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Fridays For Future Lübeck plant einwöchige Demo

Lübeck: Von Freitag, 18., bis Donnerstag, 24. September, wird Fridays for Future Lübeck das erste mehrtägige Klimacamp in Lübeck veranstalten. Die Klimaaktivisten werden fast eine Woche lang auf der DGB-Wiese zwischen der Holstentorhalle und dem Gewerkschaftshaus demonstrieren. Der Anlass dafür ist der kommunale Haushalt, der am 24. September in der Bürgerschaft beschlossen wird.

Hierzu hat Fridays for Future Lübeck schon eine Stellungnahme veröffentlicht und wird die darin formulierten Forderungen im Klimacamp präsentieren und deren Berücksichtigung im Haushalt einfordern.

Nach der offiziellen Eröffnung am Samstagmorgen werden viele Veranstaltungen und Workshops auf dem Programm stehen: Band-Auftritte, Vorträge, kreative Workshops und eine Podiumsdiskussion sind dafür in Planung. „Die neue Aktionsform steht unter dem Motto: Kein Geld für Gestern - Mehr Geld für Morgen! Damit zeigen wir, dass der Haushalt die Basis für wirksamen Klimaschutz im kommenden Jahr darstellt. Es darf also nicht nur um Schulden der Hansestadt gehen, sondern um einen klaren Fokus auf Generationengerechtigkeit und Zukunftsbewahrung“, sagt Veranstaltungsleiter Henning Pitzer. Wer der Ortsgruppe helfen möchte, findet unter fffutu.re/klimacamp-hl viele verschiedene Formen der Unterstützung.

Direkt nach Ende des Klimacamps findet am 25. September der nächste globale Streiktag statt. Unter dem Motto #KeinGradWeiter wird der Demozug einmal fast die gesamte Altstadt umrunden und somit versuchen, eine nahezu autofreie Innenstadt zu ermöglichen. Der Klimastreik beginnt um 12 Uhr am Klingenberg mit einer Kundgebung. Zunächst wird die Band "Guacayo" spielen, bevor dann der Demozug um etwa 13 Uhr startet. Themen des Streiks werden vor allem die nationale Energiewende, die lokale Verkehrswende und die wichtigen Entscheidungen zum Klimagesetz auf europäischer Ebene sein. „Im Oktober wird abgestimmt, wie der CO2-Reduktionspfad der EU aussieht und somit letztendlich auch, ob das 1,5-Grad Ziel eingehalten werden kann“, sagt Sophia Marie Pott von Fridays For Future Lübeck. „Nach dem Klimacamp, das eine neue Dimension des Protestes aufzeigt, werden wir den Druck auf die globalen Entscheidungsträger erhöhen: Wir können uns #KeinGradWeiter leisten!“

Fridays For Future plant ein mehrtägiges Klimacamp am Holstentorplatz. Foto: JW/Archiv

Fridays For Future plant ein mehrtägiges Klimacamp am Holstentorplatz. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 140363   Autor: FFF/red.   vom 10.09.2020 um 08.19 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Jon Dohe

schrieb am 10.09.2020 um 08.54 Uhr:
Ich hoffe, die Stadt läst sich eine entsprechend hohe Kaution geben, um die dann enstehenden Schäden zu beheben! Im Nachhinein dürfte es schwierig bis unmöglich werden das Geld zu bekommen, denn im Gegensatz zu einem bestimmten Zirkus haben die ideologischen Schulschwänzer wohl eher nicht die nötigen Mittel dafür...

Lübecky

schrieb am 10.09.2020 um 09.04 Uhr:
Mich würde interessieren wie das finanziert wird. Wenn die selbsternannten Aktivisten nicht arbeiten?Und was passiert mit denen die eine Woche nicht zur Schule gehen...?
Ernst nehmen kann ich diese Filterblasen-Demonstranten nicht. Die aktuellen Probleme der Welt sind andere! Durch Schule schwänzen löst man sie nicht. Im Gegenteil. Bildung ist der Schlüssel zu allem. Unter anderem dazu, sich nicht vor jeden Karren spannen zu lassen.

Cat

schrieb am 10.09.2020 um 09.12 Uhr:
dann hoffe ich nur, die Band bekommt den Strom für das Aquitment aus Solar!!!!

F.B.

schrieb am 10.09.2020 um 09.22 Uhr:
Demo-Camp mit Diesel betriebenen Strom Aggregaten, Plastikmüll, offenen Lagerfeuern. Dann die Altstadt Autofrei machen wollen. Keine Autos, Busse, Taxen? Wieder Umsatzeinbußen für die Innenstadt! In meinen Augen sind das Spinner!

