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Brand auf Lesbos: Unabhängige für unbürokratische Aufnahme

Lübeck: Die Fraktion "Die Unabhängigen" in der Lübecker Bürgerschaft spricht sich ausdrücklich für die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Lager Moria auf der Insel Lesbos aus. Nach dem verheerenden Brand sei schnelles und unbürokratisches Handeln mehr denn je vonnöten.

Auf Antrag der Unabhängigen habe die Bürgerschaft 2018 Lübeck zum sicheren Hafen erklärt und damit einer zusätzlichen Aufnahme Geflüchteter zugestimmt. Seit Langem würden die Unabhängigen die Auflösung der Flüchtlingslager fordern, die katastrophalen Zustände seien hinreichend bekannt.

Dazu erklärt Gabriele Friemer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Unabhängigen: "Die Menschen in den Flüchtlingslagern sind völlig verzweifelt. Wir können es uns nicht leisten, lange nach einem gemeinsamen Konsens zu suchen. Hier versagt die EU seit Langem. Lübeck und weitere 130 Städte und Gemeinden haben sich bereit erklärt zu helfen, indem sie zusätzlich Geflüchtete aufnehmen wollen. Nun müssen Taten folgen. Wir fordern Bürgermeister Lindenau auf, die schleswig-holsteinische Innenministerin Sütterlin-Waack in ihrem Bemühen zu unterstützen, auf Bundesinnenminister Seehofer einzuwirken, die Hilfsangebote der Länder und Kommunen anzunehmen. Die Bereitschaft ist groß, unkompliziert und schnell Hilfe zu leisten. Die Würde des Menschen ist unantastbar", dieser Satz sollte auch für die Geflüchteten gelten. Jetzt mehr denn je."

Gabriele Friemer ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Unabhängigen. Foto: DU HL

Gabriele Friemer ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Unabhängigen. Foto: DU HL


Text-Nummer: 140374   Autor: DU HL/Red.   vom 10.09.2020 um 11.27 Uhr

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