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Zuschauer-Rückkehr: So plant der VfB Lübeck

Lübeck: Archiv - 10.09.2020, 09.48 Uhr: Am 19. September startet der VfB Lübeck mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken in die 3. Liga. Der Verein hatte auf eine vorherige Lockerung der Regelungen zu den Zuschauerzahlen bei Großveranstaltungen gehofft. Trotz der weiterhin bestehenden Beschränkungen möchte man nun aber mit dem Dauerkartenverkauf am Freitag ab 9 Uhr beginnen und ebenfalls die Verfahrensweise zur Ticketvergabe für die beiden ersten Heimspiele bekannt geben.

Der Dauerkartenverkauf findet auf www.dauerkarten-vfbluebeck.reservix.de/ statt.

Leider erlaubt die örtliche Verfügungslage durch die Verordnung der Landesregierung in den ersten beiden Heimspielen am 19. September gegen den 1. FC Saarbrücken und am 3. Oktober gegen den MSV Duisburg nur 500 Zuschauer im Stadion. Die entsprechende Verordnung der Landesregierung gilt bis zum 4. Oktober. Ausnahmeregelungen werden von der Landesregierung bis dahin nicht erteilt werden. Der Verein ist aber allerdings sehr zuversichtlich, dass nach dem 4. Oktober bei entsprechender Entwicklung des Infektionsgeschehens Lockerungen eintreten werden, die erheblich mehr Spielraum gewähren werden.

Man habe mit den örtlichen Gesundheitsbehörden bereits ein Hygienekonzept abgestimmt, das auch eine deutlich höhere Zuschauerzahl erlauben würde und im Falle einer Lockerung nach dem 4. Oktober sofort greifen könnte. Der VfB Lübeck stehe nun für die ersten beiden Heimspiele vor dem Problem, dass man eine Vielzahl von VfBerinnen und VfBern enttäuschen müsse, weil sie keinen Zutritt zum Stadion erhalten können. Die Kartennachfrage sei enorm. Allein im ersten Schritt wären 1.400 VfBer (Inhaber von VIP-Tickets und Dauerkarteninhaber der letzten Saison mit Vorkaufsrecht) zu berücksichtigen, ohne dass überhaupt ein weiterer Verkauf an Mitglieder, geschweige denn ein freier Kartenverkauf erfolgt wäre.

Es komme für den VfB aber nicht in Betracht, das Stadion im Sinne einer Gleichbehandlung aller VfBer gar nicht zu öffnen. Die Mannschaft brauche auch in der bevorstehenden Saison wiederum die Unterstützung jedes Einzelnen und man wolle das Team im eigenen Stadion nicht alleine lassen. Die Erfolge der vergangenen Jahre seien nur deshalb möglich gewesen, weil der VfB Lübeck sich auf und außerhalb des Platzes als Einheit präsentiert habe. Geschlossenheit sei Stärke und diese möchte man sich zunutze machen, um bei der Verteilung der Tickets ein Zeichen der Solidarität unter allen VfBern zu setzen. Der Verein möchte das Zugangsrecht für die beiden genannten Heimspiele unter den genannten 1.400 VfBlern verlosen.

Bei der Verlosung würden alle VIP-Dauerkarteninhaber und diejenigen Dauerkarteninhaber der letzten Saison berücksichtigt, die bis zum 15. September eine Dauerkarte für die jetzt beginnende Saison erworben hätten. Um den Zugang zu Karten in diesem Kreis möglichst breit halten zu können, scheiden diejenigen Ticketinhaber, die eine Zuteilung für das erste Heimspiel erhalten, für das zweite Heimspiel aus der Verlosung aus. Im Sinne der Solidarität werde man auch die Anzahl an Vereinsverantwortlichen für beide Spiele möglichst klein halten. Dementsprechend würden auch Vereinsfunktionäre, die nicht zur Spieltagsdelegation gehören, nur im Rahmen der Verlosung berücksichtigt.

In der Hoffnung und Erwartung, dass sich die Situation in den kommenden Monaten wieder verbessern werde und man schrittweise zu einem Stadionerlebnis zurückkehren könne, wie man es vor Corona kannte, werde man zum jetzigen Zeitpunkt mit einem Dauerkartenverkauf starten, der sich in der ersten Phase an die Inhaber von Dauerkarten der letzten Saison richte. Ein Zutrittsrecht zu den Heimspielen bestehe für Dauerkarteninhaber ab dem Moment, in dem der VfB wieder mindestens 1.400 Zuschauer zu den Heimspielen ins Stadion lassen dürfe, frühestens aber zum dritten Heimspiel (1 Euro18.10. gegen den Halleschen FC).

Nach jetzigem Stand seien dies maximal 17 Punktspiele. Die Preise (www.vfb-luebeck.de/fussball/shop/preise/) für die Dauerkarten seien entsprechend angepasst worden. Solange Corona-Beschränkungen gelten, besteht kein Anspruch auf Zuteilung bestimmter Plätze. Die Sitzverteilung werde vom Verein vorgenommen, um eine möglichst optimale Auslastung unter Einhaltung der Abstandsregeln zu gewährleisten. Inhaber von Stehplatzdauerkarten bekommen bis zur Freigabe der Stehplatzränge Sitze in den äußeren Tribünenblöcken (G1/G6) oder auf der Vortribüne (C4/C5) zugeteilt.

Die Dauerkarten werden in zwei Kategorien angeboten:

Solidaritäts-Dauerkarte

Der Käufer zahlt den vollen Preis der Dauerkarte für 17 Spiele. Sollten weitere Spiele mit einer auf weniger als 1400 Zuschauer begrenzten Kapazität ausgetragen werden, verzichten Käufer der Solidaritäts-Dauerkarte von vornherein auf eine Erstattung.

Dauerkarte (5+X)

Der Käufer zahlt vorab den anteiligen Preis von fünf Spielen (5/17) und erwirbt damit den verpflichtenden Anspruch auf eine Dauerkarte von dem Moment an, in dem mehr als 1.400 Zuschauer zugelassen sind. Der anteilige Restpreis wird vor dem sechsten Heimspiel, das vor mehr als 1400 Zuschauern stattfindet, abgebucht.

Dauerkarten-Inhaber der Vorsaison erhalten bis zum 21. September ein Vorkaufsrecht (Verkaufsphase I).

Der Verein bittet um Beachtung, dass eine Teilnahme an der Verlosung für Plätze bei den ersten beiden Spielen nur bei einer Buchung und Bezahlung einer Solidaritäts-Dauerkarte oder einer Dauerkarte (5+X) bis zum 15. September 2020 erfolge. Nach Ablauf der bis zum 21. September laufenden ersten Verkaufsphase könnten Plätze, die anschließend bis zu einer Kapazität von 1.400 Zuschauern noch frei sind, bis zum 28. September zusätzlich auch von Vereinsmitgliedern gebucht werden (Verkaufsphase II). Sollten auch danach noch Plätze bis zu einer Kapazität von 1.400 Zuschauern frei sein, gehen diese in den freien Verkauf (Verkaufsphase III). Ähnlich werde verfahren werden, sofern absehbar sei, dass weitere Kontingente frei werden, weil zum Beispiel die Grenze an zugelassenen Zuschauern nach oben korrigiert wird.

Der VfB hofft auf eine baldige Rückkehr zum gewohnten Stadionerlebnis. Foto: VfB/Archiv

Der VfB hofft auf eine baldige Rückkehr zum gewohnten Stadionerlebnis. Foto: VfB/Archiv


Text-Nummer: 140366   Autor: VfB lübeck/Red.   vom 10.09.2020 um 09.48 Uhr

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