K.-H.Kutschner

schrieb am 10.09.2020 um 10.01 Uhr:
"....und somit versuchen, eine nahezu autofreie Innenstadt zu ermöglichen."
Was bilden sich diese "Kinder" eigentlich ein?
Solche "Demos", die programmiert Chaos erzeugen, gehören verboten!
Aber da sieht man welche Blüten deren Erziehung treibt: Fordern, fordern, fordern, ohne selbst je eine gesellschaftlich wertvolle Leistung erbracht zu haben.

Attila

schrieb am 10.09.2020 um 10.18 Uhr:
Meinetwegen sollen die Kinder da zelten, Schule schwänzen und sich wichtig vorkommen.

Irgendwann einmal werden auch diese Menschen einsehen, dass wir Boomer ihnen das Leben ermöglicht haben, das sie führen, mit allen Annehmlichkeiten.
Und sie werden einsehen, dass sie, wenn sie halbwegs angenehm leben möchten, Kompromisse schließen müssen.

Ich halte diese ganzen FFF- Events für "Jugend sucht das Abenteuer und fühlt sich geil dabei"... mehr nicht. Das wächst sich aus.

dr tetzlaff bewundert das Durchhaltevermögen..

schrieb am 10.09.2020 um 10.43 Uhr:
der fff-Bewegung. Ja, der Jugend gehört die Zukunft.
Lassen Sie sich nicht beirren, laden Sie die Politiker ein, die in der Bürgerschaft sitzen u. z.Teil eben nur sitzen . Aber dort von fff sehr genau beobachtet wurden.
Stellen Sie weitere Fragen, die Sie in der Bürgerschaftssitzung als
Einwohner nicht mehr stellen konnten.
Fordern Sie öffentliche Diskussion vor dem Holstentor mit o.g.
Politikern, auch über die nicht öffentlichen Themen im Rathaus.
Vor allen Dingen bleiben Sie UNABHÄNGIG beim Protest.
Viel Erfolg !

Martin

schrieb am 10.09.2020 um 11.24 Uhr:
Von mir aus sollen Sie. Da werden sie dann sitzen mit Ihren Handys, Tablets, IPhones, die alle Strom brauchen und auf die diese Generation keine zwei Minuten verzichten kann. In ihren monatlich auszutauschenden Klamotten, die unter übelsten Bedingungen für Mensch und Erde produziert werden. Und mit der Sicherheit des Einkommens der Eltern im Gepäck, das in exakt dem System erwirtschaftet wird, gegen das sie da "demonstrieren". Wer's da nicht selbst merkt, der soll dann halt Klima-Camp machen.

hk

schrieb am 10.09.2020 um 12.13 Uhr:
@Attila

Irgendwann werdet ihr Boomer hoffentlich auch einsehen, dass ihr mit eurem grenzenlosen Konsum und Anspruchsdenken unsere Lebensgrundlagen zerstört.
Aber dann ist es wahrscheinlich schon zu spät und wir, die nachfolgende Generation, muss mit den dramatischen Folgen der Klimakatastrophe leben.

Das sind keine 'Abenteuer-Events', sondern die Jugend kämpft für ihre Zukunft.

Ich wünsche Ihnen ein wenig mehr Demut gegenüber der Natur und ein wenig mehr Vernunft, auf die Warnungen der Wissenschaft zu hören.

Andreas

schrieb am 10.09.2020 um 12.43 Uhr:
Den Kritikern von FFF scheinen die Argumente auszugehen, weil sie nur noch versuchen, die Demonstrierenden zu diffamieren. Es wird das Wort Kinder in Anführungszeichen gesetzt, um auszudrücken, dass man sie nicht ernst nehmen sollte. Es wird ihnen vorgeworfen, dass sie Handys benutzen, Plastikmüll hinterlassen, Generatoren nutzen usw. Das klingt so, als ob die Kritiker absolut hilflos gegen die Argumente von FFF sind. Klingt wirklich erbärmlich und kleingeistig.

K.-H.Kutschner

schrieb am 10.09.2020 um 13.25 Uhr:
@hk
Bitte...."kämpfen um ihre Zukunft".
Dramatischer geht's wohl nicht?
Ihr seid doch die Generation Plastik, die die gesamte Umwelt mit diesem Mist flutet, weil es ja ach so schön bequem ist.
(...)

