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Camp Moira: Lübecker SPD fordert entschiedenes Handeln

Lübeck: Die aktuelle Lage im Camp Moria sei katastrophal. Die Kreisvorsitzende der SPD Lübeck Sophia Schiebe fordert sofortiges Handeln und betont, dass man Platz habe und helfen wolle.

"Wir müssen jetzt handeln und die Geflüchteten aus dem Camp Moria evakuieren. Herr Seehofer muss seine Blockadehaltung lösen, denn sie kostet aktuell Menschenleben. Dutzende Städte und Gemeinden wie wir in Lübeck sind bereit, Geflüchtete aufzunehmen. Der Innenminister muss den Weg freimachen, damit die Menschen aus Moria in Sicherheit gebracht werden können. Wir haben den Platz und wollen helfen" so Schiebe.

Jörn Puhle Kreisvorsitzender der SPD Lübeck ergänzt: "Wir brauchen eine Europäische Union, die ihre Verantwortung nicht an Drittstaaten abwälzt und Menschen zum Spielball von Despoten macht. Wir haben die Staaten an den EU- Außengrenzen allein gelassen. Wir müssen jetzt handeln und die Solidarität in Europa nutzen, um den Menschen schnell zu helfen. Wir brauchen die sofortige Aufnahme der Schutzbedürftigen."

Jörn Puhle und Sophia Schiebe sind die Kreisvorsitzenden der SPD Lübeck. Foto: Archiv/Harald Denckmann

Jörn Puhle und Sophia Schiebe sind die Kreisvorsitzenden der SPD Lübeck. Foto: Archiv/Harald Denckmann


Text-Nummer: 140367   Autor: SPD-Kreisverband L.   vom 10.09.2020 um 10.23 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Thomas

schrieb am 10.09.2020 um 10.40 Uhr:
"Wir brauchen die sofortige Aufnahme der Schutzbedürftigen."

27 Mitgliedstaaten hat die EU, 47 Staaten gibt es in Europa und 194 auf dem Planeten Erde.
Es gibt somit 147 Länder ausserhalb Europas, aber WIR sollen diese Menschen aufnehmen ??

Erklären Sie mir das, bitte.

Schulz

schrieb am 10.09.2020 um 11.18 Uhr:
Wie stellt die SPD sich das den vor? Unser "Bürgerbild" verändert sich zusehens - und nicht zum besseren...wie kann man nach einem Zuzug rufen, wo wir gar keine Wohnräume haben? Wenn die SPD helfen will, dann unterstützt doch die Menschen, die schon hier sind. So viele sind noch nicht integriert, wohnen in Sammelunterkünften und können kein Deutsch. Da könnt Ihr anpacken ... aber nicht immerzu nach weiteren Menschen rufen! Das kleine Deutschland kann nicht alle retten - und Lübeck schon gar nicht. Aber helft doch denen, die hier sind und noch kein Zuhause gefunden haben. Es gibt so viel in Lübeck zu tun. Ich verstehe es nicht, wieso man nicht erst ein Problem löst, bevor man das nächste Problem schafft.

Und die Idee mit dem Kreuzfahrschiff vor Griechenland ist eine sehr Gute. Was spricht dagegen, liebe SPD?

Fragesteller

schrieb am 10.09.2020 um 11.27 Uhr:
(...)
Und liebe SPD: Wenn wir angeblich Platz und Geld haben: Sorgt dafür, dass es in Lübeck keine Obdachlosen mehr gibt! Kümmert euch darum, dass Einrichtungen wie die Tafel nicht mehr benötigt werden! Sorgt dafür, dass nicht immer mehr soziale Einrichtungen und Leistungen gekürzt werden. Es gäbe viel zu tun, aber offenkundig besteht kaum noch Interesse daran, die Missstände innerhalb Deutschlands anzugehen.

Deutschland hat in den letzten Jahren sehr viele Menschen aufgenommen. Zunächst müssen diese Menschen integriert werden. Noch immer sprechen über 80% kein deutsch, nur 15% haben (teils geförderte) Arbeit. All diese Dinge sollten gelöst werden, bevor weitere Menschen ins Land geholt werden, die hier auf ein Leben hoffen, dass sie vermutlich nicht bekommen werden.

Und bis dahin sollte der Rest der EU, USA, Asien und der Rest der Welt seinen humanitären Verpflichtungen nachkommen.

inga

schrieb am 10.09.2020 um 11.31 Uhr:
grundsätzlich eigentlich ja.
aber viele aber
aber es gibt hier viel zu helfen,was lübeck nicht macht z.b. ausreichenden und bezahlbaren wohnraum,
aber es wäre ein falsches signal,es würde noch mehr aufsehnde aktionen geben und .....es tut mir leid auch mich stören migranten die noch zusätzliche ansprüche stellen.
es sollten die fluchtursachen beseitigt werden,flüchtlingslager ordentlich gebaut und versorgt werden.

