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Genervter Autofahrer stößt Radfahrer um

Lübeck: In einem "beschleunigten Verfahren" muss sich Dienstag ein 44-jähriger Autofahrer vor dem Strafrichter verantworten. Er soll am 22. August einen Radfahrer vom Rad gestoßen haben, weil dieser ihn genervt habe.

Dem 44 Jahre alten Angeklagten werden ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und Körperverletzung vorgeworfen. Er soll in Lübeck einen 21-järhigen Radfahrer, über dessen aufgrund mangelnder Ortskenntnis unsichere Fahrweise er sich im Vorfeld geärgert haben soll, etwas später abgepasst und gezielt vom Fahrrad gestoßen haben. Durch den Sturz soll der Radfahrer sich Abschürfungen an Armen und Beinen zugezogen haben. Das Gericht verhandelt auf Antrag der Staatsanwaltschaft im so genannten beschleunigten Verfahren und hat vier Zeugen geladen.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 140392   Autor: StA./red.   vom 11.09.2020 um 10.13 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Andre Kowalski

schrieb am 11.09.2020 um 10.48 Uhr:
Genervter Autofahrer beschleunigtes Verfahren.
Die Meldungen Hl-live werden immer besser
der einzige Schwachpunkt ist der Mensch.
Kann man doch nicht machen solche Fehler
Ursachen. Machen machen sind die Hauptursachen.
Kowalski

Micha

schrieb am 11.09.2020 um 11.24 Uhr:
...wenn der Autofahrer dann noch Richter M(...) hat, ist er definitiv die nächste Zeit Radfahrer!🤣

Wolfgang

schrieb am 11.09.2020 um 12.19 Uhr:
"aufgrund mangelnder Ortskenntnis unsichere Fahrweise er sich im Vorfeld geärgert haben". Das muss ich mir merken, wenn ich wieder mit meinem Fahrrad wilde Sau spiele und mich jemand darauf anspricht habe ich mangelnde Ortskenntnis. Ist ja auch noch nicht so lange her, bin erst vor 14 Jahren nach Lübeck gezogen.

Horst Mahler

schrieb am 11.09.2020 um 13.52 Uhr:
@Wolfgang
Wenn du öfter so unterwegs bist, solltest du lieber zuhause bleiben oder zu Fuß gehen.

Dem Autofahrer sollte man Führerschein für immer entziehen. Er hat ja bewiesen, dass er mental nicht in der Lage ist verantwortungsvoll ein Auto zu fahrwn.

Law and order

schrieb am 11.09.2020 um 14.49 Uhr:
Wenn ich die Kommentare zu anderen Beiträgen mit Erwähnung von Radfahrern richtig verstanden habe, ist es doch so:
Radfahrer halten sich ohnehin nicht an Bestimmungen und Regeln, und fahren wie im Wilden Westen (auch dort übrigens ohne Ortskenntnisse). Sie sind rücksichtslos und nehmen billigend den Tod anderer Verkehrsteilnehmer in Kauf. Mitverursacher der Misere sind die fatalen politischen Entscheidungen, die Radfahrer zu angeblichen Rechten kommen lassen wollen, statt auf konsequente Verbote des Radverkehrs hinzuwirken. Last but not least auch die Polizei, die gegenüber Radfahrern viel zu nachgiebig ist, aber auch an fehlender Ausrüstung scheitert (Elektroschocker, Gummigeschosse), mit der sie wirkungsvoll das radfahrende Unglück stoppen könnte.
Für mich ein klarer Fall: der Autofahrer gehört freigesprochen, schließlich ist er ja unbestritten vom Radfahrer genervt und genötigt worden. Dem Radfahrer die Fahrerlaubnis fürs Rad entziehen, 200 Sozialstunden in einer Auto-Tuner-Werkstatt, und Schmerzensgeld an den Autofahrer.
Wenn die Justiz hier nicht hart durchgreift, werden wir bald in einer Radfahrer-Anarchie untergehen....

Radler

schrieb am 11.09.2020 um 18.06 Uhr:
Nahezu immer, wenn in Hl Live auch nur andeutungsweise Fahrrad thematisiert wird. Meldet sich jemand, der den Radverkehr als Ursache alles Übels sieht und das Radfahren verbieten lassen möchte. So auch hier: Dazu folgende Erwiederung: Wenn Radfahren verboten wäre, wäre ich in meiner Mobilität ziemlich eingeschränkt und absolut abhängig von den Öffis. Weiter hat sich hier der Autofahrer daneben benommen. Auch Autofahrer schleichen schon mal suchend umher, was schnell ein Hupkonzert zur Folge hat.
Ja es gibt idiotische Radler, begegne ich auch oft genug, jedoch bringen sich Radler dabei auch selber in Gefahr. Mit dem Auto kann ich andere umfahren, ohne verletzt zu werden. Mit Rad geht das kaum. Übrigens bin ich kürzlich an der Baustellenampel an der Lohmühle beinahe von einen Rotlichtsünder i(Pkw) beinahe überfahren worden, obwohl ich gerade grün bekam. Glücklicherweise konnte ich mein Rad noch anhalten.
Vorteile Rad:
- Umweltfreundlich
- Weniger Platzbedarf, sowohl im fließenden wie ruhenden Verkehr (auf einen PKW Stellplatz passen bis zu 8 Räder
- weniger Lärm
- etc.
Natürlich müssen sich alle an die Regeln halten, jedoch steigt die allgemeine Lebensqualität, je mehr mit dem Rad unterwegs sind . Nebeneffekt: weniger Staus auf den Straßen

Thomas Völker

schrieb am 11.09.2020 um 22.27 Uhr:
Das würde alles nicht passieren, wenn Fahrräder endlich verboten werden. Sau gefährlich die Dinger.