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Unabhängige: Mehr bezahlbarer Wohnraum in Travemünde

Lübeck: Archiv - 08.09.2020, 15.19 Uhr: Immer wieder wurde im Bauausschuss über die Quote für preisgünstige Wohnungen in Travemünde diskutiert. Der Bedarf wurde dabei nie in Frage gestellt. "Nun haben sich Politik und Vorhabenträger endlich bewegt", berichten die Unabhängigen.

"Von dem neuen Wohngebiet „Neue Teutendorfer Siedlung“ in Travemünde wird eine deutliche Entlastung des Wohnungsmarktes in diesem Stadtteil erwartet", so die Unabhängigen. "Wichtig dabei ist jedoch ein entsprechender Anteil an preisgünstigem Wohnraum. Denn durch die Erweiterung des touristischen Bettenangebotes hat sich auch die Anzahl der Beschäftigten im Dienstleistungsbereich erheblich erhöht, die als „Normalverdiener“ auf preiswerten Wohnraum angewiesen sind."

"Von den geplanten 550 Wohneinheiten werden 269 als Einfamilienhäuser und 281 Wohnungen im Geschosswohnungsbau erstellt. Baurecht wird für 2021 erwartet", berichtet die Fraktion. "Der Bauausschuss ist nun endlich nach langen zähen Diskussionen dem Vorschlag der Fraktion Die Unabhängigen gefolgt und hat den Anteil der im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus geförderten und damit preisgünstigen um 28 Wohnungen auf nunmehr 112 Wohnungen erhöht. Davon sind 56 Wohnungen zu einem Mietpreis von rund sechs Euro pro Quadratmeter und 56 Wohnungen zu einem Mietpreis von acht Euro pro Quadratmeter geplant."

Dazu der baupolitische Sprecher der Unabhängigen im Bauausschuss Frank Müller-Horn: "Bei der Nachfrage nach Wohnraum gibt es nicht nur ‚arm und reich‘, sondern auch den Normalverdiener, der auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen ist. Da diese Wohnungen freifinanziert und aufgrund hoher Baukosten nicht angeboten werden, muss der Staat im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus aktiv werden. Neben den einkommensschwachen Haushalten sind auch die normalverdienenden Haushalte beim geförderten Wohnungsbau zu berücksichtigen."

Heino Haase, Stellvertreter im Bauausschuss und für die Unabhängigen im Ortsrat von Travemünde aktiv, ergänzt: "Es erfüllt mich mit Freude, dass sich der politische Einsatz zum Wohle der Travemünder Mieter gelohnt hat. Auch wenn sich die Fertigstellung der ersten Wohnungen noch einige Jahre hinziehen wird, herrscht jetzt Planungssicherheit; die Verwaltung und Landesentwicklungsgesellschaft als Vorhabenträgerin können nun darauf aufbauen.“

Frank Müller-Horn ist der baupolitische Sprecher der Unabhängigen.

Frank Müller-Horn ist der baupolitische Sprecher der Unabhängigen.


Text-Nummer: 140331   Autor: Unabhängige/red.   vom 08.09.2020 um 15.19 Uhr

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