Sebastian Berger

schrieb am 10.09.2020 um 12.08 Uhr:
Die Probleme aus 2015 schon wieder vergessen? Wie überfordert alle waren und die Verwaltungen, Gerichte und was-weiß-ich-nicht-alles mehrere Jahre zur Abarbeitung benötigten?
Hier wird wieder rückwärts gedacht. Obwohl man Erfahrungen sammelte, werden wieder die gleichen Fehler gemacht. Dann heißt es wieder: ja wohin denn jetzt mit den Menschen in den nächsten Jahren?
Aber der Seehofer hat ja keinen Durchblick! Aber Sie oder wie?

Hardin Tenger

schrieb am 10.09.2020 um 12.27 Uhr:
Genau, weg. Corona auf Reede liegende und rostende Kreuzfahrtschiffe als Herberge für tausende Flüchtlinge wäre eine der Not dieser Personen angepasste sehr gute und kurzfristige Antwort !!
Um die Not anderer Personen geht`s diesen wenig gereisten kommunalen SPD Parteisoldaten scheinbar gar nicht. Hauptsache in HL-live rummotzen.
Sorry, wenig Niveau.

Jürgen K

schrieb am 10.09.2020 um 15.09 Uhr:
Großzügig bieten die Genossen Platz an den es gar nicht gibt. Glauben sie durch solche Kamikazeaktionen Wählerstimmen fangen zu können.
Sie sollten sich lieber Gedanken machen wie sie den ärmsten und vernachlässigten Deutschen helfen könnten (...)

Jan H

schrieb am 10.09.2020 um 18.11 Uhr:
Man sollte vorsichtig rangehen wieso wenn andere Flüchtlingscamps das sehen werden es irgendwann nach machen weil sie sehen es funktioniert ich weiß ja nicht wie viele Flüchtlingscamps es gibt aber wurde das vorsätzlich gelegt und würdet dann die Flüchtlinge reinlassen setzen die ein ziel für andere Flüchtlinge wie sie rein kommen können

Sarah Mohnhaupt

schrieb am 10.09.2020 um 19.22 Uhr:
Der Wohnungsmarkt explodiert nur in eine Richtung: Mietpreissteigerung und Wohnraumverknappung.
Die Integration der letzten Jahre wird selbst von Koryphäen wie Hamed Abdel-Samad als gescheitert erklärt.
Das Bildungssystem kollabiert an vielen Stellen, u.a. weil kaum Deutschkenntnisse vorliegen.
Die sozialen Konflikte und gesellschaftlichen Entfremdungen nehmen inzwischen nicht nur in Berlin oder Essen, sondern auch in der Provinz massiv zu.

Was genau "müssen wir" und aus welchem Grund....?
Meine Familie und ich sind sicherlich das "wir", von dem die SPD hier schwadroniert.

Moritz

schrieb am 10.09.2020 um 20.41 Uhr:
"Deutschland hat in den letzten Jahren sehr viele Menschen aufgenommen. Zunächst müssen diese Menschen integriert werden. Noch immer sprechen über 80% kein deutsch, nur 15% haben (teils geförderte) Arbeit. All diese Dinge sollten gelöst werden, bevor weitere Menschen ins Land geholt werden, die hier auf ein Leben hoffen, dass sie vermutlich nicht bekommen werden."

Laut AZR leben 1.8 Millionen Geflüchtet in Deutschland. Laut Bundesregierung haben davon 400.000 eine Arbeit. Ziehen wir noch die Minderjährigen unter den 1.8 Millionen ab, sehen wir: was sie schreiben hetzerisch und falsch. Auch" 80 % sprechen kein Deutsch" ist kontrafaktisch. Mehr Quellen, weniger Rassismus!

Tetzlaff liest das DIN A4 Flugblatt am Kaufhof...

schrieb am 11.09.2020 um 08.31 Uhr:
...eine klare Stellungnahme der UNABHÄNGIGEN Wählergemeinschaft zu Lübeck
zu o.g. Fragen und bisherigen Fremdkommentaren.

Jürgen K

schrieb am 11.09.2020 um 09.14 Uhr:
(...)
Wenn diese Flüchtlinge aufgenommen werden, was bestimmt aus humanitären Gründen erfolgen wird,kommt leider die unausbleibliche Retourkutsche:
Es werden viele Flüchtlingslager brennen in Zukunft.