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Die Linke will hanseatische Menschlichkeit zeigen

Lübeck: Archiv - 10.09.2020, 15.47 Uhr: Die Linke Lübeck zeigt sich schockiert von den Ereignissen in dem griechischen Flüchtlingslager Moria. "Nicht erst nach dem Brand sind die Lebensumstände für die Menschen unmenschlich. Gefangen in einem viel zu kleinen Lager darben die Menschen dort vor sich hin. Es ist eine humanitäre Katastrophe", so Bürgerschaftsmitglied Ragnar Lüttke.

"Dabei wäre es ein leichtes, die Geflüchteten auf die europäischen Länder zu verteilen. Die Umstände in Moria sind nicht nur prekär, sondern es handelt es sich ganz klar um Menschenrechtsverletzung. In letzter Konsequenz müsste die EU gegen sich selber Sanktionen verhängen“, erklärt Ragnar Lüttke.

"Wir fordern die Groko Bundesregierung auf, sofort zu handeln, die Haltung von Horst Seehofer ist eine zutiefst unchristliche und unmenschliche Haltung, die einem Staat mit einem bedingungslos humanitären Grundgesetzt entgegensteht. Die Länder und Kommunen wollen helfen und dürfen nicht. Der Ministerpräsident Laschet aus Nordrhein Westphalen geht mit gutem Beispiel voran und auch die Hansestadt Bremen erklärte, 100 Menschen aus dem Flüchtlingslager aufnehmen zu wollen. Genau daran sollten wir uns orientieren und unsere hanseatische Menschlichkeit zeigen! Lübeck sollte sich ebenfalls bereit erklären, 100 Flüchtlinge aufzunehmen. Die Linke stellt einen entsprechenden Antrag in der kommenden Bürgerschaft", sagt Fraktionsvorsitzende Katjana Zunft.

"Jetzt muss gehandelt und nicht mehr verhandelt werden!" erklärt die Linke Fraktion Lübeck.

Ragnar Lüttke und Katjana Zunft beantragen in der Bürgerschaft, dass Lübeck 100 Flüchtlinge aus Griechenland aufnimmt.

Ragnar Lüttke und Katjana Zunft beantragen in der Bürgerschaft, dass Lübeck 100 Flüchtlinge aus Griechenland aufnimmt.


Text-Nummer: 140383   Autor: Linke/red.   vom 10.09.2020 um 15.47 Uhr

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