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Linke: Rettet die Veranstalter

Lübeck: Die Linke Lübeck unterstützt die Forderung nach Hilfen der Veranstaltungswirtschaft. Durch die Corona Krise seien besonders die Kultur- und Veranstaltungsbetriebe betroffen.

Da kaum noch Veranstaltungen und öffentliche Events stattfinden können, seien die wirtschaftlichen Einbußen dramatisch. Die Linke Lübeck fordert, auch die Veranstaltungsbetriebe in Lübeck in den Kulturrettungsfond mit aufzunehmen: "Die Veranstaltungswirtschaft hat die auferlegten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung bisher sämtlich mitgetragen. Bei den beschlossenen Hilfsmaßnahmen für Unternehmen wurde die Veranstaltungswirtschaft jedoch völlig unzureichend berücksichtigt."

"Der Mensch lebt nicht nur vom Brot alleine, der Mensch braucht auch Kultur, Musik, Tanz und die Möglichkeit der Begegnung und des sozialen Austausches. All dies ist zurzeit nur sehr eingeschränkt möglich und wird vielleicht nie wieder in der dagewesenen Form möglich sein, wenn wir die Veranstaltungsbranche nicht unterstützen. Geschlossene Diskotheken und Clubs, ausgefallene Konzerte und Events zwingen die Branche in die Knie. Die Folge wird ein Branchensterben sein, das eine bunte und vielfältige Kultur zerstört und auch in Lübeck viele Jobs vernichtet“, erklärt Katjana Zunft, Fraktionsvorsitzende der Linken Lübeck.

In Lübeck hätten bekannte Diskotheken wie das "HÜX" oder das "Sounds" Alarm geschlagen, sie würden ihre Läden nicht mehr lange halten können, wenn es keine Hilfen gebe. Auch Clubs wie in der Clemensstraße oder das "Riders Café" seien in ihrer Existenz bedroht.

"Die Eventbranche ist ein riesiger Wirtschaftszweig, der nicht vergessen werden darf. Wir haben 1,2 Millionen für die Theater und Kulturstätten in Lübeck zu Verfügung gestellt. Es ist absehbar, dass dieser Fond nicht ausgeschöpft wird. Wir wollen, dass nun auch Veranstaltungsbetriebe auf den Fond zugreifen können und dieser bei Bedarf auch erhöht wird“, ergänzt Robin Burkard, kulturpolitischer Sprecher der Linken Lübeck.

"Lübeck nennt sich Kulturstadt, dazu gehören auch Events und Veranstaltungen. Wir müssen Verantwortung für die Angestellten dieser Betriebe übernehmen und dafür sorgen, dass die vielfältige Kultur und Unterhaltungsszene in Lübeck erhalten bleibt. In eine lebendigen Stadt gehören Clubs, Diskotheken und Events!", erklären Katjana Zunft und Robin Burkard.

Die Linke Lübeck hofft, dass es einvernehmliche Lösungen geben wird, die sowohl eingeschränkte Veranstaltungen wieder möglich machen und dass die Bürgerschaft diesem Finanzantrag zustimmt, um ein dramatisches Branchensterben zu verhindern.

Katjana Zunft und Robin Burkard fordern, dass auch Veranstalter die Mittel aus dem Kultur-Fonds nützen dürfen.

Katjana Zunft und Robin Burkard fordern, dass auch Veranstalter die Mittel aus dem Kultur-Fonds nützen dürfen.


Text-Nummer: 140258   Autor: Linke/red.   vom 05.09.2020 um 11.19 Uhr

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