Lara

schrieb am 10.09.2020 um 13.35 Uhr:
Ich hoffe, am Autofreien Freitag bekommen dann auch ALLE Lieferdienste, von Post über Essen bis zur Waschmaschine einen bezahlten, freien Tag, anstatt den ganzen Nachmittag im Stau zu stehen und dann Ärger zu bekommen, weil sie die Quote nicht einhalten können...

Ralle

schrieb am 10.09.2020 um 14.05 Uhr:
Fridays for Future. Denkt bitte mal drüber nach, wodurch euch alles ermöglicht wird - wie Handy, Tablets, eure Klamotten, etc. Klar soll die Umwelt geschützt werden, jedoch mit den Argumenten die ihr habt wird das nichts. Und Bands auftreten lassen und solch Schickimicki belastet die Umwelt zusätzlich (unnützer Stromverbrauch). Also hört auf euer eigenes Nst zu beschmutzen - es sei denn ihr wollt wirklich leben wie in der Steinzeit! Das würde dann aber bedeuten auf alles zu verzichten, macht euch mal Gedanken drüber!

voller

schrieb am 10.09.2020 um 14.51 Uhr:
Es ist wieder Schule, dann kann das demonstrieren ja weitergehen, sind denn auch schon alle wieder aus dem Urlaub zurück ? ich hoffe ihr seid zu fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs gewesen!!!! oder mit den Eltern im Flieger oder SUV? viel spaß beim Verkehr Lahmlegen, dann wird erst recht die Luft Verpestet und nach dem Camp wieder aufräumen!!!! oder machen das eure Eltern????

Hardin Tenger

schrieb am 10.09.2020 um 15.31 Uhr:
Genau, "Autofreie Innenstadt" ist ganz wichtig für ... ja für was denn ?
Gestern waren es viele C&A Mitarbeiter die wegen Arbeitslosigkeit in die Arme der "Rechten" getrieben wurden, heute trifft das pure Elend die Karstadt Mitarbeiter,
morgen ist wohl P&C dran, usw-usw-usw . Und über allem Übel hält das Lübecker Rathaus "ganz oben" die schützende Hand drüber.
Kümmert euch lieber um`s Kücken-Schreddern, Tiermast, Gülle &Co., Schlachthof und die Giftmüll Deponie gegenüber unserer Stadt.
Sicher Umwelt & Klima als Thema kann lehrreich sein. Nur, Klima findet z.Zt. in den USA-Florida und Kansas statt. Schaut`s euch da doch mal um. Kann sehr lehrreich sein.

Hardin Tenger

schrieb am 10.09.2020 um 17.14 Uhr:
(...)
Da wird vordergründig eine zukünftige Welt im Chaos gezeichnet und das schlechte Gewissen anderer gesteigert, hintergründig geht`s letztlich doch nur um den schnöden Mammon wie Spenden & Co.
Ich pers. brauche keine kreischende Tante vom FfF oder-oder-oder. Meine Firma werkelt schon seit vielen Jahren ohne die verm. Weltretter erfolgreich am Thema Umwelt etc..

Andreas

schrieb am 10.09.2020 um 17.31 Uhr:
Die Kritiker von FFF denken anscheinend immer noch, dass man über den Klimaschutz verhandeln kann. Es sollte doch langsam bis in den letzten Winkel vorgedrungen sein, dass der weitaus größte Teil der Wissenschaftler voraussagen, dass Kippunkte in Kürze erreicht werden. Danach getroffene Maßnahme werden dann eine signifikante Erhöhung der Durschnittstemperatur mit seinen bekannten Folgen nicht mehr verhindern können. Ich verstehe nicht, dass man das so einfach ignorieren kann. Ich wünsche denen dann, dass sie ihre Kinder oder Enkelkinder nicht irgendwann betrauern müssen, weil sie in einer Flut ertrunken oder in einem Waldbrand umgekommen sind. Das allerdings einige Ignoranten dieses Risiko eingehen wollen, ist für mich unverständlich.

Misanthrop

schrieb am 10.09.2020 um 19.56 Uhr:
Das große Problem ist, dass die ganzen "intelligenten" Kritiker der FFF Bewegung das Ausmaß dessen, was sie und deren Eltern der Jugend hinterlassen, gar nicht mehr mitbekommen werden. Die meisten, die sich hier als die ach so Erwachsenen aufspielen, leben wie lange noch? 20 vielleicht 30 Jahre? Wenn überhaupt. (...)

