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Stinkende Flüssigkeit in den Flughafen geworfen

Lübeck - St. Jürgen: Am Sonntagmorgen entdeckten Mitarbeiter des Flughafens Lübeck zwei eingeschlagene Scheiben an zwei Eingangstüren. Unbekannte hatten in der Nacht Flaschen in der Terminal geworfen, die zu einem sehr stechenden Geruch führten. Um welche Flüssigkeit es sich handelt, war auch am Montag noch unklar. Die Polizei sucht Zeugen.

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Die Mitarbeiter alarmierten die Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot anrückte. In Schutzanzügen wurden die Flaschen untersucht und schließlich ins Freie gebracht. Die Fluggäste, die einen Rundflug gebucht hatten, wurden über eine benachbarte Halle abgefertigt. Es habe keine Probleme gegeben, berichtet Flughafen-Geschäftsführer Prof. Jürgen Friedel.


Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ob ein Zusammenhang mit den für Sonntag angekündigten Protesten gegen den Flugbetrieb besteht, wird noch geprüft. "Es ist mindestens Sachbeschädigung", berichtet Polizeisprecher Stefan Muhtz.

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Der Linienflugbetrieb wurde durch die Aktion nicht beeinträchtigt.

Die Feuerwehr rückte an, um die Ursache des Gestanks zu erkunden. Foto: STE

Die Feuerwehr rückte an, um die Ursache des Gestanks zu erkunden. Foto: STE


Text-Nummer: 140418   Autor: VG   vom 13.09.2020 um 09.08 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

D. Boller

schrieb am 14.09.2020 um 07.39 Uhr:
Lieber Herr Attentäter,

ich kenne ihre Intention nicht und ich weiß auch nichts über Ihren Geisteszustand. Was ich aber weiß ist, dass Sie dutzenden ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleuten das Wochenende versaut haben. Leute, die einen Großteil ihrer Freizeit und ihren Feierabend opfern, um anderen in Not zu helfen. Diese Leute mussten nun wegen Ihrer schwachsinnigen Aktion ihren Sonntag opfern. Sinnlos und unnötig. Zum Glück wurde keiner bei einen Wohnungsbrand gebraucht oder musste ein Kind retten.

Von den ganzen Gesetzen und gesellschaftlichen Regeln, gegen die Sie verstoßen und die Sie missachtet haben, will ich gar nicht reden. Ich habe nur Verachtung für Sie übrig und hoffe, dass das wofür Sie "kämpfen", keinen Erfolg haben wird.

D. Boller

Heiko Schuller

schrieb am 14.09.2020 um 07.42 Uhr:
Man kann zum Flughafen stehen, wie man will. Am Meisten irritiert mich aber, dass anscheinend Gewalt von bestimmten Gruppen kommentarlos akzeptiert werden. Warum gibt es keine Statements und oder Pressemeldungen aus der Politik. Warum wird Gewalt auch wenn sie höchstwahrscheinlich von links kommt, nicht zu 100 % abgelehnt????

(...)

Übrigens,auch ich lehne den Flughafen Lübeck ab. Gewalt erreicht aber eher das Gegenteil.

Aufmerksame Schüler*......

schrieb am 14.09.2020 um 08.01 Uhr:
..die am Chemieunterricht teilgenommen haben, wissen, dass Buttersäure
extrem stinkt und dabei alle in der Umgebung verjagt !
Ansonsten ungefährlich ?

Andi

schrieb am 14.09.2020 um 08.08 Uhr:
Hmm... mit dem Klientel der Fahrrad-Demo am Sonntag besteht wahrscheinlich absolut kein Zusammenhang ^^

Flappsii

schrieb am 14.09.2020 um 09.37 Uhr:
Ich finde es erbärmlich in einer Demokratie physische Gewalt als Mittel zum Zweck anzuwenden

Thomas Völker

schrieb am 14.09.2020 um 10.05 Uhr:
Versteh ich alles nicht, alle lieben doch diesen wunderbaren und nützlichen Flughafen. Wer mach so etwas?

Jens

schrieb am 14.09.2020 um 10.10 Uhr:
...vielleicht dachte sich ein verblendeter Flughafenfan: “so, jetzt mal Butter bei die Flugzeuge“.

runing

schrieb am 14.09.2020 um 10.35 Uhr:
Na da haben die aufmerksamen Schüler wohl die Sicherheitsbelehrung verpennt

http://gestis.itrust.de/nxt/ gateway.dll/gestis_de/012610.xml?f=templates&fn=default.htm

Finn Schneider

schrieb am 14.09.2020 um 10.50 Uhr:
Wo sind die Parteien, die andere Parteien gerne als geistige Brandstifter betiteln und solche Straftaten als zivilen Ungehorsam feiern?

Jule Manden

schrieb am 14.09.2020 um 11.35 Uhr:
Angestachelt und aufgewiegelt von ihren politischen Leitbildern ist vielerorten Gewaltanwendung ein legitimes Aktivistenwerkzeug geworden. Gruselig. Hysterie ist nicht ansatzweise ein guter Nährboden für Vernunft und maßvolles Miteinander. Vae victis.

Thomas Langer

schrieb am 14.09.2020 um 19.51 Uhr:
„Demo Aktivisten gegen den Flughafen : Wir haben nichts mit dem Anschlag zu tun“. Naja, Fürsprecher werden es wohl nicht gewesen sein, oder ?