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Fridays For Future Lübeck plant einwöchige Demo

Lübeck: Archiv - 10.09.2020, 08.19 Uhr: Von Freitag, 18., bis Donnerstag, 24. September, wird Fridays for Future Lübeck das erste mehrtägige Klimacamp in Lübeck veranstalten. Die Klimaaktivisten werden fast eine Woche lang auf der DGB-Wiese zwischen der Holstentorhalle und dem Gewerkschaftshaus demonstrieren. Der Anlass dafür ist der kommunale Haushalt, der am 24. September in der Bürgerschaft beschlossen wird.

Hierzu hat Fridays for Future Lübeck schon eine Stellungnahme veröffentlicht und wird die darin formulierten Forderungen im Klimacamp präsentieren und deren Berücksichtigung im Haushalt einfordern.

Nach der offiziellen Eröffnung am Samstagmorgen werden viele Veranstaltungen und Workshops auf dem Programm stehen: Band-Auftritte, Vorträge, kreative Workshops und eine Podiumsdiskussion sind dafür in Planung. „Die neue Aktionsform steht unter dem Motto: Kein Geld für Gestern - Mehr Geld für Morgen! Damit zeigen wir, dass der Haushalt die Basis für wirksamen Klimaschutz im kommenden Jahr darstellt. Es darf also nicht nur um Schulden der Hansestadt gehen, sondern um einen klaren Fokus auf Generationengerechtigkeit und Zukunftsbewahrung“, sagt Veranstaltungsleiter Henning Pitzer. Wer der Ortsgruppe helfen möchte, findet unter fffutu.re/klimacamp-hl viele verschiedene Formen der Unterstützung.

Direkt nach Ende des Klimacamps findet am 25. September der nächste globale Streiktag statt. Unter dem Motto #KeinGradWeiter wird der Demozug einmal fast die gesamte Altstadt umrunden und somit versuchen, eine nahezu autofreie Innenstadt zu ermöglichen. Der Klimastreik beginnt um 12 Uhr am Klingenberg mit einer Kundgebung. Zunächst wird die Band "Guacayo" spielen, bevor dann der Demozug um etwa 13 Uhr startet. Themen des Streiks werden vor allem die nationale Energiewende, die lokale Verkehrswende und die wichtigen Entscheidungen zum Klimagesetz auf europäischer Ebene sein. „Im Oktober wird abgestimmt, wie der CO2-Reduktionspfad der EU aussieht und somit letztendlich auch, ob das 1,5-Grad Ziel eingehalten werden kann“, sagt Sophia Marie Pott von Fridays For Future Lübeck. „Nach dem Klimacamp, das eine neue Dimension des Protestes aufzeigt, werden wir den Druck auf die globalen Entscheidungsträger erhöhen: Wir können uns #KeinGradWeiter leisten!“

Fridays For Future plant ein mehrtägiges Klimacamp am Holstentorplatz. Foto: JW/Archiv

Fridays For Future plant ein mehrtägiges Klimacamp am Holstentorplatz. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 140363   Autor: FFF/red.   vom 10.09.2020 um 08.19 Uhr

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