Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Morgiger Warntag: Probealarm auch in Lübeck

Lübeck: Archiv - 09.09.2020, 10.19 Uhr: Wenn am morgigen Donnerstag um 11 Uhr bundesweit Sirenen heulen, dann ist das kein Grund zur Panik. Denn dann findet der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung statt. Nicht nur über die Sirenen, sondern unter anderem auch über TV, Radio, digitale Werbetafeln und diverse Apps werden die Probewarnungen gesendet.

Neben der Überprüfung der technischen und organisatorischen Warninfrastruktur sollen die Bürgerinnen und Bürger auf das Thema "Bevölkerungswarnung" im Katastrophenfall, wie etwa großflächige Unwetter, Naturgefahren, Schadstoffaustritte oder großflächiger Ausfall von Infrastrukturanlagen wie Energie oder Wasser, sensibilisiert und aufmerksam gemacht werden.

"Dieser Warntag soll das Wissen der Bürgerinnen und Bürger zu den Themen "Großflächige Notlagen" und "Selbstschutz" erweitern", beruhigt Landesbrandmeister Frank Homrich. "Denn wer rechtzeitig gewarnt wird und weiß, was zu tun ist, kann sich in einem Notfall besser selbst helfen." Er empfiehlt auch Nachbarn und vor allem ältere Menschen vorab zu informieren. Um 11 Uhr wird über einen Großteil der im Land vorhandenen Sirenen ein einminütiger Heulton gesendet.

Im Katastrophenfall zeigt dieses Signal an, - sich möglichst in geschlossene Räume zu begeben - Fenster und Türen zu schließen - Radio und Fernseher einzuschalten - und nach Möglichkeit nicht zu telefonieren, um die Leitungen nicht zu über-lasten. Um 11.20 Uhr erfolgt ein einminütiger Dauerton, der "Entwarnung" symbolisiert. Der bundesweite Warntag wird künftig in jedem Jahr am zweiten Donnerstag im September stattfinden. Um das Wissen um die Warnmittel und Inhalte von Warnungen wieder stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, haben Bund, Länder und Kommunen gemeinsam den bundesweiten Warntag ins Leben gerufen.

Um 11 Uhr wird über einen Großteil der im Land vorhandenen Sirenen ein  einminütiger Heulton gesendet.

Um 11 Uhr wird über einen Großteil der im Land vorhandenen Sirenen ein einminütiger Heulton gesendet.


Text-Nummer: 140339   Autor: LFW SH   vom 09.09.2020 um 10.19 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.