Manfred Vandersee

schrieb am 10.09.2020 um 21.31 Uhr:
Die vielen alten weisen Männer (und Frauen) sind diejenigen, die die Komfortzone der FFF-JüngerInnen überhaupt erst ermöglicht haben. Sie haben die Technik entwickelt, ohne die die junge Generation heutzutage offenbar weitgehend hilflos ist. Erst wenn der Router streikt und die Eltern der Millenials die Technik nicht an den Start kriegen, werden die jungen Leute die viel gescholtenen Boomer mit ihrem soliden Grundwissen und der besten Bildung aller Zeiten vielleicht auch mal achten. Vielleicht sollten die Generationen grundsätzlich voneinander lernen; dann zeigen wir Boomer Euch auch, wie man moderne Technik für umweltschonendes Handeln einsetzt. Dafür versuchen wir, Euch zu verstehen und kommen auf den gemeinsamen Nenner, dass Klimaschutz vielleicht auch ohne ständiges Rufen nach Verboten und Steuererhöhungen funktionieren kann. Damit Ihr auch glaubhaft werdet, lasst doch das ständige stupide Stigma auf den privaten motorisierten Individualverkehr, es gibt viel schlimmere Umweltsünden. Es gibt tatsächlich immer mehr Menschen, die leider weit und zu ungünstigen Zeiten zur Arbeit fahren müssen. Das tun die Leute nicht, weil es so viel Spaß macht, mitunter mehrere Stunden der wertvollen Freizeit auf den Straßen zu verbringen, sondern weil sich zu wenige Menschen über die Ursachen Gedanken machen, warum Wohnen und Arbeiten immer weiter weg voneinander sind und regelmäßige Arbeitszeiten zum Luxus der Arbeitswelt werden.

huggel

schrieb am 10.09.2020 um 22.05 Uhr:
An alle FFF Aktivisten.. Tut es! Ihr habt verdammt gute Argumente!

Andreas

schrieb am 11.09.2020 um 07.32 Uhr:
@Herrn Vandersee: es ist gerade der Individualverkehr, der zeigt wie zügellos und egoistisch unsere Gesellschaft geworden ist. Studien beweisen, dass 80% der gefahrenen Strecke in Deutschland Kurzstrecken sind. Und damit unnötig. Als Beispiel den kleinen Prozentsatz der Pendler heranzuziehen, ist nicht legitim. Es geht um den großen Rest, der vermeidbar ist. Einige bezeichnen es als Freiheit, mit den Auto zum Bäcker um die Ecke zu fahren. Ich bezeichne es als Bequemlichkeit und Ignoranz gegenüber der Umwelt und Gesellschaft. 45 Millionen PKW 2019, 700.000 mehr als 2018, sind ein faktische Beleg dafür.

Attila

schrieb am 11.09.2020 um 08.56 Uhr:
@hk:

Ihr Kinder und Jugendlichen kämpft um meine Zukunft?
Echt? Dann geht zur Schule, studiert oder lernt was Vernünftiges und zahlt Steuern. Das hilft meiner Zukunft.
Schule zu schwänzen, auf Wiesen zu zelten und zu hüpfen hilft meiner Zukunft sicher nicht.

Misanthrop

schrieb am 11.09.2020 um 11.47 Uhr:
@Attila

Eigentlich sollten wir den Generationenvertrag kündigen.
Die Generation Boomer hat den Planeten an den Rand des Kollaps geführt. Die heutige Jugend muss sich um andere Dinge als um Ihre Rente kümmern.

M.Kopp

schrieb am 14.09.2020 um 12.44 Uhr:
@hk Was Sie leider nicht sehen, dass der Mensch ein Teil der Natur ist, die Erde und der Mensch kann nicht getrennt werden !! Es sei denn, es gibt Kräfte , die uns eine permanente Schuld einreden möchten. Wirklicher Umweltschutz und freie Menschen stehen nicht im Widerspruch !!! Sie steuern mit ihrer Ideologie direkt in eine Ökodiktatur/Sozialismus, das wird vermutlich Menschenleben kosten !! Hier eine kleine Aufgabe für Sie, das meiste Plastik im Meer wird von wenigen Flüssen unter anderem in Asien eingeleitet. Sie haben doch sicher ein Projekt laufen, dieses Plastik direkt im Fluss abzufangen ? Wenn ja, spende ich sofort, wenn nicht, dann kann ich nur sagen, an den Taten werdet ihr sie erkennen.