolgt vornehmlich nach den Standortgegebenheiten und diese sind auch im Stadtgebiet sehr variabel. Auf einigen Flächen werden für den bunten Start noch ein paar einjährige Blühpflanzen hinzugegeben. Im Laufe der Jahre entwickeln sich die Flächen aber selbstständig und die Stadtgärtner müssen nur relativ wenig eingreifen. So entwickelt sich über die Jahre eine standortgerechte Wildblumenpflanzung und ein vielfältiges, großes Nahrungsangebot für die Stadtbienen.

Naturnahes Gärtnern können übrigens nicht nur die Stadtgärtner, alle Lübecker dürfen und sollen gerne mehr naturnah Gärtnern. Der Bereich Stadtgrün und Verkehr hat als Unterstützung für mehr privates Engagement im Bereich naturnahes Gärtnern, als Alternative zu Schotter- bzw. Kiesgärten, Flyer entwickelt. Sie enthalten Tipps und Informationen zu lebendigen Vorgärten, naturnahen Stadtgärten und zur Bepflanzung von Balkonen. Die Flyer sind ab sofort erhältlich im I-Punkt der Bauverwaltung (Mühlendamm 12), im Verwaltungszentrum (KronsforderAllee 2-6, Bereich Naturschutz), bei den Entsorgungsbetrieben (Malmöstraße 22) sowie in der Stadtbibliothek (Hundestraße 5-17), in allen Bürgerservicebüros und im Museum für Natur und Umwelt (Musterbahn 8). Online stehen die Flyer zum Download unter www.luebeck.de/wildblumen bereit.

Die Stadt wirbt dafür, auch heimische Gärten naturnah zu gestalten. Fotos: Hansestadt Lübeck

Die Stadt wirbt dafür, auch heimische Gärten naturnah zu gestalten. Fotos: Hansestadt Lübeck


Text-Nummer: 140180   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 31.08.2020 um 22.22 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.