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Rockermilieu: Polizei findet Messer und Bargeld

Bad Schwartau: Am Donnerstagabend, 10. September, wurden zwei Männer in Bad Schwartau kontrolliert, welche dem Rockermilieu zugeordnet werden. Die Beamten fanden bei dem 44-jährigen Fahrer des Autos ein Einhandmesser und ein sogenanntes Tierabwehrspray.

Im Fahrzeug stellten die Beamten einen Teleskopschlagstock, eine Schutzweste, sowie eine Wollmütze mit Seh- und Atemschlitzen sicher. In der Mittelkonsole wurde in einer Geldbörse Bargeld im mittleren 4-stelligen Bereich gefunden und sichergestellt. Ob das Geld einer Straftat zugeordnet werden kann, wird zurzeit überprüft. Mögliche Hinweise erbitten die Ermittler unter der Rufnummer 0451/1310. Bei dem 32-jährigen Beifahrer wurde keine verbotenen Gegenstände gefunden.

Aufgrund einer Reihe von Ereignisse in der Hansestadt Lübeck und dem Kreis Ostholstein, insbesondere im August und September 2020, ist die Bekämpfung der Rockerkriminalität ein Schwerpunkt der Polizeidirektion Lübeck.

Leitender Polizeidirektor Norbert Trabs: "Die Polizei duldet im Rahmen der Null-Toleranz-Strategie des Landes Schleswig-Holstein keine Rechtsverstöße und keine Machtdemonstrationen von rivalisierenden Rockergruppierungen. Daher agiert sie bei Einsatzanlässen mit Rockerbezug konsequent und mit angemessen hohem Personaleinsatz. Meine Aussage – die Bürgerinnen und Bürger sollen sich angstfrei im öffentlichen Raum bewegen können - gilt."

Zur Bearbeitung dieses Themas hat die Polizeidirektion Lübeck eine Besondere Aufbauorganisation "Rocker" eingerichtet. Die Leitung wurde dem Leiter des Führungsstabes, Kriminaldirektor Hans-Jürgen Köhnke, übertragen. Ziel ist es unter anderem, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und das Sicherheitsempfinden zu unterstützen. Machtdemonstrationen und gewalttätige Auseinandersetzungen sollen verhindert und jegliche Regel- und Rechtsverstöße durch Anhänger von Rockergruppierungen konsequent geahndet werden.

"Dazu gehört auch eine Vernetzung aller nichtpolizeilichen Behörden, um mögliche Rechtsverstöße allumfassend ahnden zu können. Bei einem ersten Treffen am vergangenen Dienstag wurde die Zusammenarbeit im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes erörtert", so Norbert Trabs.

Die Polizei arbeitet bei Einsätzen mit Rockerbezug mit einem hohen Personaleinsatz. Foto: Archiv

Die Polizei arbeitet bei Einsätzen mit Rockerbezug mit einem hohen Personaleinsatz. Foto: Archiv


Text-Nummer: 140401   Autor: PD Lübeck/red.   vom 11.09.2020 um 14.17 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

K.-H.Kutschner

schrieb am 11.09.2020 um 14.42 Uhr:
Soweit sind wir also schon in Deutschland...
Wenn bei jemanden ein "mittlerer vierstelliger Geldbetrag" gefunden wird,wird der erstmal sicher gestellt und geprüft ob er aus einer Straftat stammen könnte...

Tom Meier

schrieb am 11.09.2020 um 15.38 Uhr:
stimmt, dem Armen Mann war nur kalt, deswegen hat er eine
"Wollmütze mit Seh- und Atemschlitzen" mit ...

Marc mit c

schrieb am 11.09.2020 um 17.03 Uhr:
@K.-H.Kutschner
Dort wird ein ein Mann angetroffen der dem Rocker Milieu zuzuordnen ist. Dieser Mann hat eine Maske, ein Einhandmesser, Pfefferspray und einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag dabei. Und sie fragen warum das Geld sichergestellt wird bis überprüft wurde woher das Geld stammt??? Sollte er nachweisen das er sich das Geld z.b ehrlich bei rewe an der Kasse verdient hat wird es doch wiederbekommen. Also zu ihrer Frage: ja soweit sind wir in Deutschland ;)

Jens Dieter Friedrichs

schrieb am 11.09.2020 um 17.14 Uhr:
@K.-H.Kutschner
Allein einen Beitrag lesen können, reicht heute nicht, man sollte den Inhalt auch verstehen. Dann wären Kommentare wie der Ihrige überflüssig!! Schade das manche Leute nur wenige Worte lesen, oder verstehen und trotzdem meinen, Ihre Meinung kund tun zu müssen.

K.-H.Kutschner

schrieb am 11.09.2020 um 18.42 Uhr:
Na...dann können wir uns alle ja, auf Grund der "Null Toleranz Strategie" gegenüber den Rockern, restlos sicher fühlen.
Weil die Rocker sind ja die einzige Gefahr der wir in Deutschland ausgesetzt sind....