Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Bürgerservice klappt nicht

Lübeck: Seit Jahren ist der Bürgerservice ein großes Ärgernis für die Lübecker. Die Idee der Terminvergabe war gut gemeint, aber sie klappt nicht. Allein im Monat August wurden 1236 Termine nicht wahrgenommen, berichtet das Ordnungsamt.

Mit der Terminvergabe sollte die zum Teil stundenlange Wartezeit auf dem Amt der Vergangenheit angehören. Die Termine müssen aktuell allerdings wieder rund zwei Monate im Voraus gebucht werden. Da wohl kaum jemand weiß, wann er Mitte November Zeit hat, klappt das natürlich nicht. Die Folge: Die Mitarbeiter warten vergeblich auf Kunden, während viele Lübecker auf einen Termin warten.

Die Verwaltung hält trotzdem an einer zwingenden Terminvergabe fest, statt zwischendurch Spontankunden zu bedienen. Ihre Lösung ist ein Appell an alle Lübecker: "Reservieren Sie sich bitte nur Termine, die Sie auch tatsächlich in Anspruch nehmen werden. Denken Sie bitte an Ihre Mitbürger und auch an das Personal der Bürgerservicebüros. Etwas Rücksichtnahme würde zu einer größeren Zufriedenheit aller Beteiligter führen."

Wer einen Termin online unter www.luebeck.de reserviert hat, kann ihn mit dem Link in der Bestätigungsmail auch wieder einfach stornieren. "Dieser Vorgang ist innerhalb einer Minute erledigt", so die Stadtverwaltung. Wer seinen Termin telefonisch gebucht hat und über keine Bestätigungsmail verfügt, kann unter der Rufnummer 0451/122-3311, stornieren.

Leerlauf bei den Mitarbeitern, lange Wartezeiten für die Lübecker: Es gibt immer noch erhebliche Probleme beim Bürgerservice. Foto: JW

Leerlauf bei den Mitarbeitern, lange Wartezeiten für die Lübecker: Es gibt immer noch erhebliche Probleme beim Bürgerservice. Foto: JW


Text-Nummer: 140415   Autor: Presseamt Lübeck/VG   vom 12.09.2020 um 17.40 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.


Kommentare zu diesem Text:

Peter Schöttler

schrieb am 13.09.2020 um 01.29 Uhr:
Es ist schon über dreißig Jahre her, da habe ich ich mich -wie eigentlich jeder damals- im Verkaufen von Lebensversicherungen versucht. Ich hab's dann lieber sein lassen, als ich merkte, daß das zwar mächtig viel Geld bringt, aber nicht so seriös ist -ich wollte kein Maschmeyer sein. Was ich aber damals gelernt habe: Wenn man Termine vereinbart, die mehr als 3 Tage in der Zukunft liegen, platzen die sowieso. Daher meine Anregung an die Verwaltung: Termine nur noch für die nächsten drei Werktage vergeben.
Ich bin mir sicher, in diesem Fall wird mir jeder mathematisch-statistisch bewanderte Recht geben, denn je weiter ein Termin in der Zukunft liegt, desto wahrscheinlicher wird es, daß es einen Grund gibt, daß der Termin auch ohne Absage platzt.

Hauke

schrieb am 14.09.2020 um 07.09 Uhr:
Ganz ehrlich... Wenn es zwei Monate bis zu einem Termin dauert... Da reserviere ich doch jeden Monat einen für den Fall, dass ich ihn brauche wenn ich vor habe, in der nächsten Zeit vielleicht ein neues Auto zu kaufen - sonst darf ich das ja zwei Monate nicht fahren.

Marko

schrieb am 14.09.2020 um 08.46 Uhr:
Vieleicht sollte man mal die ganzen Zulassungsdienste rein auf den Meesenring beschränken, da von denen ganze Blöcke reserviert werden.
So wären dann mindestens die Stadtteilbüros wieder flexibler, was die Terminvergabe betrifft.
Also alles, was Firma ist, ab zum Meesenring, und die normale Bevölkerung wendet sich mit seinen Terminen an die Stadteilbüros.
Denn so kannst nicht weitergehen, dass man Termine erst in 2-3 Monaten geplant bekommt.
Und jetzt bitte nicht den Hinweis geben: Man kann ja Morgens zwischen 7 und 8 Uhr in die Terminvergabe schauen, da dann die stornierten Termine rein gepackt werden...

Manfred Vandersee

schrieb am 14.09.2020 um 09.25 Uhr:
Vor Corona-Zeiten funktionierte das System mit der Terminvergabe sehr gut. Man bekam online einen Termin und wurde beim Besuch der Behörde zeitnah aufgerufen. Ich kann mich noch an unsägliche Zeiten erinnern, wo man in der Dr.-Julius-Leber-Straße viele Stunden Wartezeit hatte.

Cat

schrieb am 14.09.2020 um 09.26 Uhr:
""""""Mit der Terminvergabe sollte die zum Teil stundenlange Wartezeit auf dem Amt der Vergangenheit angehören. Die Termine müssen aktuell allerdings wieder rund zwei Monate im Voraus gebucht werden. Da wohl kaum jemand weiß, wann er Mitte November Zeit hat, klappt das natürlich nicht. Die Folge: Die Mitarbeiter warten vergeblich auf Kunden, während viele Lübecker auf einen Termin warten."""""""""
Es ist ja nett gedacht und keiner wartet gern stundenlang, doch soooo lange im Vorraus planen????
Das klappt bei Arztbesuchen oder für den Urlaub, doch nicht bei zB einem Auto anmelden. Wenn ich mir JETZT ein Auto kaufe, dann will ich auch fahren und nicht 2 Monate warten bis ich es anmelden kann.
Und weiß ich, ob morgen mir jemand ins Auto fährt und ich mir dann ein neues leisten kann???


""""Die Verwaltung hält trotzdem an einer zwingenden Terminvergabe fest, statt zwischendurch Spontankunden zu bedienen. Ihre Lösung ist ein Appell an alle Lübecker: "Reservieren Sie sich bitte nur Termine, die Sie auch tatsächlich in Anspruch nehmen werden. Denken Sie bitte an Ihre Mitbürger und auch an das Personal der Bürgerservicebüros. Etwas Rücksichtnahme würde zu einer größeren Zufriedenheit aller Beteiligter führen."""""""
Festhalten und eingefahrene Linien benutzen - - sehr toll. Gleichzeitig aber Rücksicht an alle anderen welche dort nicht arbeiten????
Und Spontankunden werden nicht angenommen, auch wenn Zeit/Platz und Mitarbeiter vorhanden wären???? Ich fang sofort bei der STadt an. Großes Büro, Mikado spielen, rein nach TErmin arbeiten, pünktlich FEierabend und jede Menge Vergünstigungen.

Fehler gefunden???